Bild aus Frankreich, 50er Jahre, welche Maltechnik?
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- nostronomo Offline
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Bild aus Frankreich, 50er Jahre, welche Maltechnik?
Hallo zusammen, hab heute dieses Bildvom Flohmi mit, der Verkäufer sagte das Bild hatten die Eltern in ihre erste Reise in Frankreich gekauft, so um die 50er Jahre.
Vielleicht kann mir jemand sagen warum der Rand um das Bild so gedrückt ist, so wie ich das beurteilen kann ist es kein colorierten Stich.
So in meine Unwissenheit würde ich sagen es ist mit Kohle (das Schwarze) und mit Aquarell die Farben?
Oder ist das ein Druck?
Gruss Juan
Vielleicht kann mir jemand sagen warum der Rand um das Bild so gedrückt ist, so wie ich das beurteilen kann ist es kein colorierten Stich.
So in meine Unwissenheit würde ich sagen es ist mit Kohle (das Schwarze) und mit Aquarell die Farben?
Oder ist das ein Druck?
Gruss Juan
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- nostronomo Offline
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- nux Offline
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Bild aus Frankreich, 50er Jahre, welche Maltechnik?
Hallo,
ganz von Anfang: das ist m.M. nicht gemalt, sondern ein Druck. Vermutlich - oder vermutet wird - handkoloriert, aber das ist mir so auch noch nicht ganz sicher, da werd ich erst noch versuchen nachzulesen. Bei dem Künstler G. Dinchat ist aber etwas sehr ungewöhnlich: das Motiv sieht aus wie eine Lithographie mit den rauen Linien, Titel und Signatur aber scharf gestochen. Und solch ein Eindruck entsteht, wenn man von einer Druckplatte arbeitet, also diese in ein Papier presst (Tiefdruck) wie bei einer Radierung z.B.. Ein Litho aber wäre ein Hochdruck und das Papier würde glatt auf einen Stein mit dem eingearbeiteten und mit Farbe versehenen Motiv gelegt und darüber 'gewalzt' - und so Farbe aufs Papier übertragen. Es gibt aber Lithos, die im Nachhinein übergepresst/geprägt wurden, damit es wie eine Radierung aussah
Inwieweit hier aber doch eher (und womit/wie eben) eine Reproduktion einer ursprünglich aquarellierten Kohle oder Bleistift-Zeichnung gemacht wurde, weiß ich so aus dem Stand halt auch nicht - dazu bräuchte man mal ein Original ... und zur Technik min. zwei gleiche Exemplare... na mal sehen
Es gibt auch Drucke, die in Blei handsigniert sind wie dort [Gäste sehen keine Links]
oder Variationen wie folgende tw. nummeriert und mit Auflagenhöhe (vorsichtig mit den Beschreibungen, die gehen auch nur davon aus was man meint sehen zu können)
[Gäste sehen keine Links] - und [Gäste sehen keine Links] - und [Gäste sehen keine Links]
vs. (da blättern) bis zu dem Motiv [Gäste sehen keine Links]
eine weitere Frage wäre nach einer Biographie, aber da sehe ich duster - eher ein Pseudonym. Das war schon kommerziell das Ganze. Um der jeweiligen Drucktechnik bei einem der Bilder auf die Spur zu kommen müsste man es anfassen - die schwarzen Farblinien von Radierungen und auch Aquatintas kann man meist noch hauchfein spüren; bei Lithos glaub nicht.
Gruß
nux
ganz von Anfang: das ist m.M. nicht gemalt, sondern ein Druck. Vermutlich - oder vermutet wird - handkoloriert, aber das ist mir so auch noch nicht ganz sicher, da werd ich erst noch versuchen nachzulesen. Bei dem Künstler G. Dinchat ist aber etwas sehr ungewöhnlich: das Motiv sieht aus wie eine Lithographie mit den rauen Linien, Titel und Signatur aber scharf gestochen. Und solch ein Eindruck entsteht, wenn man von einer Druckplatte arbeitet, also diese in ein Papier presst (Tiefdruck) wie bei einer Radierung z.B.. Ein Litho aber wäre ein Hochdruck und das Papier würde glatt auf einen Stein mit dem eingearbeiteten und mit Farbe versehenen Motiv gelegt und darüber 'gewalzt' - und so Farbe aufs Papier übertragen. Es gibt aber Lithos, die im Nachhinein übergepresst/geprägt wurden, damit es wie eine Radierung aussah
Inwieweit hier aber doch eher (und womit/wie eben) eine Reproduktion einer ursprünglich aquarellierten Kohle oder Bleistift-Zeichnung gemacht wurde, weiß ich so aus dem Stand halt auch nicht - dazu bräuchte man mal ein Original ... und zur Technik min. zwei gleiche Exemplare... na mal sehen
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eine weitere Frage wäre nach einer Biographie, aber da sehe ich duster - eher ein Pseudonym. Das war schon kommerziell das Ganze. Um der jeweiligen Drucktechnik bei einem der Bilder auf die Spur zu kommen müsste man es anfassen - die schwarzen Farblinien von Radierungen und auch Aquatintas kann man meist noch hauchfein spüren; bei Lithos glaub nicht.
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nux
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