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Heute habe ich ein eher ungewöhnliches Anliegen. Vor längerer Zeit habe ich in einem Brokkenhaus ein kleines Gemälde von P.Voluzan gekauft. Leider habe ich im Internet nur ein Portrait eines Baron Anatole Andreas Aloys von Hügel gefunden, war an der Cambridge-Universität tätig. Hat mich erstaunt, dass nicht "mehr" von Voluzan vorhanden ist. Vielleicht kennt ein Forumsmitglied diesen Maler oder verschlungene Wege, die mich im Internet zu diesem Künstler führen?
Das Bild ist 18cm x 24cm gross ohne Rahmen. Der Rahmen ist ziemlich neu und wurde auf der Vorderseite nicht gerade schön übermalt... Malgrund ist eine Platte, Material unbekannt.
Liebe Grüsse
magellan
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20240121_111250.jpg (138.5 KiB) 288 mal betrachtet
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20240121_111104.jpg (280.7 KiB) 288 mal betrachtet
Du meinst das Bild da? [Gäste sehen keine Links] - macht man sich das größer, dann ist die Signatur schon anders [Gäste sehen keine Links]
Der Maler jenes Portraits war rel. sicher Paul-Louis Voluzan. Nachweisbar in alten Ausstellungskatalogen u.a. des Élysée-Palastes mit zwei oder drei weiteren Portraits jedenfalls 1890 und 1894; ev. auch 1897 - Bsp. [Gäste sehen keine Links] [Gäste sehen keine Links]
Geboren in Paris, studierte an der École Nationale Supérieure des Beaux-arts in Paris dann 1894-1900. Schüler von Boulanger sowie J. Lefebvre , G. Ferrier und Flameng. Von diesem Maler sind zwei Adressen bekannt, zum einen in Courbevoie (Seine) und zum anderen die in Paris.
Nochmal andere Lehrer dort 1892 mit genannt [Gäste sehen keine Links]
aber: zu diesem Herrn gibt selbst die BNF o.W. erstmal nicht viel mehr her. Und zu noch einem? ...
Ob diese Art Ölskizze einer Küstenlandschaft in doch eher flüchtiger Malweise - die sich von 'feinen' Personendarstellungen sicherlich eh abheben würde - aber von selber Hand stammt bzw. stammen kann?
Und zeitlich ... Wandenberg Frères die Vergolder und Spiegelmacher-/händler kann es auch schon eher gegeben haben - ein Porträt eines der Herren da aus 1867 - macht man sich die detaillierte Info auf, gibt es auch da einen entsprechenden Aufkleber oder Vermerk [Gäste sehen keine Links]
Das Unternehmen nachweisbar jedenfalls zumindest bis 1914
Hallo,
wahrscheinlich hast Du recht, @nux. Hab trotzdem mal rumgesponnen: Wenn man die beiden Schriften vergleicht, fallen ein paar Gemeinsamkeiten auf. Er schreibt seinen Namen recht klar, in einer Art Druckbuchstaben mit sowas wie Serifen. Das P, das V, das o, ein gerades l ohne Schleife, das passt schon. Es weicht ab, dass die Unterschrift auf dem Bild von magellan (das ich sehr schön finde...), quasi kursiv ist und z.T. sowas wie Kapitälchen (A, N) verwendet.
Ich frage mich nun, ob das im Porträt von von Hügel überhaupt als Signatur im eigentlich Sinn zu sehen ist oder nicht v.a. als unterschriebene Widmung: Der Text selbst ist in Schreibschrift, die gerade läuft. Dazu erschien ihm vielleicht sein Name in ebenfalls gerader Schönschrift mit Kleinbuchstaben, leicht durch Längen verziert, passender, als seine Malersignatur. Schriften, besonders Unterschriften, sind zwar eigentlich meist recht konstant, aber es gibt Menschen, die sich sowohl geneigter als auch gerader Buchstaben bedienen und z.T. Schrift "malen" (statt eine erkennbar zu automatisieren. Das kommt z.B. oft bei Linkshändern vor).
