nostalgiker hat geschrieben: ↑Donnerstag 4. Juni 2026, 21:13
Nun würde ich gerne mehr über den Künstler wissen
Hallo,
'naiv' wäre eine mögliche Bezeichnung, ja. Oder 'dessen/deren Stil'. Nicht akademisch ausgebildet eine andere Variante. Liebevoll, bemüht aber nicht so ganz gekonnt ist nicht böse gemeint. Ist Dir mal in den Sinn gekommen, dass früher auf einen 'verzeichneten Künstler' - also jemand der ausstellte und/oder eben auch gehandelt wurde / wird und vllt. auch den Eingang in die Literatur fand - vor Mitte des 20. Jh. geschätzt hunderte oder tausende privat als Hobby malende, zeichnende und Sonstiges fertigende Menschen gab? die nie publik wurden? klar wurden auch nicht wenige Autodidakten bekannt(er), aber der größte Teil wird sich (gerade online) nicht mehr als Urheber nachweisen lassen. Manchmal kann man über Adress-/Telefonbuch-Einträge Leutz finden, die so hießen und in einem Beruf im graphischen Bereich tätig waren. Und man einen Zusammenhang vermuten kann: weil Eltern auf Ausbildung und Broterwerb drängten, keine auf 'brotlose Kunst' für den Nachwuchs wollten. Auch unter Lehrkräften waren oft tolle Zeichner zu finden. Vorm Fernsehen die Zeit (von allem was danach kam ganz zu schweigen) war noch von ganz vielen anderen Freizeitaktivitäten geprägt... aber auch noch bis in die 70er hinein taten glaub mehr auch ohne Flimmerkiste was, wurden Rentner,suchten Beschäftigung, fertigten Geschenke. Und alles zwischen Bildern aus Kinderhand und Tantchens Gaben ihrer Ausflüge ins Öl oder Pastell wurde eben auch durchaus geschätzt und gerahmt.
Die Namen Moldenhauer/Mollenhauer ist ost- und östlicher und norddeutsch
[Gäste sehen keine Links] - und eine spezielle Berufsbezeichnung im Holzhandwerk. Hast Du eine Backmulde? genau das machten die 'Muldenhauer' aus Baumstämmen: Tröge. Große und kleine und auch weitere spanabhebenden Dinge. Nach '45 kamen Namensträger aus östlichen Gebieten dann aber auch in andere Gegenden, so dass auch FFM ein paar (gewesen) sein können. Aktuell nur paar Personen. Aber da waren auch Eva M., die Übersetzerin und es gab auch einen Literatur-Herausgeben da. Viele gibt es natürlich auch in den USA u.a. Ländern.
Holz ist hier wohl eher Sperrholz; die Rahmung sieht nicht mal so alt aus, der Rahmen selbst mit Klammern...Papierband? aber ds könnte auch Jahre später erst gemacht sein. Allerdings ist das Holz noch hell. Und es könnte ein E. sein, ja, aber so ganz sicher nicht?
Nachgesehen hab ich trotzdem kurz einmal durch, den Maler Richard aus Berlin
[Gäste sehen keine Links] - und die Dorothea aus München
[Gäste sehen keine Links] - auch da
[Gäste sehen keine Links] - kann man sich eh wegdenken. Und Ruth aus Wiesbaden ist def. zu 'informell' (s. auf ebey)
da geht es nur bis in die 1970er
[Gäste sehen keine Links] - für später wäre Lesesaal angesagt
[Gäste sehen keine Links] - Tage, Wochen ...

und ohne Plan on da überhaupt eine(r) dabei ist
Gruß
nux