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Bei meiner Recherche nach Informationen zu einem Bild, die erfolglos geblieben ist, bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe die Hoffnung, dass mir vielleicht ein versierter Nutzer mehr dazu sagen kann.
Es ist ein Überbleibsel aus einer Entrumpelung und auch in keinem guten Zustand aber vom maritimen Motiv her doch zumindest in meinem Sinne recht ansprechend.
Ich würde mich freuen, wenn sich vielleicht jemand findet, der mehr über dieses Bild und den Maler/Malerin weiß.
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Es ist wohl ein Ölbild, Ich halte es für ein Seestück aus der Zwischenkriegszeit bis vielleicht 50er Jahre. Mit viel Fantasie könnte Hernandez oder ähnlich signiert sein, aber ich halte das für ein eher typisches Kunstmarkterzeugnis: Insofern könnte es gut ein Pseudonym oder eine Fantasiesignatur sein. Handwerklich ist es ordentlich gemacht.
Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber so eine Figur vorne rechts (whale rider? Schiffbrüchiger/Ureinwohner? mit Fackel auf Floß/Katamaran?) habe ich auf einem klassischen Seestück/Windjammerbild noch nie gesehen... Irgendwie schräg. Denke auch eher 50er Jahre (oder später). Stimmt, es ist ganz gekonnt und "flott" gemalt, hat aber (abgesehen vom merkwürdigen Sujet) nicht die manchmal etwas düstere Sattheit und größere Klarheit älterer, klassischer Seebilder.
Moin und willkommen T.S.,
kann ich @Chrispie74 nur zustimmen, schon etwas außergewöhnlich mit der Figur vorn... Aber kannst du uns vllt. noch Maße und ggf. ein Foto der Rückseite zur besseren Einordnung einstellen?
Gruß Bernd
Ja. Es ist sicher kein Marinestück aus dem 19. Jahrhundert. Die Takelage ist vereinfacht, der Fockmast der großen Brigantine scheint nach vorn zu kippen, obwohl der Bug in der See nach oben stampft. Es kam dem Maler mehr auf die Dramatik an, als auf eine realistische Darstellung, auch wenn insgesamt ein gutes Zusammenspiel von Wind, Segeln und Welle dargestellt ist. Ein typischer Schiffsmaler hätte das besser gemacht. Im Mittelpunkt steht dem Künstler die Dramatische Szene mit dem Baumstamm, nicht die korrekte Schiffsabbildung und auch nicht das korrekte hydrodynamische Verhalten des Baumes, der hier eher wie ein angetriebenes Boot in die Welle steuert, obwohl kein Antrieb dargestellt ist.
Mich erinnert die Szene stark an die Lederstrumpf- oder Marl-Mey Romantik, wobei ich denke, dass das Bild weder aus Coopers noch aus Meys Zeit stammt. Deshalb habe ich auf die Zwischenkriegszeit getippt, wobei es auch später sein könnte. Allerdings ist das Wissen um Segelschiffe und ihr Verhalten noch gut im Bild erkennbar. Man könnte jetzt diskutieren, ob die mittleren Rahsegel nicht etwas nach Backbord geneigt sein müssten, weil der Wind klar von Steuerbord kommt, aber die Darstellung ist, mit Ausnahme der etwas übersteigerten Dramatik, nicht unplausibel. Es kann natürlich auch sein, dass die Brigantine und die Welle nach Vorlage gemalt sind und nur der Baum eingearbeitet wurde.
MstrPa hat geschrieben: ↑Sonntag 8. Februar 2026, 15:52
her wie ein angetriebenes Boot in die Welle steuert, obwohl kein Antrieb dargestellt ist
stimmt, es sieht aus, als würde er auf einem U-Boot oder Torpedo reiten...
