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Entdecke die Geheimnisse deiner Porzellanschätze! In diesem Forum dreht sich alles um die Bestimmung von Porzellanmarken und Porzellanstempeln. Egal ob du Sammler, Liebhaber oder einfach nur neugierig bist – hier findest du Antworten auf deine Fragen!
Forumsregeln
Damit wir dir bei der Bestimmung deines Porzellans bestmöglich helfen können, beachte bitte folgende Regeln:
Bilder des gesamten Objekts: Stelle gute Bilder des gesamten Porzellanobjekts zur Verfügung.
Makroaufnahmen von Stempeln und Signaturen: Fotografiere alle Markierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Stempel unter der Glasur? Gib an, ob sich die Stempel unter der Glasur befinden.
Informationen zur Herkunft und Historie: Teile alle vorhandenen Informationen zur Herkunft und Historie des Stücks mit. Gib möglichst die Abmessungen mit an.
So können wir uns ein umfassendes Bild von deinem Porzellanobjekt machen und dir die bestmögliche Unterstützung bieten.
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und freue mich, dieses Forum gefunden zu haben.
Ich habe von meinen Großeltern Geschirr geerbt. Es ist ca. 100 Jahre alt, eher älter. Sie hatten es in Gebrauch, es war ihr Alltagsgeschirr. Ein Deckel ist auch geklebt.
Mich interessiert:
Kennt jemand diese Porzellanmarke (Großes S mit Krone darüber)?
Hat es außer dem emotionalen Wert einen höheren materiellen Wert?
Ich stelle mal Fotos ein, so dass ihr einen Eindruck erhaltet und freue mich über Rückmeldungen!
Vielen Dank und Grüße
Kerstin
Die Fotos sind wohl nicht geladen worden?
Hier zur Sicherheit noch einmal die Bilder des Porzellangeschirrs meiner Großeltern. Anfrage von vor 5 Minuten.
Vielen Dank!
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Hi Kerstin und willkommen,
die Marke wurde hier bei uns schon mal ausführlich und mit Erfolg diskutiert: "Schlesische Porzellanfabrik Paul Donath" Bodenmarke dieser Tasse
Zum Wert machen wir hier keine Angaben.
Gruß
Lins
es gibt inzwischen noch eine weitere Quelle zur Unternehmensgeschichte innerhalb eines Artikels zu schlesischen Porzellanen aus Tiefenfurt - heute Parowa (Osiecznica), Polen [Gäste sehen keine Links]
Die Bodenmarke auch im Adressbuch der Keramischen Industrie 1906 abgebildet [Gäste sehen keine Links] - da steht sogar "hochtransparente Luxus- und Gebrauchsgeschirre" - und das so zarte, durchscheinende Porzellan (ähnlich Eierschalenporzellan aus Japan oder auch so etwas wie Limoges) war eine Spezialität besonders dieser Manufaktur, sowohl unter Donath, als auch Tuppack. Der Formensprache und dem Dekor nach dürfte man hier bei der Zeit der Entstehung am ehesten zwischen 1910 und eben 1920 sein - nach dem eigentlichen Jugendstil. Das Dekor vermutlich auch nicht handbemalt, sondern im Umdruckverfahren entstanden; die Vergoldung aber wohl händisch - das jedoch nur Annahmen, für mehr sind die Fotos qualitativ nicht ausreichend.
Und noch eine Anmerkung zwecks vergleichender Recherche bzw. generell: diesen Paul Donath nicht verwechseln mit der zur etwa selben Zeit tätigen Porzellanmalerei Donath & Co. in Dresden mit der Kronen-Marke [Gäste sehen keine Links]
Schlesisches Porzellan kann was für Liebhaber bis hin zu sammelwürdig sein, kommt vor allem auf den Zustand an und Vollständigkeit (hier keine Kuchenteller dabei?) - aber der Kreis der spezielleren Interessenten genau dafür und aus der Zeit ist wahrscheinlich nicht sonderlich groß. Angebote und Verkäufe sieht man in DE auch kaum (noch); tw. eben, weil die Bodenmarke/die Manufaktur nicht (mehr) sonderlich bekannt ist. Daher ist es auch kaum möglich zwecks Vergleichspreisen momentan irgendwas Brauchbares aufzuzeigen. Freie Wert-Einschätzungen können hier aus mehreren Gründen jedoch sowieso nicht gemacht werden.
