Hinterglasbild, Bleiverglasung, antik ?
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- Schmidtchen Offline
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Hinterglasbild, Bleiverglasung, antik ?
Anhand der Bleistege habe ich es eben ins 20. Und nicht ins 16. Jahrhundert verortet.
Aber trotzdem ein sehr schönes Teil.
Ich sehe kein Problem darin Chlor zu verwenden.
Aber man kann natürlich auch viel sanfter anfangen.
Aber ein Nikotin und Fettgemisch ist schon echt hartnäckig. Da greif ich lieber gleich zur Holzhammer Methode.
Ich verstehe aber, dass das nicht jedem sein Ding ist.
Aber trotzdem ein sehr schönes Teil.
Ich sehe kein Problem darin Chlor zu verwenden.
Aber man kann natürlich auch viel sanfter anfangen.
Aber ein Nikotin und Fettgemisch ist schon echt hartnäckig. Da greif ich lieber gleich zur Holzhammer Methode.
Ich verstehe aber, dass das nicht jedem sein Ding ist.
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- nux Offline
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Hinterglasbild, Bleiverglasung, antik ?
Du hast das Teil nicht in der Hand - nichts was hier reinkommt. Und ob das wirklich Schmutz auf dem Dingen ist oder der Paul Boesch den Antik-Look mit gemalt hat - ?? dass das eben nicht 19. Jh. ist sondern wirklich 20.Jh., so what - Kunst auf jeden Fall und unbekannte Materialien. Sowas gehört zu einem Restaurator - der kann beurteilen, was los sein könnte, zu tun oder machbar ist/wäre.Schmidtchen hat geschrieben: ↑Samstag 10. Juni 2023, 15:09 ein Nikotin und Fettgemisch ist schon echt hartnäckig.
Deswegen kommen Leutz auch her: erst wissen, was es ist - dann kann man immer noch ev. Maßnahmen überlegen. Heimwerken & hausfrauen oder Omas Tipps nur dann, wenn man es entweder kann oder es keinen noch so kleinen Wert oder ein zumindest geschätztes Werk beeinträchtigen oder zerstörten könnte.
Hatte mir eben nochmal alles durchgelesen - der hat also nach alten Vorbildern gemalt? d.h. dieses eine könnte als Original eben (auch) in der Honegger-Sammlung sein und diente ihm als Vorlage. Dann stellt sich die Frage, welchen Weg es seither nahm.
- marker Offline
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Hinterglasbild, Bleiverglasung, antik ?
Guten Tag, finde auch, dass die Verbleiung viel zu massiv für alte Ausführung und viel zu frisch ist. Bei einer Restaurierung, so denn die Verbleiung mal erneuert worden wäre, wäre kaum nicht alles ersetzt worden, da müssten noch Passagen der alten eher schmalen Verbleiung vorhanden sein. Halte das auch für eine modere Arbeit aus der Nostalgiewellen-Zeit. Gruss marker
- apollo52 Offline
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Hinterglasbild, Bleiverglasung, antik ?
Update: ich habe Fotos und Beschreibung an das Züricher National Museum gschickt und sehr rasch Antwort von einer sehr netten Kuatorin bekommen. Wie ja einige von euch schon vermuteten haben, handelt es sich um eine Nachbildung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das ist ein Auszug aus ihrem Schreiben: "Ihr Hinweis zur Sammlung Honegger ist besonders wertvoll: Paul Boesch hat 1953 einen Artikel über die Glasgemälde in der Sammlung Honegger verfasst (cf. Beilage 2) und darin auch auf S. 5, unter der Kat. Nr. 17, die Glasmalerei von Schery und seiner Frau aufgeführt und beschrieben.
Die Literaturhinweise zu Boesch haben mir ja schon lins und nux geschickt. Wie Boesch damals recherchiert hatte, war die Scheibe 1933 dem Landesmuseum in Zürich angeboten worden. Sie wurde im Museum fotografiert, aber nicht angekauft, und wo sie sich heute befindet, kann ich Ihnen leider nicht sagen."
1933 wurde die Originalscheibe dem Museum Zürich angeboten und damals zwar nicht angekauft, aber zumindest fotographiert"
Dieses Foto (bzw. Datei) hat die Kuratorin mitgeschickt ( ich schaffe es aber nicht, es herunter zu laden) und auch noch den obigen Literatur Himweis Der weitere Weg ist unklar. Jedenfalls stellt die Kuratorin meine Scheibe in das frühe 20. Jahrhundert.
Der Unterschied zur Originalscheibe zeigt sich vor allem im Textband, da beim Original der Zusatz "baide zu Engishoffen" nicht vorkommt und, wie marker u.a, schon bemerkt haben, in den breiteren Bleistegen.
Euch allen herzlichen Dank. Da es ja leider kein Original ist, werde ich die Willkommensscheibe wohl weiter verkaufen.
Die Literaturhinweise zu Boesch haben mir ja schon lins und nux geschickt. Wie Boesch damals recherchiert hatte, war die Scheibe 1933 dem Landesmuseum in Zürich angeboten worden. Sie wurde im Museum fotografiert, aber nicht angekauft, und wo sie sich heute befindet, kann ich Ihnen leider nicht sagen."
1933 wurde die Originalscheibe dem Museum Zürich angeboten und damals zwar nicht angekauft, aber zumindest fotographiert"
Dieses Foto (bzw. Datei) hat die Kuratorin mitgeschickt ( ich schaffe es aber nicht, es herunter zu laden) und auch noch den obigen Literatur Himweis Der weitere Weg ist unklar. Jedenfalls stellt die Kuratorin meine Scheibe in das frühe 20. Jahrhundert.
Der Unterschied zur Originalscheibe zeigt sich vor allem im Textband, da beim Original der Zusatz "baide zu Engishoffen" nicht vorkommt und, wie marker u.a, schon bemerkt haben, in den breiteren Bleistegen.
Euch allen herzlichen Dank. Da es ja leider kein Original ist, werde ich die Willkommensscheibe wohl weiter verkaufen.
- Schmidtchen Offline
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Hinterglasbild, Bleiverglasung, antik ?
Danke für deine Rückmeldung
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