Die unterschiedlichen Malweisen könnten ebenfalls den unterschiedlichen Sujets/Intentionen geschuldet sein: Hier ein eher realistisch gehaltenes, elaboriertes Porträt in Freundschaft, dort ein etwas freieres Landschaftsgemälde. Als ausgebildeter Maler hat er evtl. seine verschiedenen "Skills" mit unterschiedlichem künstlerischem Anspruch eingesetzt. Man weiß auch nicht, welches Bild älter ist, ob er einen neuen Stil hatte usw. Ist alles nur Theorie natürlich...
Chrispie74 hat geschrieben: ↑Sonntag 3. November 2024, 03:04
Wenn man die beiden Schriften vergleicht, fallen ein paar Gemeinsamkeiten auf.
...(das ich sehr schön finde...),
Moin, ja mir gefällt die Stimmung des Bildes auch sehr gut.
Ich hab die Inschrift x vergrößert und ..tja sehe auch beides, Ähnlichkeiten Und Unterschiede.... :thinking:
Screenshot 2024-11-03 at 10-39-05 906588_2013.14_001.png (PNG-Grafik 1030 × 1200 Pixel).png (13.47 KiB) 217 mal betrachtet
SCHMUCK MACHT KUNST TRAGBAR
Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
Chrispie74 hat geschrieben: ↑Sonntag 3. November 2024, 03:04
wahrscheinlich hast Du
nicht wirklich was beurteilt ... lediglich aufgezeigt, kommentiert und hinterfragt; für alles mehr ist (mir) die Faktenlage einfach sehr viel zu dünn. Wollte / würde da weder das eine noch das andere annehmen oder ausschließen.
Pontikaki hat geschrieben: ↑Sonntag 3. November 2024, 10:46
hab die Inschrift x vergrößert und
sollte wissen, das auch sowas, also ein Ausschnitt, ggf. dem Copyright unterliegen kann, wenn eine Webseite so gekennzeichnet ist. Das ist sie in diesem Fall zwar, aber als Tipp dazu, damit das als hier erlaubt & verwendbar ist, den folgenden Hinweis einfügen "Anyone may use images and data from the collections for academic, educational and creative purposes under a Creative Commons license (CC BY-NC-ND 4.0)" oder/und oder verlinken [Gäste sehen keine Links] - dann weiß ein @admin gleich Bescheid & löscht das nicht...
Hallo an alle, die hier geantwortet haben :slightly_smiling_face:
Ganz herzlichen Dank! Ich staune immer wieder über das enorme Schwarmwissen in der Schatzkiste! Wäre eigentlich ein guter Grund, noch mehr Bilder zu kaufen, obwohl ich schon längst keinen Platz mehr habe...
Das Bild habe ich vor etwas mehr als einem Jahr gekauft, "aus dem Bauch raus", wie üblich. Ich mag Küstenszenen, zudem fand ich die spezielle Farbauswahl schön. Und bei einem Verkaufspreis von SFr. 12.-... habe dann bei Google dieses "Hügel-Portrait" gesehen und dachte auch, das passt irgendwie nicht zu meinem Bild. Ein weiteres Bild (Doppelportrait) fand ich auf Abebooks, dieses Bild ist nicht so fein gemalt wie das von Hügel. Machte damals einen Screenshot, leider ohne den passenden Link, deshalb habe ich dieses Bild auch nicht gepostet (Copyright) Inzwischen ist das Angebot gelöscht, vielleicht darf man das nun einstellen??? Auf barnabys.se ist es noch aufgeführt, man kann es aber nicht mehr anklicken.
Vielleicht war die Küstenskizze ein Frühwerk, bevor Voluzan sich auf die Portraitmalerei konzentrierte? Die Signaturen sind ja oft auch nicht über das ganze Malerleben genau gleich...
Auf jeden Fall finde ich eure Anregungen/Mutmassungen sehr interessant! Wenigstens kenne ich den Maler des Bildes, vielleicht ergibt sich ja später noch was...