In PL scheint etwas mehr davon auf, da aber oft Einzelteile und Sachen noch aus dem 19. Jh. (Währung natürlich umrechnen) - da Angebote aus dem dortigen Kleinanzeigenarchiv [Gäste sehen keine Links] - ein ganzes Service konnte ich aktuell nicht auftun. Bei Verkaufsabsichten bliebe eine Preisfindung m.M. wirklich knifflig, da dieses Geschirr ansonsten lediglich mit anderen aus der Zeit und ähnlicher Optik im Wettbewerb stünde. Und da es doch ziemlich viel gibt, hm - aber Rosen-/Blumenkanten finden zumeist wenigstens überhaupt Käufer. Und mit entsprechender Beschreibung der Besonderheiten könnte zumindest vllt. ein zufrieden stellender Erlös machbar sein.
Gruß
nux
Zuletzt geändert von nux am Donnerstag 11. Juli 2024, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
Vielen Dank, Lins und Nux, für die schnellen und sehr informativen Antworten ! Das schau ich mir alles in Ruhe an, mal schauen, was ich weiter damit machen.
Herzlichen Dank und viele Grüße,
Kerstin
Hallo,
schönes Service, da wird es Liebhaber schon geben. Kann halt ein bisschen dauern. Nach meinen Büchern wurde die Marke bis zum Ende von Donath 1920 verwendet. Das nur als kleine Ergänzung.
Lieben Gruß
Guten Morgen,
nochmals ganz herzlichen Dank für eure raschen umfassenden Auskünfte. Ich freue mich sehr über eure kenntnisreichen Informationen, die mir sehr weiterhelfen. Ich setze mich demnächst mal hin und schaue mir alle eure Hinweise in Ruhe an. Falls ich dann noch Fragen habe, weiß ich ja jetzt, wohin ich mich wenden kann )
Vielen Dank und herzliche Grüße!
Kerstin
Das Keramikmuseum Mettlach konnte mir nur bestätigen, das der Wappenteller nach 1891 gefertigt wurde. Wie lange die Stempelmarke benutzt, wurde konnte man mir nicht mitteilen. Museum wird wohl seit 2022 saniert/umgebaut, so die Aussage, und deshalb etwas schwierig weiterführende Angaben zu machen.
Ich vermute, das es sich um ein Hochzeitsgeschenk zur Vermählung meines Urgroßvaters 1908 handelt… aber Vermutungen...
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ein Bild des ganzen Bodens, da ist bestimmt noch was eingeprägt.
:') - hatte ich gar nicht, vergessen - aber klar, Du hast recht - sollte natürlich von beiden Tellern noch dazu kommen
Moin,
ich such mal wieder einen Stempel!
Ich habe einen Rauchverzehrer als Elefant mit Stempel senkrechtes C + waagerechtes V + chinesische Schriftzeichen + WhatsApp Bild 2023-05-08 um 14.25.36.jpg WhatsApp Bild 2023-05-08 um 14.29.59 aaaaa.jpg patented.
Weiß jemand welche Porzellanmanufaktur das ist?
LG und danke schon mal jetzt
Petra
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Moin, danke für den Hinweis!
Ich stelle die Frage dann neu.
Hallo an alle, kann mir jemand bei der Bestimmung dieser Tasse helfen.
Ist es nur eine einfache Biedermeier Tasse oder steckt da ein Bestimmter Hersteller bzw. Maler dahinter? Leider habe ich sonst keine Infos mehr dazu.
Höhe ohne Henkel ca. 6 cm.
Vielen Dank im voraus.
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mhm, könnte sein, schon dabei zu bleiben. Die Untertasse gehört nicht dazu (passt aber eigentlich ganz nett?) - noch so ein Jubiläumsstück mit Kind & Weibsbildern
Guck da die linke Tasse mit den Kindern
solche Tassenform mit Sepia-Malerei (mit dem Gedenkstein)
und Marke abgebildet bei einer anderen Tasse mit ähnlicher Sepia-Malerei
ungemarkt, wohl vermutet auf Grund des Motivs ein Kännchen
nu' noch 'nen Hirten mehr finden, das wär's :smirk: - aber irgendwie sind soo viele Stücke gerade...
habe mal wieder ein Schätzchen erworben, dessen Porzellanmarke mir Rätsel aufgibt. Das Bärchen soll angeblich aus den 1920 Jahren stammen, habe ich aus Bayreuth erworben. Das Rauteschild erinnert an Nymphenburg, ist das eine Nachahmermarke? Kann es aus Bayrisch Schwaben Stammen?
Der Goldsockel sieht nach neuzeitlicher Übermalung aus. Höhe der Figur ist Höhe der Figur ist ca. 9,9 cm mit Sockel. Wer kann mir weiterhelfen?
Vielen Dank schon mal
PM Bär Schwaben 1.jpg Bär...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)