AnnetteK hat geschrieben: ↑Montag 22. Juni 2026, 19:04
Da wurde wohl in allen Jahrhunderten viel getrunken?
ja, klar - sauberes Wasser war oft Mangelware oder gar nicht verfügbar, Tee gab es nur aus Kräutern und dafür Wasser heiß machen war ja auch immer gleich mit Energieaufwand verbunden (Holz hacken, Kuhfladen trocknen, Torf stechen o.ä. und Feuer machen) - da war so eine teils auch kalt mögliche Zubereitung durchaus von Vorteil.
In meist sogar nur leicht alkoholischen Getränken überlebten aber schon irgendwelche Keime zu großen Teilen nicht mehr. 'Bier' dabei zu Beginn gar nicht mal mit Hopfen, sondern mit so allerlei zur Verbesserung des Geschmacks, Nährwert oder 'Gesundheit'. Basis unzählige verschiedene stärkehaltige Erzeugnisse wie Getreide oder Knollen. Im Ggs. zu 'Wein' aus Früchten oder Honig, wo der enthaltene Zucker vergoren wird. War & ist ja auch regional sehr verschieden. Schonmal früher drüber gearbeitet und letzt was gelesen zur Wieder-Wiederentdeckung der (doch wohl eher positiven) Möglichkeiten des Gagelstrauchs, der aber mittlerweile als bedroht gilt. Vllt. kommt er mit der Wiedervernässung von Mooren etwas mehr dann wieder vor oder aber man könnte versuchen ihn vermehrt (dort) zu kultivieren. Wer einmal einen hatte: der riecht richtig gut schon nur beim Anfassen; wer nasse / feuchte Stellen im Garten hat und den passenden pH-Wert, kann ihn pflanzen versuchen.
Zu Bier historisch auch bei wiki, besonders ab Mittelalter
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