danke für die Fotos - nice; kleiner Tipp aber auch dazu: glattes (weißes) Blatt Papier ... entwende Deinem Drucker einfach mal eines in einem scheinbar unbeobachtetem Moment

- Strukturen lenken Kamera-Fokusse ab und weiß hilft beim Farbsehen ... und nach wie vor: woher hast Du das Teil?
eijeijei, und dann noch mehr Text und noch mehr durcheinander und für mich auf die Art def. zu viel mehrfach-Input. Was gefiel Dir nicht an dem vorgeschlagenen Meister und seinem Zeichen? würde nichts geschrieben haben, wenn da nicht bei > 90% wäre. Meine Wenigkeit sieht ein MZ, interpretiert es, sucht es heraus, falls aufzutreiben. Aus einer alphabetischen Liste, egal ob man die Stadt schon hat oder nicht - weil da hat man dann gleich potentielle Problemchen mit auf dem Schirm, falls es zwei oder mehrere gleiche/ähnliche in verschiedenen Orten / zu verschiedenen Zeiten gab. Hier gab es halt nichts zu verwechseln ... kein IA oder MD oder so
Dann wird einzeln kontrolliert ob für den angenommenen verzeichnete Meister Erzeugnisse (wie eines um das es geht zu sehen ist) offiziell dokumentiert sind. Alle potentiellen Literaturfehler natürlich inkl.. Wäre jetzt hier in dem Fall einer genannt, der Teegeschirre in großer Werkstatt geklöppelt hat, wär der schon raus und zurück auf Anfang. Da aber Filigran genannt wurde, bloß noch Belegstrücke abfragen. Foxi und Fix oder so und ab dafür.
Finde auch keine (o.g.) #879 in P-L, wo das so aussieht; das ist bei mir eh zahlenmäßig in einem ein Nummernkreis in Kostroma (hab eine Ausgabe von 1995).
nummi verwendet übrigens bis auf einige Spezialpassagen wie andere sites, auch die zweite: Bilder und Texte aus P-L., halt farblich verändert ... das sind keine 'neuen' oder anderen Belege sondern hier jetzt Ballast.
Und ja, der Кудринъ, Александръ Стахѣевичъ - Alexander Stakheevich Kudrin - der wurde auch schon im 925-1000 Forum diskutiert und angeführt
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auch davor im russischen Sammler-Forum
[Gäste sehen keine Links] - da geh ich aber fast nicht mehr hin. Weil die eine Ecke rund gemacht haben ... und ihre einstmals deklarierte Neutralität nicht mehr wahren.
Auch der verlinkte Artikel ist bekannt, ja, klar. Das ist zwar um Klärung bemüht, aber auch lediglich weitgehend empirische Forschung, was andere wie Skurlov (? oder noch wer ) glaub auch schon versucht haben, Du das selbst versucht hast usw.. Es ist & bleibt eine Veröffentlichung - kein von offizieller Stelle abgesicherter Fakt sozusagen. Und es gibt auch ausreichend Kritiker an der ganzen Angelegenheit, weil genau diese Punzierungen teilweise eine partiell echt sage mal 'schräge' Anmutung haben. Wie so einige der seltsamen Hl. Georgs. Gibt noch weitere Unregelmäßigkeiten. Es gibt dieses AK mit diesen Jahreszahlen, ja, man kann es finden, greifen und sehen. Je-doch: es ist nach wie vor unklar, ob alle Punzierungen dieser Optik auch aus der Zeit stammen, die drauf steht. Einige ziemlich oder so gut wie sicher, andere (bestimmt) nicht. Da kann man zusammensammeln so viel man will: letztendlich klärt das ohne mehr Info nichts sicher.
Ob alte originale Eisen irgendwann später nochmal verwendet wurden (wie von anderen in Polen und dem Baltikum vermutet oder bekannt) oder neue nach (originalen) Vorbildern gemacht wurden, ist der Bereich der Spekulation. Auch das Wo ggf. wie bei vielen anderen Abseitigkeiten auch. Die wenigsten (Ver-)Fälschungen kommen ja wahrscheinlich aus dem Kernland; die Strafen dort, die jemanden erwischt habend erwarten möchte keiner. Da sind Leutz in Nachbarregionen oder ehemaligen Mitglieds-Staaten sehr lange schon deutlich aktiver gewesen. Es ist auch gar nicht die Rede von neuzeitlich - das ein ganz anderes Thema ist.
Und daher: eben weil ich hier nicht über was nicht gesichert oder auf Basis von ungelegten Eiern reinschreibe, damit sich auf die Art nicht etwas verbreitet, was hinterher nicht oder nur schwer wieder auszurotten wäre, bleibt es bei der mageren Basis höchstens 'unbekannter Beschauer' "es gab wie es aussieht einen, aber Näheres (mir) nicht bekannt / nach mir zur Verfügung stehender Literatur nicht eindeutig." oder so ... in den Ivanov hatte ich auch gar nicht erst geguckt, der ist sowieso zum Flöhe kriegen.
Am Ende auch das ungesichert, ob sich ein ordentlicher Beschaumeister hat dazu hinreißen lassen, ein Stück zweimal unter den Hammer zu nehmen. Theoretisch: wurde 1879 gefertigt und beguckt/beprobt/gestempelt, aber dann ist was passiert? ja eben : was? und blieb 3 Jahre liegen und wurde dann wieder eingereicht und der kladdert den neuen vorsichtig am Eck unten oder gesamt neu drüber? will ich sowas glauben wollen? können? zudem eine für mich eindeutig entfernte Stadtmarke. Warum?
Du haderst an der falschen Stelle. Um Deine Jahreszahl - die hat schlicht so nicht zu sein. Warum sie so aussieht, wird hier nicht geklärt werden können.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es trotzdem ein Stück jenes genannten Meisters sein kann, bleibt aber gegeben...
generell noch vllt: ich habe ja keine Ahnung wo Deine Vorkenntnisse auf dem Gebiet Silber oder gar russisches dabei sind. Oder welche Sprachen vorhanden. Aber sich punktuell da rein zu begeben falls ohne: ok, jeder steht mal am Anfang, aber das Thema ist nicht nur sehr komplex, sondern ernsthaft verkompliziert. Und seit 2014 wird es quasi täglich unbeliebter, nicht überall aber doch auf breiten Konsens-Wegen
