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Die faszinierende Welt antiker Möbel und Stilmöbel! Hier findest du alles, was dein Herz begehrt: Bestimmung von Stil und Alter, spannende Diskussionen über Möbelgeschichte, wertvolle Tipps zur Pflege und Restaurierung – und natürlich jede Menge Inspiration! Egal ob du stolzer Besitzer eines antiken Erbstücks bist, deine Wohnung mit Vintage-Möbeln einrichten möchtest oder einfach nur neugierig bist – hier bist du genau richtig!
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Ihr Lieben,
seit 13 Jahren bin ich im Besitz des tollen Hängeschrankes hier.
Es war ein Zukauf zu einem antiken Modellschiff.. ...
Das Schiff stand beim Flohmarkt auf dem Schrank und ich habe unwissend Beides mit dem Preis für das Schiff bezahlt...
Ich habe keine Ahnung, wie alt das schöne Stück ist, oder kann gar den Wert einschätzen. Es gibt zwar Wurmlöcher, aber von Anfang an keine Aktivität mehr.
Schloss schließt toll -1- Schlüssel vorhanden.Tür fällt zauberhaft satt ins Schloss
Ich freue mich sehr, wenn ich hier etwas erfahre und stelle das Schiff auch noch ein! 8)
Die Maße:Breite= 0,72
Höhe 1= 0,66
Höhe 2 ( mit Hängeaufsatz)=0,88
Tiefe=0,36
Danke für die aussagekräftigen Photos - das ist sehr gut
Dein Schränkchen dürfte wohl aus dem ausgehenden 18. JHD bis rauf zum frühen 19. JHD stammen. Eventuell auch noch früher, das läßt sich so ohne direkte Betrachtung vor Ort (speziell die Rückwand interessiert) derzeit nicht feststellen.
Eher aus dem ländlichen Raum - Eiche massiv mit Birnbaum Türe an der Front. Dieses Holz wurde seinerzeit im Saft eingeschlagen und hat daher die Wurmfrasspuren.
Dürfte wohl ein Aufbewahrungsschrank für kleine, wertvolle Dinge gewesen sein. Ob das jetzt Gläser, Handfeuerwaffen, Messer oder auch Wertbelege waren läßt sich heute nicht mehr genau feststellen.
Aus welcher Region stammt das Möbel ? Sicherlich aus Deutschland, oder ?
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Frage: kann es sein, dass die Rückwandbretter nicht original sind? bzw. so wie sie zur Aufhängung angeordnet sind, sieht das ungewöhnlich aus... oft waren dekorative Verlängerungen (eher) nach unten dran, bei dem, was ich meine, dass es sein könnte (s.o.)
Hallo Klaus Geest!
Glückwunsch zu diesem netten barocken Kästchen! Denke auch 18. Jh. Genauer wird man das auch nicht festklopfen können. Die grobe Verarbeitung belegt die bäuerliche Herkunft, sowohl beim Holz als auch bei den Beschlägen und dem schönen offenen Schloß. Das hat Charme. Nur die aufgeschraubten Leisten innen an der Tür sind jünger. Der Wurm hatte das Obstholz des Rahmens zerfressen.
Schön auch die ganze Konstruktion mit Holznägeln ohne Leim.
Zur ehemaligen Verwendung kann man nur mutmaßen. Ist der Zwischenboden eingezogen? Dann könnte es ein Schnapsschrank sein, der in der Stube in der Bankecke über dem Stuhl des Hausherren hing.
Gruß Gerümpel
"The ball I threw, while playing in the park, has not yet reached the ground." (Dylan Thomas)
Du hast einen herrlichen, hängenden Wandschrank. Der Bau und die Wahl der gemischten Holz deutet auf einen ländlichen Kabinettmacher. Ich stimme mit Harry ein, dass der Schrank selbst Eiche ist und die Türverkleidung Fruchtholz. Ursprünglich hatte, denke ich, das Schränkchen einen mittelschweren gebeitzten Tone getragen, der mit dem Alter und der Exposition gegenüber Holzrauch dunkler geworden wäre, während die Tür einmal wahrscheinlich in einem bunten Blumenmuster gemalt wurde. Der Verriegelungsmechanismus ist das Original, so wie auch die Scharniere, aber die seitlichen Bretter in der Tür, die mit Schrauben gehalten werden, scheinen später hinzugefügt worden zu sein, um einen früheren Riss zu reparieren und zu verhindern, dass die Warping und Verbreitung der Bretter im Alter. Die Außenpaneele werden auf den Fall aufgebracht und die gesamte Struktur macht häufige Verwendung von Holzstiften anstatt Nägel. Die Armbrustformung der Vorderseite des inneren Regals und der geformten Wappenschiene sind schöne dekorative Berührungen, die den Schrank vom gewöhnlichen heben.