MstrPa hat geschrieben: ↑Sonntag 8. Februar 2026, 15:52
Mich erinnert die Szene stark an die Lederstrumpf- oder Marl-Mey Romantik
Auch da gebe ich Dir recht, es hat etwas von einer Illustration und ruft im Kopf des Betrachters Fragen nach der unterliegenden Geschichte auf: Wer ist der Mann auf dem Baumstamm und wie ist er in die Situation gekommen?
Karl May natürlich… aber nein, ich habe auch noch nie etwas Vergleichbares gesehen.
Ich dachte zuerst an einen Straßenkünstler, aber dafür ist das Bild zu aufwändig. Meine Phantasie sortiert es eher nach Südamerika, dann wäre es aber später, nämlich eher ein 60er bis 80er Jahre Souvenir. Aber das ist jetzt wirklich nur Phantasie.
Mit der Verarbeitung eines Sujets aus der Unterhaltungsliteratur wirkt es fast wie Popart oder später allerdings mit den Mitteln der klassischen Marinemalerei.
Von der Idee erinnert es mich vergleichbar aber doch sehr entfernt an die neue Leipziger Schule, wenn man annehmen will, dass es die gibt. Eine Art Traumszene oder Abenteuerszene gemalt mit den Mitteln der Marinemalerei aber natürlich unrealistisch, wie Du sagst, mit einem Baum, der wie ein U-Boot fährt… Aber ich denke, diese Assoziation ist eine ex post Sicht. Wenn es ein Cover für ein Kinderbuch wäre oder so, dann könnte es moderner sein. Aber ich denke eher, dass diese gedankliche Nähe hier zufällig ist.
Könnte auch sein, dass der Mann (mit Winnetou-Stirnband) auf einem gekenterten Kajak sitzt, das Teil hinter ihm könnte eine Finne / Skeg sein.
Und hat er da angedeutet ein Paddel in der einen Hand?
Vielleicht auch nur Äste, die aus dem Baumstamm ragen.
Jedenfalls kann ich mir auch gut vorstellen, dass das Bild eine Geschichte illustrieren soll.
Hallo zusammen, hier noch einmal eine Neufassung meines Artikels mit der folgenden Frage: Zunächst einmal:dieses Bild existiert wahrscheinlich mehrfach in ähnlicher Form, teilweise sogar im gleichen Rahmen. Es wird hier und im Netz zu utopischen Preisen angeboten, die aber sehr optimistisch aussehen. Die Information zu dem Künstler, welche im Netz kursieren, sind meiner Meinung nach frei erfunden. Nach dem, was ich hier schon mit euch besprechen durfte, wird es sich um sogenannte Kaufhauskunst...
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Guten Morgen liebe Gemeinde, @nux: das erste Bild aus dem lost Thread hat mir mein Freund als WhatsApp geschickt, er hat das Bild zunächst inseriert und dann noch an mich gedacht und das Inserat wieder gelöscht. Alle anderen Bilder habe ich gemacht.
Hier noch mal die Kurzgeschichte zur Herkunft, die zumindest derzeit keinen Anlass gibt, unglaubwürdig zu sein: Das Bild stammt aus einer Haushaltsauflösung. Der ehemalige Eigentümer muss leider in ein Pflegeheim umziehen und hat erzählt, dass er...
da ich gerade meine Ostblock -Werke aufarbeite habe ich hier ein (weiteres) Bild, vermutlich Acryl und/oder Mischtechnik auf Leinwand, Größe B 55 x H 60 cm ohne Rahmen, signiert und datiert 2004 im Originalzustand mit Originalrahmen.
Erstanden habe ich das Bild vor ca. 10 Jahren von einem dänischen Händler im Internetz, die Informationen waren spärlich, mit Hinweisen auf ukrainische Herkunft.
Rückseitig ist die Leinwand mit Bleistift bezeichnet - ich vermute kyrillisch -...
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wie - zu Fuß gegockelt? versteh ich in zweifacher Hinsicht nicht. Text da stückweise reinkopiert?
