Der Dachboden ist voll mit Sachen die dort seit ewigen Zeiten eingelagert worden sind - die Verwandte hat sich bisher immer gegen einen Ausbau gesträubt - aber das wird sich ändern, es ist jetzt geplant dort eine weitere Wohnung einzurichten. Auf zwei Etagen, halt die Nutzung vom Spitzboden.
Der Deckel ist für eine Teedose - für die I-Form Kanne gibt es keine Deckel.
Die Verwandte ist gut im merken von Sachen, habe ihr die Kannenphotos gemailt, sie hat nachgeschaut und wußte mehr oder minder genau ob sie solche Sachen im Lauf der vielen Jahre eingelagert hat. Ist dort recht speziell, die Verwandte ist ja auch schon Ü80 und versucht mit solchen Erinnerungsarbeiten ihren Kopf nicht untätig zu lassen.
Meine Aufgabe im Mai, Juni wird es sein den Dachboden weitgehend zu räumen, wird geraume Zeit dauern. Und die Diskussionen mit der Verwandten ob Wert, Verkauf oder doch nicht - werden weitere Zeiten in Anspruch nehmen.
Dort lagert Porzellan von sieben Verwandtschaften, noch einiges an Fluchtgepäck aus dem WW II, viele Dinge ware einfach dort abgestellt worden sind weil eine endgültige Weggabe mental nicht möglich war.
Die Verwandte war immer bereit auch der weiteren Verwandtschaft den Platz zur Verfügung zu stellen, war immer viel Platz gegeben. Jetzt sind die Wege dort nur noch seitlich zu begehen, eher von Karton zu Regal vorsichtig schleichend voran zu kommen. Vollgeräumt bis zum letzten Platzangebot
Dabei darf ich eigentlich gar nichts mehr für mich annehmen, leide selbst unter Platzmangel und sollte gar dringend einiges weitergeben, verkaufen oder spenden.