Hej,
das sieht ja nach einem doch älteren Stück aus... ist das irgendwie belegt mit Wiener Porzellanmanufaktur? die Pressmarke sieht so ... symmetrisch aus?
Gab ja noch andere Hersteller, die den Bindenschild/Bienenkorb verwendet haben... mich irritiert daher auch der zusätzliche blaue Unterglasurstrich etwas...so noch nicht gesehen (aber jetzt eben oben gelesen, sorry hatte den Beitrag noch nicht gesehen, als ich schrieb, muss ich mal nachlesen)
Wenn es Alt-Wien sein sollte, hier noch mögliche Erläuterungen zu den Nummern: vgl.
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Abschnitt C. Absatz d.
>> Auf Wiener Porzellan gibt es nur Zahlen, die maximal aus drei Ziffern bestehen. Die Jahresstempel gehen von 84 bis 99, von 800 bis 865 oder 866 (die Auflösung der Manufaktur wurde zwar 1864 beschlossen, doch wurde die Produktion nicht sofort gänzlich eingestellt). <<
Anmerkung: 84 bis 99 also wohl 1784 bis 1799, die andern 1800...
Absatz e.
>> die Blindstempel der Weißdrehernummern gibt es von 1 bis 60 << d.h. die 12 bzw. 9 könnten solche Mitarbeiternummern sein.
Das Weißporzellan könnte dabei durchaus aus verschiedenen Herstellungsjahren stammen und erst bei der Bemalung zusammengeführt worden sein.
Und wenn dem so ist, würde ich die Tasse wertmäßig doch etwas höher ansetzen vgl. ein Angebot hier
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ein Auktionsergebnis da (Los Nr. 577)
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hier mit Schätzung und typischem Bodenstempel ...
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Bei eventuell einem anderen Hersteller müsste man noch mal genauer schauen, da könnten es eben auch z.B. Formnummern sein
Ansonsten kann man nur empfehlen, zur richtigen Einordnung das einem Fachmann (m/w) in real zu zeigen.
*Pikki*