Schränke wie diese waren oft in den besseren Landküchen zu finden, um Lebensmittel wie Zucker & Gewürze zu speichern, die aufgrund ihres Wertes zu diesem Zeitpunkt unter Verschluss und Schlüssel gehalten werden mussten. Ich bin auch der meinung, dass dieser Schrank sicherlich in den späten 1700er Jahren und bis etwa 1820 gemacht worden sein könnte. Wir sehen diese Verriegelungsmechanismus hier auf Schränken, die in den frühmährischen (Herrnhuter Brüdergemeine) Gemeinden gefunden wurden, die erstmals in Pennsylvania gegründet wurden North Carolina im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts (dh-1750-1775) und ich habe 2 Mährische Schlösser in meiner Sammlung, die um 1800-1820 datieren.
Grüsse
rw
Wertbestimmungen and alle sonstigen Angaben meinerseits, erfolgen nach besten Wissen und Gewissen. Sie sind jedoch ohne Gewähr!
rw hat geschrieben:ooops...Sorry Gerümpel las gerade deine Eingabe, nachdem ich meins geschickt habe, aber es scheint, dass wir alle auf die Hauptpunkte einstimmen
Grüsse
rw
3rd gardenman hat geschrieben:Hallo Klaus Geest,
willkommen im Forum
Danke für die aussagekräftigen Photos - das ist sehr gut
Dein Schränkchen dürfte wohl aus dem ausgehenden 18. JHD bis rauf zum frühen 19. JHD stammen. Eventuell auch noch früher, das läßt sich so ohne direkte Betrachtung vor Ort (speziell die Rückwand interessiert) derzeit nicht feststellen.
Eher aus dem ländlichen Raum - Eiche massiv mit Birnbaum Türe an der Front. Dieses Holz wurde seinerzeit im Saft eingeschlagen und hat daher die Wurmfrasspuren.
Dürfte wohl ein Aufbewahrungsschrank für kleine, wertvolle Dinge gewesen sein. Ob das jetzt Gläser, Handfeuerwaffen, Messer oder auch Wertbelege waren läßt sich heute nicht mehr genau feststellen.
Aus welcher Region stammt das Möbel ? Sicherlich aus Deutschland, oder ?
Danke für die aussagekräftigen Photos - das ist sehr gut
Dein Schränkchen dürfte wohl aus dem ausgehenden 18. JHD bis rauf zum frühen 19. JHD stammen. Eventuell auch noch früher, das läßt sich so ohne direkte Betrachtung vor Ort (speziell die Rückwand interessiert) derzeit nicht feststellen.
Eher aus dem ländlichen Raum - Eiche massiv mit Birnbaum Türe an der Front. Dieses Holz wurde seinerzeit im Saft eingeschlagen und hat daher die Wurmfrasspuren.
Dürfte wohl ein Aufbewahrungsschrank für kleine, wertvolle Dinge gewesen sein. Ob das jetzt Gläser, Handfeuerwaffen, Messer oder auch Wertbelege waren läßt sich heute nicht mehr genau feststellen.
Aus welcher Region stammt das Möbel ? Sicherlich aus Deutschland, oder ?
Moin Moin mein Lieber, besten Dank für die tollen Infirmationen!
Das macht ja richtig Spaß hier in diesem Forum. Muss mich nun nur noch mit den Gepflogenheiten und Anwendungen, wie Bewertungen und Antworten auf antworten befassen. Habe das Forum aber auch erst gestern entdeckt!
Beste Grüße Klaus
Ich finde das w etwas merkwürdig.
Eigentlich sieht es aus wie ein Aufsatz für einen Schrank.
Ich finde jedoch weder auf der Rückseite irgendwelche Abdrücke von alten Blechen bzw Halterungen, noch sind Löcher von Schrauben vorhanden, an den man sehen könnte, dass es mit dem Unterteil verschraubt war.
Desweiteren sind auf der Unterseite einfach keine Löcher, mit den der Schrank mit einem Unterteil verzapft sein könnte.
Und lose konnte er so...
