Bitte um Bestimmung von Sektgläsern
Einblicke in die faszinierende Welt des antiken Glases!
Hier dreht sich alles um historische Glasobjekte – von kunstvollen Vasen und Schalen über filigrane Trinkgläser und Flaschen bis hin zu kuriosen Gebrauchsgegenständen. Egal ob du Sammler, Historiker oder einfach nur neugierig bist – tausche dich mit anderen Glasliebhabern aus, bestimme deine Fundstücke und erfahre mehr über die faszinierende Geschichte der Glaskunst!
Forumsregeln
Damit wir dir bestmöglich bei der Bestimmung deiner Glasobjekte helfen können, beachte bitte folgende Regeln:
Bilder des gesamten Objekts: Stelle gute Bilder des gesamten Objekts vor neutralem Hintergrund, möglichst bei Tageslicht, zur Verfügung.
Makroaufnahmen von Stempeln und Signaturen: Fotografiere alle Markierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Informationen zur Herkunft und Historie: Teile alle vorhandenen Informationen zur Herkunft und Historie des Stücks mit. Gib möglichst die Abmessungen mit an.
So können wir uns ein umfassendes Bild von deinem Glasobjekt machen und dir die bestmögliche Unterstützung bieten.
- jaspi Offline
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Bitte um Bestimmung von Sektgläsern
Guten Abend, werte Forenten!
Ich bin im Forum "Die Schatzkiste im Netz" öfter beim Zweig Porzellan unterwegs, habe aber nun Fragen zu (m)einem Gläserset, das keine aufregende Geschichte hat.
Die Gläser (Tulpe?) sind ca. 21 cm hoch und der Fuß hat Ø 5,8 cm.
Die Farbe ist schwer zu beschreiben, die ist etwa bronzebraun mit einer weinroten Note. Es gibt keine Gravierung, die mir helfen kann.
Wer kann Hersteller sein und wie alt können die Gläser sein?
Danke im Voraus für jegliche Hilfe!
Liebe Grüße,
jaspi
Ich bin im Forum "Die Schatzkiste im Netz" öfter beim Zweig Porzellan unterwegs, habe aber nun Fragen zu (m)einem Gläserset, das keine aufregende Geschichte hat.
Die Gläser (Tulpe?) sind ca. 21 cm hoch und der Fuß hat Ø 5,8 cm.
Die Farbe ist schwer zu beschreiben, die ist etwa bronzebraun mit einer weinroten Note. Es gibt keine Gravierung, die mir helfen kann.
Wer kann Hersteller sein und wie alt können die Gläser sein?
Danke im Voraus für jegliche Hilfe!
Liebe Grüße,
jaspi
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- nux Offline
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Bitte um Bestimmung von Sektgläsern
Hallo,
rein optisch - wenn die wirken wie mit Gold bedampft oder verspiegelt eine erste Idee wäre eine Machart wie bei Gläsern der VEB Meissener Bleikristall, sog. 'Kristallgold' - da mal ein Anzeigenrelikt mit Prospekt [Gäste sehen keine Links]
aber die von dort sind gemarkt - vgl [Gäste sehen keine Links]
mit zeitlicher Angabe 80er, ungeschnittene (ohne Schliff) und aus CZ [Gäste sehen keine Links]
Gruß
nux
rein optisch - wenn die wirken wie mit Gold bedampft oder verspiegelt eine erste Idee wäre eine Machart wie bei Gläsern der VEB Meissener Bleikristall, sog. 'Kristallgold' - da mal ein Anzeigenrelikt mit Prospekt [Gäste sehen keine Links]
aber die von dort sind gemarkt - vgl [Gäste sehen keine Links]
mit zeitlicher Angabe 80er, ungeschnittene (ohne Schliff) und aus CZ [Gäste sehen keine Links]
Gruß
nux
- jaspi Offline
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Bitte um Bestimmung von Sektgläsern
Vielen Dank, @nux!
Ist die dunkelgoldene Farbe mit Rotstich eine Indiz, dass bei der Herstellung kolloides Gold zugesetzt wurde?
Ist die dunkelgoldene Farbe mit Rotstich eine Indiz, dass bei der Herstellung kolloides Gold zugesetzt wurde?
