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Westerwälder Humpen Krug alt Zinnmontur Bäcker ?

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Westerwälder Humpen Krug alt Zinnmontur Bäcker ?

Beitrag von pb57 »

Weil, soweit ich sehe, die Fragen des Eingangsposts
Auch fand ich u.A. folgende Seite,
[Gäste sehen keine Links] ... __rar.html
- wobei ich mich frage ob das was außen auf dem Zinndeckel steht wirklich daß Meisterzeichen ist ?
(war das so üblich ?, wo ich dort eher ein zB Besitzer-Monogramm oÄ vermutet hätte
- Die Jahreszahl vermag ich garnicht zu lesen/verstehen.
noch unbeantwortet geblieben sind, mein Senf:
Zur Innenseite des Deckels (Foto 4 in Beitrag 2) kann ich nichts beisteuern, aber die Oberseite (Foto 3 in Beitrag 2) trägt (wie vermutet und auch beim verlinkten Exemplar so gefertigt):
das Monogramm J. G. D., darunter die Jahreszahl 1803

HTH
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Westerwälder Humpen Krug alt Zinnmontur Bäcker ?

Beitrag von nux »

AnnetteK hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 19:04 Da wurde wohl in allen Jahrhunderten viel getrunken?
ja, klar - sauberes Wasser war oft Mangelware oder gar nicht verfügbar, Tee gab es nur aus Kräutern und dafür Wasser heiß machen war ja auch immer gleich mit Energieaufwand verbunden (Holz hacken, Kuhfladen trocknen, Torf stechen o.ä. und Feuer machen) - da war so eine teils auch kalt mögliche Zubereitung durchaus von Vorteil.
In meist sogar nur leicht alkoholischen Getränken überlebten aber schon irgendwelche Keime zu großen Teilen nicht mehr. 'Bier' dabei zu Beginn gar nicht mal mit Hopfen, sondern mit so allerlei zur Verbesserung des Geschmacks, Nährwert oder 'Gesundheit'. Basis unzählige verschiedene stärkehaltige Erzeugnisse wie Getreide oder Knollen. Im Ggs. zu 'Wein' aus Früchten oder Honig, wo der enthaltene Zucker vergoren wird. War & ist ja auch regional sehr verschieden. Schonmal früher drüber gearbeitet und letzt was gelesen zur Wieder-Wiederentdeckung der (doch wohl eher positiven) Möglichkeiten des Gagelstrauchs, der aber mittlerweile als bedroht gilt. Vllt. kommt er mit der Wiedervernässung von Mooren etwas mehr dann wieder vor oder aber man könnte versuchen ihn vermehrt (dort) zu kultivieren. Wer einmal einen hatte: der riecht richtig gut schon nur beim Anfassen; wer nasse / feuchte Stellen im Garten hat und den passenden pH-Wert, kann ihn pflanzen versuchen.
Zu Bier historisch auch bei wiki, besonders ab Mittelalter [Gäste sehen keine Links] - und da der Gagel [Gäste sehen keine Links]
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Westerwälder Humpen Krug alt Zinnmontur Bäcker ?

Beitrag von AnnetteK »

Ach schön, über Gagelbier wusste ich noch nichts. Den Strauch solls wohl noch in den Wümmewiesen geben, gesehen habe ich den noch nicht (oder übersehen)
Die Sache mit dem Mangel an sauberem Wasser ist so eine beliebte Aussage, nur gibt es dafür keine Belege, ausser die ständige mündliche Wiederholung.
In bewohnten Gebieten wurden immer Brunnen angelegt. Je nachdem hatte sogar jedes Haus einen eigenen..

Und selbst die Städte waren nicht so dicht besiedelt, dass alle Bäche und Flüsse verdreckt werden konnten.
Dafür fehlten damals auch noch die Chemikalien, mit denen wir das heutzutage schaffen.
Ja an dieser Stelle kommt Einwand "aber die Fäkalien" - Die wurden zum düngen verwendet. Dünger war ein Problem, immer Mangelware.
Die Fäkalien von Mensch und Tier ein Rohstoff der nicht einfach im Fluss verklappt wurde.

Natürlich sind immer irgendwelche Krankheitserreger im Wasser unterwegs.
Genauso wie überall sonst auch, im Boden, in der Luft
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Westerwälder Humpen Krug alt Zinnmontur Bäcker ?

Beitrag von nostalgiker »

Also wenn Ihr über Bier reden wollt, da gibt es schon einiges (bekanntes)
wie auch der mindere Alkoholgehalt damals, auch die abweichenden Rezepturen...
Auch die bekannte Tatsache daß in vielen Regionen Bier dem Wasser vorgezogen wurde, (wie schon angesprochen) aus rein gesundheitlichen Gründen..alleine schon weil es erhitzt wurde/zudem der Alkohol.
Oder hier mal :/ Den Link habe ich gelöscht, denn beim 2. Mal reinlesen viel mir auf daß Sie ihre Seite geändert haben, und neuerdings agressive Werbung (Betonung Aggressiv) betreiben.

Entschuldigung, irgendwie ist der Wurm drinne sorry bitte
Gruß Stefan
Zuletzt geändert von nostalgiker am Dienstag 23. Juni 2026, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von nostalgiker »

Aber (mit Verlaub) was ich nicht verstehe :
nux hat geschrieben: Montag 22. Juni 2026, 21:47 bin mir bei dem Exemplar Krug und Stempel so gar nicht einig, auch wegen der Farbe und Struktur...
"Farbe und Struktur" genau das sah ich so vielfach bei der Bildersuche.
Gruß Stefan

und ja, die Tippselfehler im Beitrag eingangs bitte ich zu entschuldigen
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Westerwälder Humpen Krug alt Zinnmontur Bäcker ?

Beitrag von Zinnsammler »

Tut mir leid, da kann ich nicht helfen.
Mit Westerwälder Steinzeug kenn ich ich mich absolut nicht aus. Leider habe ich auch die Marken nicht bestimmen können.
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Beitrag von nostalgiker »

Vielen Dank @Zinnsammler,
was mich interessierte war ob das so ist daß der "Meister" sich mit Monogramm auf dem Deckel kenntlich machte.
BG Stefan
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