Ne, ich war nur Konsument. Aber das Plakat ist meiner Sammlung von allem und nichts. Ich hege allerdings keine Hoffnung zur erfahren, wer das monogrammierte Werk erschaffen hat, sonnst müsste ich ja einen eigenen Thread aufmachen.
A-dabadabadi - Kunst und KI - darf man das?
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- Gelegenheitssammler Offline
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A-dabadabadi - Kunst und KI - darf man das?
Der Gelegenheitssammler
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- AnnetteK Offline
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A-dabadabadi - Kunst und KI - darf man das?
Irgendwo, tief unten in einer Kiste, habe ich auch noch so Plakate und Fanzines.
Damals, nicht nur ohne KI Unterstützung, sondern sogar ohne Computer,
Musste alles selbst gemalt und beschriftet werden.
Schöner waren die Werke aber dadurch auch nicht so wirklich...
Damals, nicht nur ohne KI Unterstützung, sondern sogar ohne Computer,
Musste alles selbst gemalt und beschriftet werden.
Schöner waren die Werke aber dadurch auch nicht so wirklich...
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- nux Offline
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A-dabadabadi - Kunst und KI - darf man das?
die wird ebenso wie alles an dem Projekt vollständig synthetisch erzeugt. Der Dalton ist von Dallas Ray Little (das ev. ein Pseudonym). Aus der Quelle sind auch Sachen, die denke wirklich keiner braucht (Biscuit Beats) ... irgendwo in dem Dunstkreis wohl auch Larry B. [Gäste sehen keine Links]
Ein Musikgenerator ist eine AI, die eben mit Millionen von Musikstücken trainiert wurde, so wie die, die mit einem 'reden' wie Tschettschipiti halt Textgeneratoren sind und mit Millionen von Schriftstücken gefüttert wurden. Oder Bildgeneratoren wie hier in der Ausgangssituation mit allen Arten von visuellen Darstellungen.
Kannst auch selber machen - nur mal einer der Maschinchen als Bsp. [Gäste sehen keine Links]
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- AnnetteK Offline
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A-dabadabadi - Kunst und KI - darf man das?
Bei den Synchronsprechern gab es ja viel Ärger weil deren Stimmen verwendet/nachgeahmt wurden.
Da dachte ich mit Sängern könnte es ähnlich sein und aus dem Gesang wäre vielleicht noch ein "Vorbild" heraus zu hören.
Aber ohne Größenangabe, Signatur und Rückseite wird das eh nichts.
Da dachte ich mit Sängern könnte es ähnlich sein und aus dem Gesang wäre vielleicht noch ein "Vorbild" heraus zu hören.
Ja weiß nicht, wirst du dann fragen was es wert sein könnte und wo man das am besten verkaufen kann?Gelegenheitssammler hat geschrieben: ↑Samstag 26. September 2026, 22:44 sonnst müsste ich ja einen eigenen Thread aufmachen.
Aber ohne Größenangabe, Signatur und Rückseite wird das eh nichts.
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- nux Offline
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A-dabadabadi - Kunst und KI - darf man das?
das Plakat des Stahl+Glas Festivals ist aus dem Jahr 1981; angekündigt waren unter anderem die bekannten Hamburger Punk-Pioniere The Buttocks, die Band Kuschelweich aus Hannover sowie lokale Göttinger Gruppen (darunter Kulturausschuß und Geiseldrama). Steht im SPEX 9/81 PDF S. 3 - kann sein einige Browser verweigern den autom. Download da die Quelle subkultur.ost.de nur http:// ist - da via google [Gäste sehen keine Links]Gelegenheitssammler hat geschrieben: ↑Samstag 26. September 2026, 22:44 Ich hege allerdings keine Hoffnung zur erfahren, wer das monogrammierte Werk erschaffen hat
möglich, das Menschen aus der damaligen Musik-Szene, den Bands sich noch an was erinnern. Ggf. auch an beteilige Personen bei den Veranstaltern o.ä. die was wissen könnten
aber mit 'Holzschnitt' in ein paar Sprachen und dem Festival-Titel gab es dann das [Gäste sehen keine Links]
weiter (via Deepl) Zitat: "Der Holzschnitt kam mir während einer Reise nach Deutschland im Jahr 1981 wieder in den Sinn. Ich wohnte damals in einem besetzten Haus mit Anarchisten – Punk-Fans, die ein Konzert organisierten. Sie waren Herausgeber des Fanzins „Stahl und Glas“ und boten mir an, ein Plakat und Illustrationen zu gestalten. Ihnen gefiel die Idee, die an den Stil des deutschen Expressionismus anknüpfte." der Name des polnischen Künstlers lautet Wojciech Marchlewski und das Monogram in der Platte hat ja auch ein MW - [Gäste sehen keine Links]
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- Gelegenheitssammler Offline
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A-dabadabadi - Kunst und KI - darf man das?