-
- nux Offline
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Bitte um Bestimmung von Sektgläsern
keine Ahnung, wirklich nicht. Mich erschreckt ja schon der Begriff
... das ist bei diesen Effekten, wie man sie auch schon bei den bunten, leicht irisierenden Gläsern der 1950er sehen kann, irgendwas auf der Oberfläche passiert; nicht 'im Glas'. Glas-Herstellungs-, Bearbeitungs- und Veredelungstechniken weiß ich zwar schon so Einiges drüber, aber das ist bissl arg speziell. Müsste ich auch nachlesen versuchen ob da mal wer was zu geschrieben hat - i.A. ergibt Bedampfen u.a. im Vakuum aber schon sowas an Aussehen [Gäste sehen keine Links] - auch da Metallisierung [Gäste sehen keine Links]
Aah - glaub ahne jetzt, was Du gemeint hast - Goldrubin-Gläser? golddotiertes Bleikristall - nein, das macht eine rot-pinke Farbpalette - wie Rubine eben. Im Ggs. zu Kupferrubin, welches - mit dem Metall - eher rotbraune, granatfarbene und dunkle Töne erzeugt [Gäste sehen keine Links] (nicht alles bis in den letzten Punkt glauben, was da steht, aber so in etwa)
Auf der folgenden Seite auch alles nur kurz angerissen, aber im Überblick zu Farbglas. Wenn man mehr wissen möchte, kann man das als Ausgangspunkt für Stichworte nehmen [Gäste sehen keine Links]
Historisch angelegt, auch mit mehr Typen wie auch Hyalith und Lithyalin (aber letztendlich nach wie vor 'ist so') was zum Runterladen. Immer wieder als Einstieg für verschiedene Macharten interessant; auch ohne große Vorkenntnisse verständlich, gut erläutert und mit passenden Abb. - von Walter Spiegl " Farbige und überfangene Gläser in der Biedermeierzeit" http://www.glas-forschung.info/pageone/pdf/farbglas.pdf
- jaspi Offline
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Bitte um Bestimmung von Sektgläsern
Hi liebe @nux,
da habe ich Dich mit Kolloiden - laienhaft - im (Gold)Nebel stochern gelassen.
(Erst lassen wir die Technologie der Außenschicht beiseite).
Die Wahrheit liegt im Namen: Kristallgold ist schlicht eine Produktionsserie der Meissner Kristallschleiferei, mit Merkmalen: charakteristische Farbe + Handschliff (mit Blumenmuster) + Gravierung.
Nach Deiner Idee gehe ich auch davon aus, dass beim Set es um Erzeugnis aus den VEB Zeiten (1972-1990) geht.
Die Meissner Schleiferei schreibt (sinngemäß) "...nach der Signatur vom Graveur bekommt das Erzeugnis nach Endkontrolle unser M als Markenzeichen".
Bsp.: [Gäste sehen keine Links]
Ich vermute, damals kam bei VEB nach der Signierung vom Graveur und Endkontrolle anstatt des Buchstabens ein goldener Aufkleber am Fuß, der bei meinen Gläsern entfernt wurde. Den Aufkleber ist auf der Website der Schleiferei rechts oben zu finden: [Gäste sehen keine Links]
Am Rande erwähnt: die goldenen Aufkleber galten um diese Zeit für Exportware der Porzellanfiguren Metzler & Ortloff, Fasold & Stauch und nicht nur.
Ich habe heute beim genauen Hinblick am Ende vom eingravierten Beiwerk typische Schleifer-Signaturen gefunden, die absolut zu den Inseraten bei ebey identisch sind.
Darunter zwei Signaturen, die ich heute auf (allen) meinen Gläsern gefunden habe, AW bzw. GF:
Ich denke, das Rätsel ist gelöst. Nochmal Danke!
da habe ich Dich mit Kolloiden - laienhaft - im (Gold)Nebel stochern gelassen.
(Erst lassen wir die Technologie der Außenschicht beiseite).
Die Wahrheit liegt im Namen: Kristallgold ist schlicht eine Produktionsserie der Meissner Kristallschleiferei, mit Merkmalen: charakteristische Farbe + Handschliff (mit Blumenmuster) + Gravierung.
Nach Deiner Idee gehe ich auch davon aus, dass beim Set es um Erzeugnis aus den VEB Zeiten (1972-1990) geht.
Die Meissner Schleiferei schreibt (sinngemäß) "...nach der Signatur vom Graveur bekommt das Erzeugnis nach Endkontrolle unser M als Markenzeichen".
Bsp.: [Gäste sehen keine Links]
Ich vermute, damals kam bei VEB nach der Signierung vom Graveur und Endkontrolle anstatt des Buchstabens ein goldener Aufkleber am Fuß, der bei meinen Gläsern entfernt wurde. Den Aufkleber ist auf der Website der Schleiferei rechts oben zu finden: [Gäste sehen keine Links]
Am Rande erwähnt: die goldenen Aufkleber galten um diese Zeit für Exportware der Porzellanfiguren Metzler & Ortloff, Fasold & Stauch und nicht nur.
Ich habe heute beim genauen Hinblick am Ende vom eingravierten Beiwerk typische Schleifer-Signaturen gefunden, die absolut zu den Inseraten bei ebey identisch sind.
Darunter zwei Signaturen, die ich heute auf (allen) meinen Gläsern gefunden habe, AW bzw. GF:
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