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Auf jeden Fall dürfte es ein Schnaps- und Pfeifenschrank gewesen sein (jetzt erst gesehen) Pfeife.jpg
Liebe Möbelexperten, mich würde interessieren, ob diese beiden aus dem Haushalt meiner Schwiegereltern stammenden Stühle es wert wären, sie mal einer professionellen Aufarbeitung zu unterziehen? Es haben sich offensichtlich schon mehrere Heimwerker daran versucht. Ich habe keine Ahnung, wie sie zeitlich einzuordnen sind und wo sie herkommen.
In Australien wird ein nahezu identisches Paar angeboten:
Dort wird 1910 als Herstellungsjahr und Frankreich als Herkunft angegeben. Kann das sein?...
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ok, danke, mal abwarten, was andere hier noch meinen
ein Vergleichsstück gefunden
das ist es nicht so direkt - sog. Worpsweder Stühle sind & haben eine eigene Geschichte
Hallo Zusammen,
heute hab ich mir seit längerer Zeit der Abstinenz wieder ein Möbelstück zum Aufarbeiten zugelegt, dass ich euch gerne vorstellen möchte. Dieses mal ist es ein Sonnenschrank aus Eiche. :blush:
Front.jpg
Namensgebend sind die Applikationen in der Türfüllung.
sonne.jpg
Im Internet habe ich sowohl die Bezeichnungen Bremer als auch Bückeburger Sonnenschrank gefunden. Dieser hier stand in Wilhelmshaven, der Verkäufer hatte ihn mit dem Haus übernommen.
Der Entstehungszeitraum...
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Bügeleisen und Löschpapier
nochmal zum Hintergrund dieses Vorschlags - bin selber gar kein Holzwurm, eher Metaller - aber als vor Jahren unser altes Eichenstab-Parkett geschliffen wurde, waren an ein paar Stellen deutliche Flecken geblieben. Daraufhin fragte mich der Parkettleger- Alt Meister nach eben diesem Löschpapier und einem Bügeleisen (!?) - OK, Löschpapier kennt heute kaum noch jemand, aber meine Angetraute ist Grundschullehrerin, daher gab es das sogar in unserem Haushalt...
Ich vermute, es könnte Eiche sein und die Schubladen sind - laut meiner Mutter mit Zinken gearbeitet. Könnt ihr das bitte noch weiter einordnen bzw. einschätzen!
Lieben Dank im Voraus
Cova
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Hallo,
der Sekretär und die Stühle/TIsch aus den anderen Posts stehen aktuell bei KA drin... Sie würden dann gemäß Forumsregeln hier nicht besprochen, oder?
Hallo zusammen und ein freundliches Hallo in die Runde.
Ich habe kürzlich einen kleinen Schrank erworben. Ich mag alte Sachen und Bastel viel mit Holz. Am liebsten mit Eiche. Ich bin aber bestimmt kein Fachmann was die Altersbestimmung des Schrankes angeht.
Mich würde interessieren wie alt dieser ist und wozu er ursprünglich mal gedacht war bzw. verwendet wurde.
Er ist eindeutig massiv aus Eiche. Boden und Rückwand sind aus dicken Eichenbrettern. Auf der Rückseite und Unterseite kann man...
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Hab grade erste gesehen, dass ich gar kein Bild von den Zinken an der Seite eingestellt habe. Habe ich so vorher noch nie gesehen. Echt kleine Zinken die auch noch gekeilt wurden.
IMG_5446.jpeg
ich habe mir vor Kurzem eine antike Massivholztruhe angeschafft und bin nun am Überlegen, ob bzw. wie ich sie ggf. restaurieren könnte/sollte. Bei meinen Recherchen im Internet bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe es bereits durchforstet. Dabei bin ich durch ältere Beiträge schon ein gutes Stück weiter gekommen, aber bevor ich jetzt irgendwas mit der Truhe mache, was vielleicht kontraproduktiv ist, würde ich gerne noch mal ein paar weitere Meinungen einholen. Deshalb hier...
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holztruhe_seite_abgelaugt.webp
So, ich hatte ja versprochen, dass ich die Truhe noch mal nach dem Ablaugen zeige. Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber es war echt mühsam und anstrengend, das gelbe Zeug runterzubekommen. Und es ist auch noch nicht ganz fertig, da noch ein bisschen dunklere Schicht vorhanden ist. Am Deckel und am rechten Rand ist es aber schon sehr gleichmäßig und definitiv schöner als vorher mit den gelblichen Flecken.
Die Truhe steht jetzt an ihrem endgültigen Platz...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)