Kienspanhalter Alter?
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- horsa Online
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Kienspanhalter Alter?
Hallo Zusammen,
Aus einem Sammlernachlass habe ich diesen Leuchter bekommen. Nach meinen Internetrecherchen müsste er aus dem 18. oder 17. Jh. stammen. Ist das so korrekt? Und kann man es etwas eingrenzen auf 17. oder 18.?
Vielen Dank und viele Grüße
Andreas
Aus einem Sammlernachlass habe ich diesen Leuchter bekommen. Nach meinen Internetrecherchen müsste er aus dem 18. oder 17. Jh. stammen. Ist das so korrekt? Und kann man es etwas eingrenzen auf 17. oder 18.?
Vielen Dank und viele Grüße
Andreas
Zuletzt geändert von horsa am Dienstag 25. August 2026, 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
- Shaki Offline
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Kienspahnhalter Alter?
Hallo Andreas,
schau mal da: [Gäste sehen keine Links]
Das Stück sieht ziemlich ähnlich aus / kommst schon ziemlich nah an Deines ran: hier steht Tirol, 18. Jh.
Ob die Angaben können andere hier im Forum vielleicht besser beurteilen.
Liebe Grüße und noch einen schönen Abend.
schau mal da: [Gäste sehen keine Links]
Das Stück sieht ziemlich ähnlich aus / kommst schon ziemlich nah an Deines ran: hier steht Tirol, 18. Jh.
Ob die Angaben können andere hier im Forum vielleicht besser beurteilen.
Liebe Grüße und noch einen schönen Abend.
- marker Offline
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Kienspahnhalter Alter?
Guten Tag, Gräwe hat so etwas noch - handgeschmiedet - in den 1970ern im Rahmen der Nostalgiewelle fabrikmässig hergestellt. In Vilanders (Südtirol) habe ich selber Mitte der 1960er Jahre den Dorfschmied noch an der Esse stehen und Derartiges für die Touristen schmieden sehen. Auf Grund stilistischer Kriterien halte ich eine Datierung für - äh ja - gewagt. Letztendlich wird nur eine fachgerechte, naturwisseschaftliche Analyse des verwendeten Eisens weiterhelfen. Gruss marker
- Schmidtchen Online
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Kienspahnhalter Alter?
Würde ich auch so sehen.
Es sind keine Schweißnähte oder dergleichen vorhanden, es deutet also nichts zwingend auf das 20.Jahrhundert hin.
Umgekehrt ist es aber genauso.
Es wurde eben im 20.Jahrhundert auch noch viel geschmiedet und Schmiedeeisen war beliebt, gerade diese gedrehten schwarzen Vierkantstangen.
In der Ausbildung war selbst in den 90ern schmieden noch Pflicht
Allerdings hast du das Dingen ja aus einem Sammlerhaushalt und es sieht schon authentisch aus.
Die Einzelteile sind nicht maschinell vorgefertigt sondern sehen schon individuell erstellt aus.
Es sind keine Schweißnähte oder dergleichen vorhanden, es deutet also nichts zwingend auf das 20.Jahrhundert hin.
Umgekehrt ist es aber genauso.
Es wurde eben im 20.Jahrhundert auch noch viel geschmiedet und Schmiedeeisen war beliebt, gerade diese gedrehten schwarzen Vierkantstangen.
In der Ausbildung war selbst in den 90ern schmieden noch Pflicht
Allerdings hast du das Dingen ja aus einem Sammlerhaushalt und es sieht schon authentisch aus.
Die Einzelteile sind nicht maschinell vorgefertigt sondern sehen schon individuell erstellt aus.
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- gudrund Online
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Kienspahnhalter Alter?
Also, "Sammlerhaushalt" ist jetzt auch kein gutes Argument....Ich will das Ding ja jetzt nicht madig machen, aber neulich habe ich in unserem "Finderaum" im Werkstoffhof 3 superrostige Eisen-Besteckteile mitgenommen, um dann festzustellen, dass die gar kein bisschen alt sind, sondern man die im Mittelalter-Bedarf recht billig erwerben kann....so für unter 20 EUR....würde mich auch als Sammler-Haushalt bezeichnen...
-
- nux Offline
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Kienspahnhalter Alter?
Hallo,
normalerweise ist mir Schreibweiserei ziemlich egal aber hier beim Titel stört es mich dann doch. Weil was auch immer man von ihm halten mag [Gäste sehen keine Links] - oder sich Diskussionen entzündeten - besser ein reeller [Gäste sehen keine Links]
Gruß
nux
- horsa Online
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Kienspanhalter Alter?
Vielen Dank für die Rückmeldungen! Also das Teil ist ganz sicher alt (Patina, Verrussung). Mit Patina meine ich nicht die Schmiedeschwärze, sondern alte, gewachsene Patina. Erstanden wurde er spätestens in den 80ern vom Vorbesitzer, eher früher. Ganz sicher war er damals schon in diesem Zustand. Daher wage ich die Mutmaßung, dass er zumindest älter als 70/80 Jahre ist. Aber ja, ein Schmied hätte das vor 80 Jahren genau so gut machen können wie vor 300 Jahren.
Vergleichsstücke wie das bei Mehlis oder anderen Auktionshäusern werden meist ins 18. ofer 17. Jh. datiert. Ich hatte gehofft, man könne das zB an der Form des "Aschetellers" o.ä. festmachen. Zumindest stilistisch.
Ist es denn realistisch, dass ein Schmied im frühen 20. oder 19. Jh. ein damals wohl schon veraltetes (aber für Historismus zu junges) Lampenmodell schmiedet, welches dann auch Verwendung findet?
Das dies im 20. Jh geschiet aus Liebhaberei alter Epochen leuchtet ein.
Viele Grüße
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