Liebe Grüsse
Magellan
Zuletzt geändert von rupVerified am Sonntag 3. November 2024, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Bild gelöscht, bitte Copyrights beachten ...
Hallo,
dies ist mein erster Beitrag hier, also sagt mir gern, wenn etwas noch nicht passt.
Ich habe vor ein paar Tagen diesen Schrank von einer Haushaltsauflösung mitgenommen. Er ist nicht im besten Zustand aber ich plane ihm wieder zu seinem alten Glanz zu verhelfen.
IMG_4562.jpg
Der Enkel des letzten Besitzers meinte etwas von 1930 aber er schien sich auch nicht wirklich sicher. Mich interessiert vor allem alles was ihr mir darüber sagen könnt, von wann er wahrscheinlich ist und wie er...
Letzter Beitrag
Da die Löcher ja verfüllt sind, war da vermutlich früher etwas verschraubt.
Original vermutlich nicht, aber wie du auch schon vermutest hatte sich da wohl jemand nen Haken dran gemacht.
Als Firnis nehme ich Leinölfirnis.
Hatte man damals auch schon.
Es gibt aber auch jede Menge andere.
ich habe im Keller einen Koffer mit Silberbesteck liegen.
Gerne würde ich wissen, ob der Silberanteil 84/1000 ist und mit welchem Hersteller ich es zutun habe.
Ob sich die Angabe ... auf eine bestimmte Anzahl versilberten Bestecks bezieht
Hallo :slightly_smiling_face:
ja, man kann das aus folgendem Artikel zwar nur indirekt ableiten - aber wenn man zu Christofle u.a. liest, geht das schon daraus hervor - bspw. dort Christofle cutlery marks used in the period 1845-1867 und dann unter 1. In the case of cutlery, the oval mark contains additionally a two-digit number (between the two plates of the balance), referring to the amount of silver (in grams),...
ich suche den Hersteller und ggf. das Modell des Mokkalöffels, habe die einschlägigen Listen durchgeguckt, bin aber nicht fündig geworden.
Am ähnlichsten scheint mir die Kalltenbach-Punze (Auerhahn) aber eben nur ähnlich.
Dank im voraus und
denke schon, dass es Karl Kaltenbach sein könnte; besonders vom letzten Foto her und dem Gesamteindruck mit Krone & der 800. Wenn man in der folgenden Liste schaut, sieht man dort den Auerhahn auch mit dem Hals nach unten bei der alten Fabrikmarke
Vielen Dank für die ausführlichen Erklärungen!!!
Sorry, wenn die Quellenangabe fehlte. Aber in der Tat - es war die gleiche Quelle, die Sie auch erwähnen!
Ich bin absoluter Neuling im Bereich Porzellan - hatte mich nur für die Herkunft interessiert, da das Teil schon lange in Familienbesitz ist und keiner so richtig wusste, was es überhaupt ist (Vase-Flasche).
Wir stellen es jetzt in den Schrank und freuen uns einfach daran . egal wie alt! :-)
Vielleicht nehmen wir es auf einer Pligerreise mal...
Hallo,
gestern habe ich das vorletzte Weinglas zerdeppert. Gerne würde ich versuchen Ersatzgläser zu finden - allein, es gelingt mir nicht.
Kann mir jemand helfen und die Serie der abgebildeten Gläser bestimmen? Ich habe sie ca. 1998 im Ausverkauf erstanden. Also Weingläser, Biergläser (?) und eine Karaffe.
Wenn jemand die Serie kennt, fände ich das traumhaft.
Ich denke, es ist ein typisches Urlaubs-Souvenier von einem nicht namhaften Straßenmaler - man sieht es auch an der Leinwand und dem einfachen Rahmen, auf dem diese aufgezogen ist (nicht sehr hochwertig) Wahrscheinlich gegen Ende des 20. Jhdts gemalt, vielleicht Spanien?
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)