:hushed: ...ja, zu doof gewesen, habe immer in der Website oben rechts auf das DE getippt und ist nix bei rausgekommen... Google-Translate-Zeile im Browser gar nicht beachtet...
Nun gut - mal wieder was gelernt, danke dafür.
Ich habe in einer Trödelhalle ein Bild gekauft.
Japanisches Motiv mit Schriftzeichen.
Ist wohl ein Aquarell. Leider hat es einen Wasserschaden. 20231202_134557.jpg 20231202_134548.jpg 20231202_134528.jpg 20231202_134533.jpg 20231202_134458.jpg
Größe 28 x 22,5 cm, mit Rahmen 43 x 29cm
Die Firma, die das Bild gerahmt hat, gibt es noch.
Die werde ich nächste Woche mal kontaktieren
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Hallo nux,
ich habe meiner Schwester die Schriftzeichen geschickt. Die konnte die nicht entziffern und hat ihren Kollegen gefragt. Der hat die übersetzt. Er hat wohl gemeint, die Handschrift sähe sehr künstlich aus, so würde kein Japaner schreiben. Was das auch heißt :(
Hallo, habe das Bild aus einer Haushaltsauflösung, kann daher über seine Geschichte nichts sagen. Die Signatur habe ich versucht zu identifizieren, jedoch ohne Erfolg. Am ehesten würde ich sagen Hilka Recvoor oder ähnlich. Abmessungen Rahmen: ca. 43x36 cm. Untergrund: Leinen vielleicht?
1.jpg 2.jpg 3.jpg
ist es ein Original?
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letztlich ging es sich mir vor allem um den Künstler, also ob bekannt oder nicht. Nicht so bekannt scheint ja zuzutreffen. Ob und wann ich es anbieten werde weiß ich noch nicht, vlt. häng ich's mir auch (zumindest zeitweise) an die Wand, finde es ganz hübsch. ist halt ganz nützlich wenn man weiß was man so erwarten kann (um nicht über's Ohr gehauen zu werden :grin: ). Wäre es jetzt ein bekannter Künstler gewesen hätte ich natürlich die Ohren gespitzt und beim Preis höllisch aufgepasst.
auf einer Haushaltsaufloesung habe ich ein paar Bilder gekauft, unter anderem dieses.
Kann mit dem Bild leider ueberhaupt nichts anfangen.
Weder Motiv, noch Monogramm sagen mir etwas.
Vielleicht kann mir ja jemand von Euch weiterhelfen.
Wuerde mich auf jeden Fall sehr freuen!
Vielen Dank!
Die Maße des Bildes betragen:
14,5 x 9,8 Zentimeter.
Freundliche Grueße, Daniel IMG_0262.jpeg IMG_0261.jpeg IMG_0260.jpeg IMG_0259.jpeg IMG_0258.jpeg
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Grueße Euch,
vielen Dank Euch beiden fuer die vielen Informationen!
Hallo!
Ich habe ein wunderschönes Bild zuhause entdeckt.
Da mich die Neugier gepackt hat, Versuch ich herauszufinden um welchen Künstler es sich handelt.
Leider, konnte ich nur wenige mit der Unterschrift anfangen und auf verschiedenen Foren oder Google nichts herausfinden.
Das Gemälde ist knappe 72cm x 67cm.
Die ersten drei Buchstaben wären meiner Meinung nach ein „ P.v. H“. Gefolgt vllt von einem a und z?
Das unter Wort sieht nach „Munch“ aus. Was immer das auch heißen mag.
Das Jahr sieht...
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Vielen herzlichen Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten!
Ich bin beeindruckt, wie schnell und ausführliche Antworten ich bekommen habe!
Ich habe das Bild aus den Rahmen entfernt.
Mir ist ein Riss und kleine Löcher aufgefallen. IMG_0305.jpeg IMG_0303.jpeg IMG_0302.jpeg IMG_0301.jpeg IMG_0300.jpeg
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)