Okay nux, ich muss sagen, ich hatte mich des Undenkbaren entwöhnt.
Herzlichsten Dank
Der Gelegenheitssammler
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- cornetto Offline
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A-dabadabadi - Kunst und KI - darf man das?
Schon spannend und lesenswert, welcher Bogen hier von euch zum Thema geschlagen wird, inklusive der durchaus interessanten Ausreisser z.B. zur Punk-Musik...
Will mich ja auch nochmal dazu äußern und klarstellen, dass ich beileibe kein überzeugter KI-Jünger bin – für mich nur ein Werkzeug in der Grundstufe – mag auch sehr gern das „echte“ Foto, wie z.B. mein Profilbild, welches in Handarbeit, ohne KI und ohne Photoshop entstanden ist, nur eine Idee, ein Flat-Eric, eine Banane, ein Stück Gaffatape, meine alte Sigma SD14 und meine etwas genervte Angetraute, weil ich zur Umsetzung an einem Samstagabend unseren Flur zum Fotostudio umdrappiert habe...
Im Kern habe ich aber schon die Themen Urheberrecht und, ich nenne es jetzt mal, Schöpfungstiefe herausgelesen. Habe mir dazu natürlich auch meine Gedanken gemacht.
Urheberrecht und KI - Bild, Stimme, Musik und Text – alles nur geklaut – Ausrufe- oder Fragezeichen
Ist es nicht eigentlich schon zu spät, zu versuchen hier Regeln zu finden? Spätestens seit ein paar Monaten die Kennzeichnungspflicht besteht, sieht man deutlich wie viele Bereiche inzwischen mit Hilfe von KI zumindest „aufgefrischt“ werden. Wie kann/will man hier noch das Rad zurückdrehen? Fernsehwerbung mit „geklauten“ Bildinhalten, Telefon-Chats mit Stimmen „von Unbekannten“, selbst Live-Musikstücke mit eingemischten Beats unbekannter Herkunft, und so weiter – inzwischen so vieles durchzogen – darf man also alles nicht wegen ungeklärten Urheberrechten oder wird dafür später zur Rechenschaft gezogen? Das kann ich mir nicht mehr vorstellen.
Natürlich muss eine Regelung gefunden werden, das Scannen von Musik, Artikeln, Fotos und Filmwerken, Stimmen oder Charakteren in irgendeiner Weise vernünftig zu vergüten, der KI bleiben ja auch noch genügend urheberrechts- und kostenfreie Quellen durch die Nutzerinnen und Nutzer ihrer in den Konzernen angeschlossenen „sozialen Netzwerke“, welche tagtäglich mit zig Millionen Bilder, Filmen und Texten gefüttert werden und laut der AGBs oft uneingeschränkt genutzt werden dürfen.
Die KI selbst hat inzwischen eine beachtliche erlernte künstlerische Schöpfungstiefe, kann Bilder interpretieren, Humor erkennen und selbst mitunter erstaunlich witzig sein. Natürlich alles von uns abgeguckt – aber machen wir das nicht genauso, mit lernen und abgucken?
Ich kann ein noch so guter Künstler sein, kann aber auch keine Sanduhr zeichnen, wenn ich vorher noch nie irgendwo eine Sanduhr gesehen habe.
Die KI kennt Bilder von hunderten Sanduhren. Sie schneidet aber kein Bild aus einem alten Neckermann-Katalog heraus und kopiert dieses in ein neues angefordertes Bild – das wäre viel zu kompliziert und ein wahrscheinlich komisches Ergebnis. Vielmehr wird aus vielen Erfahrungen eine in das angeforderte Bild passende Sanduhr errechnet – mitunter ein Unikat, manchmal ähnlich, vllt. auch fast gleich zu real existierenden Objekten – aber ist das eine urheberrechtlich fragwürdige Raubkopie oder ist schon das vllt. die Kunstfreiheit einer Maschine?
Irgendwie wurden doch schon die ersten Computer dem Menschen sehr ähnlich entwickelt. Da gibt es BIOS, Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte, Grafikkarte und Netzwerkadapter.
Mit so einer Art BIOS kommt ein Mensch doch auch schon zur Welt – er atmet, die Organe funktionieren und er kann, ohne es zu erlernen, bestimmte Mimik und Situationen interpretieren. Dann kommt das Lernen und die Erfahrung dazu, über Kurzzeitgedächtnis verarbeitet, vieles davon im Langzeitgedächtnis abgelegt zur Wiedervorlage. Alles über Sehen, Hören und Sprechen kommuniziert.
