Silberpunze hat geschrieben: ↑Samstag 24. Januar 2026, 17:10
Viele Kunsthändler ringen mit sich.
Das ist ja auch tatsächlich "ein Problem". Ein befreundeter Antikhändler klagte mir sein Dilemma schon im Dezember - so eine geschäftliche Inhaltsversicherung ist ja immer auf Summe X festgelegt - wenn viel Silber im Bestand ist, gehen die Versicherungstarife durch die Decke - wer zum Jahreswechsel (teuer) angepasst hat, ist nun, nach 3 Wochen, mitunter schon wieder unterversichert...
(Man könnte ja sagen, dass das "Jammern auf hohem Niveau" ist, weil da ja dann auch ein entsprechender Materialwert/Wertzuwachs entgegensteht, den man ja "jederzeit" liquidieren könnte - aber das ist ja eben nicht im Sinn vieler Händler...)
Gleiches gilt allerdings auch für private Sammler und deren Hausratversicherung - rechnet da vllt. noch einmal nach (ggf. mit "Luft nach oben"), was und wieviel tatsächlich noch versichert ist.
Und das mit den Banken
AnnetteK hat geschrieben: ↑Samstag 24. Januar 2026, 18:05
Was wiederum die Banker unruhig macht.
ist ja auch igw. nachvollziehbar, weil so ein oder zwei Goldmünzen sind über Werttransporte immer leichter zu handeln, als zig Kilo-Barren Silber.
Soll natürlich auf keinen Fall ein Aufruf sein, Silberobjekte, Korpusware oder Bestecke in die Höhlen von Mordor zum Schmelzen zu geben - aber tatsächlich ist es leider so, dass in vielen Bereichen der künstlerische Wert von Silberwaren zurzeit wohl vom pekuniären Materialwert überholt wurde...