Cufflinks Herkunft
Forumsregeln
Um eine möglichst präzise Bestimmung deiner Silberstempel und Punzen zu gewährleisten, beachte bitte folgende Regeln:
Bilder des Gegenstands: Stelle Bilder des gesamten Silbergegenstands zur Verfügung.
Makroaufnahmen der Punzen: Fotografiere alle Punzierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Informationen : Gib zu Anfragen alle vorhandenen Informationen an, z.B. Gewicht, Abmessungen und Fundort bzw. Herkunft
Wertbestimmung:
Beachte bitte, dass eine exakte Wertbestimmung im Forum schwierig ist, da der Silberpreis und der Geschmack der Käufer variieren. Wir helfen dir aber gerne, Informationen zu Hersteller, Herkunftsland und Alter zu finden, um den ungefähren Zeitwert besser einschätzen zu können.
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- lilleprins Offline
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- Registriert:Freitag 4. Mai 2018, 07:25
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Cufflinks Herkunft
Die Knöpfe sind vorgeblich doppelt mit den (gefälschten) Meistermarken für Karl Fabergé (St. Petersburg) und Anders Johansson Nevalainen (ebenfalls St. Petersburg), der als unabhängiger Werkmeister exklusiv für Fabergé gearbeitet hat, gepunzt.
Der "Doppel-Adler" ist ein Witz und total verhunzt. Es gab ihn seinerzeit bei Stücken von Fabergé/Nevalainen allerdings in einer runden Punzen und erhaben und nicht vertieft. In der vertieften Form gab es ihn glaube ich nur in Moskau mit dem vollen Schriftzug von Fabergé.
Nun zu den blauen Emaille-Vorderseiten: hier habe ich den Verdacht, als seien das umgearbeitete Deckel von Silberstreuern der norwegischen Firma David Andersen aus den 1930-70er Jahren, die gab/gibt es in zig Farben, u.a. in dem gleichen königsblau, und der identischen Guillochierung. Der Rand mit dem kleine Muster ist auch identisch zu den Salzstreuern. Genau in der Mitte, wo die Löchelchen der Streuer sind, ist hier ein roter Cabochonstein drauf gesetzt in einer recht schlechten Fassung. Ich bezweifle, dass es ein natürlicher Rubin ist, eher eine (Verneuil-)Synthese oder Glas.
Zu den Rückseiten: das könnten alte (silberne ?) Knöpfe gewesen sein aus der Zeit um 1900 oder später. Die Qualität ist auch nicht berauschend, ich tippe auf Massenfertigung und daher auch auf lila Glassteine anstatt von Amethysten.
Zusammenfassend: zusammengewürfelte Stücke, die vortäuschen aus der russischen Zarenzeit zu sein.
@timur2811: rein aus Interesse, was hast Du denn für die Manschettenknöpfe gezahlt?
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