Seele und Herz – das ist es wahrscheinlich, was fehlt. Eben genau das, was man in Worten nicht beschreiben kann, weil es dafür bisher in keiner Sprache Worte gibt. Und genau deshalb kann die KI dieses nicht leisten, weil, was man nicht beschreiben kann, kann man auch nicht abschreiben – Gefühle kann man nicht lernen.
LG Bernd
Will mich ja auch nochmal dazu äußern und klarstellen, dass ich beileibe kein überzeugter KI-Jünger bin – für mich nur ein Werkzeug in der Grundstufe – mag auch sehr gern das „echte“ Foto, wie z.B. mein Profilbild, welches in Handarbeit, ohne KI und ohne Photoshop entstanden ist, nur eine Idee, ein Flat-Eric, eine Banane, ein Stück Gaffatape, meine alte Sigma SD14 und meine etwas genervte Angetraute, weil ich zur Umsetzung an einem Samstagabend unseren Flur zum Fotostudio umdrappiert habe...
Im Kern habe ich aber schon die Themen Urheberrecht und, ich nenne es jetzt mal, Schöpfungstiefe herausgelesen. Habe mir dazu natürlich auch meine Gedanken gemacht.
Urheberrecht und KI - Bild, Stimme, Musik und Text – alles nur geklaut – Ausrufe- oder Fragezeichen
Ist es nicht eigentlich schon zu spät, zu versuchen hier Regeln zu finden? Spätestens seit ein paar Monaten die Kennzeichnungspflicht besteht, sieht man deutlich wie viele Bereiche inzwischen mit Hilfe von KI zumindest „aufgefrischt“ werden. Wie kann/will man hier noch das Rad zurückdrehen? Fernsehwerbung mit „geklauten“ Bildinhalten, Telefon-Chats mit Stimmen „von Unbekannten“, selbst Live-Musikstücke mit eingemischten Beats unbekannter Herkunft, und so weiter – inzwischen so vieles durchzogen – darf man also alles nicht wegen ungeklärten Urheberrechten oder wird dafür später zur Rechenschaft gezogen? Das kann ich mir nicht mehr vorstellen.
Natürlich muss eine Regelung gefunden werden, das Scannen von Musik, Artikeln, Fotos und Filmwerken, Stimmen oder Charakteren in irgendeiner Weise vernünftig zu vergüten, der KI bleiben ja auch noch genügend urheberrechts- und kostenfreie Quellen durch die Nutzerinnen und Nutzer ihrer in den Konzernen angeschlossenen „sozialen Netzwerke“, welche tagtäglich mit zig Millionen Bilder, Filmen und Texten gefüttert werden und laut der AGBs oft uneingeschränkt genutzt werden dürfen.
Die KI selbst hat inzwischen eine beachtliche erlernte künstlerische Schöpfungstiefe, kann Bilder interpretieren, Humor erkennen und selbst mitunter erstaunlich witzig sein. Natürlich alles von uns abgeguckt – aber machen wir das nicht genauso, mit lernen und abgucken?
Ich kann ein noch so guter Künstler sein, kann aber auch keine Sanduhr zeichnen, wenn ich vorher noch nie irgendwo eine Sanduhr gesehen habe.
Die KI kennt Bilder von hunderten Sanduhren. Sie schneidet aber kein Bild aus einem alten Neckermann-Katalog heraus und kopiert dieses in ein neues angefordertes Bild – das wäre viel zu kompliziert und ein wahrscheinlich komisches Ergebnis. Vielmehr wird aus vielen Erfahrungen eine in das angeforderte Bild passende Sanduhr errechnet – mitunter ein Unikat, manchmal ähnlich, vllt. auch fast gleich zu real existierenden Objekten – aber ist das eine urheberrechtlich fragwürdige Raubkopie oder ist schon das vllt. die Kunstfreiheit einer Maschine?
Irgendwie wurden doch schon die ersten Computer dem Menschen sehr ähnlich entwickelt. Da gibt es BIOS, Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte, Grafikkarte und Netzwerkadapter.
Mit so einer Art BIOS kommt ein Mensch doch auch schon zur Welt – er atmet, die Organe funktionieren und er kann, ohne es zu erlernen, bestimmte Mimik und Situationen interpretieren. Dann kommt das Lernen und die Erfahrung dazu, über Kurzzeitgedächtnis verarbeitet, vieles davon im Langzeitgedächtnis abgelegt zur Wiedervorlage. Alles über Sehen, Hören und Sprechen kommuniziert.
Seele und Herz – das ist es wahrscheinlich, was fehlt. Eben genau das, was man in Worten nicht beschreiben kann, weil es dafür bisher in keiner Sprache Worte gibt. Und genau deshalb kann die KI dieses nicht leisten, weil, was man nicht beschreiben kann, kann man auch nicht abschreiben – Gefühle kann man nicht lernen.
LG Bernd