Wer kennt den Namen ?
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- Schmidtchen Offline
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Wer kennt den Namen ?
Es ging um den Zettel mit der Zuordnung hinten.
Wenn ich Händler bin und ein Gemälde einkaufe um es gewinnbringend zu verkaufen, dann mache ich mir doch die Mühe den gesamten Namen mit Lebensdaten drauf zu schreiben.
Aber genau das gibt es hier nicht.
Die Kaufhäuser in den Großstädten hatten alle Galerien und deckten den Bedarf mit dekorativer Kunst.
Und genau diese hatten diese Aufkleber.
Und nie stand ein Vorname drauf.
Es sind Synonyme und nicht irgend welche Künstler
Bei welcher Zuordnung der von Dir erwähnten Maler fehlte der Vorname?
Wenn ich Händler bin und ein Gemälde einkaufe um es gewinnbringend zu verkaufen, dann mache ich mir doch die Mühe den gesamten Namen mit Lebensdaten drauf zu schreiben.
Aber genau das gibt es hier nicht.
Die Kaufhäuser in den Großstädten hatten alle Galerien und deckten den Bedarf mit dekorativer Kunst.
Und genau diese hatten diese Aufkleber.
Und nie stand ein Vorname drauf.
Es sind Synonyme und nicht irgend welche Künstler
Bei welcher Zuordnung der von Dir erwähnten Maler fehlte der Vorname?
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- gudrund Online
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Wer kennt den Namen ?
Bei allen, nur Monet hat doch öfter mit "Claude Monet" signiert...........Und "Marini" nur mit Vornamen ("Marino") ohne Nachnamen.........
Oder hat schon mal jemand ein mit" Pierre-Auguste Renoir" oder "Auguste Renoir" signiertes Gemälde gesehen? Es gibt nämlich keines....
Habe auf die Schnelle nur die genommen, die mir besonders am Herzen liegen, und von denen ich auch Bildbände/Bücher habe.....Deutsche sind meinem ausgetrockneten Gehirn gar nicht so schnell eingefallen...
Und die Geschichte des Signierens im Wandel der Zeiten ist auch ein Thema für sich.
Heutzutage signieren viele hinten oder auf dem Keilrahmen.........
Klar, die Zettel hinten sind eine ganz andere Nummer.
Oder hat schon mal jemand ein mit" Pierre-Auguste Renoir" oder "Auguste Renoir" signiertes Gemälde gesehen? Es gibt nämlich keines....
Habe auf die Schnelle nur die genommen, die mir besonders am Herzen liegen, und von denen ich auch Bildbände/Bücher habe.....Deutsche sind meinem ausgetrockneten Gehirn gar nicht so schnell eingefallen...
Und die Geschichte des Signierens im Wandel der Zeiten ist auch ein Thema für sich.
Heutzutage signieren viele hinten oder auf dem Keilrahmen.........
Klar, die Zettel hinten sind eine ganz andere Nummer.
- Schmidtchen Offline
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Wer kennt den Namen ?
Ich denke Du hast nicht verstanden was ich geschrieben habe.
Bitte nochmals lesen was ich geschrieben habe. Ansonsten haben wir ja auch noch die Plauderecke um so etwas zu klären
Bitte nochmals lesen was ich geschrieben habe. Ansonsten haben wir ja auch noch die Plauderecke um so etwas zu klären
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- gudrund Online
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Wer kennt den Namen ?
"Los Mädchen, Du hast hier was nicht verstanden, also ab in die Plauderecke"....Nö, es geht mir hier ganz konkret um dieses Bild, ich will nicht in die Plauderecke!
Wenn es einen Kunstmaler mit Namen "Kiesel" gab, der seinen Lebensunterhalt mit Bergpanoramen verdient hat, ist das denn kein richtiger Künstler?
Die Gemälde, die man bei KA findet, sind jedenfalls alle anders, also keine Kopien des immer Gleichen.
Wissen wir, was er sonst noch so gemalt hat und unter welchem Namen?
Wenn es einen Kunstmaler mit Namen "Kiesel" gab, der seinen Lebensunterhalt mit Bergpanoramen verdient hat, ist das denn kein richtiger Künstler?
Die Gemälde, die man bei KA findet, sind jedenfalls alle anders, also keine Kopien des immer Gleichen.
Wissen wir, was er sonst noch so gemalt hat und unter welchem Namen?
- thalasseus Offline
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Wer kennt den Namen ?
Hallo,
Noch einmal hierzu:
) stammen... Möglicherweise eine der seltenen Spuren im Sande, die einst zu einem (Auftrags-?) Künstler/Werkstatt/Manufaktur führte?
Ich finde das super mit "Dekorativer Raumkunst"und dass hier begonnen wird, vorsichtiger mit Begriffen und speziell diesem Phänomen zu verfahren. Problematisch bleibt aber trotzdem, dass dann häufig trotzdem in dieser Richtung erklärt wird, also die schnelle, serielle Anfertigung mehrerer Hersteller im Auftrag von K.. usw. - ohne das wir das eigentlich wissen oder irgendwie nachweisen können. Klar, das ist schon alles sehr wahrscheinlich und vielleicht gibt es da auch teilweise noch Erinnerungen aus erster oder zweiter Hand an diese Abteilungen.
Aber ich kann mich eigentlich an keinen Fall erinnern, bei dem ein Hersteller aus diesem Kontext wirklich dingfest gemacht wurde, und sei es nur mit ein paar vagen Funden aus dem Netz..? Oder auch nur wo es gekauft wurde, wer der Vertrieb war? Bitte korrigiert mich...
In anderen Bereichen der dekorativen oder angewandten Künste (sage ich jetzt mal) ist beeindruckend viel zu finden, hier -- fast nichts...
Vermutlich hätte eine genauere Kennzeichnung die Umstände der Fertigung offengelegt und damit das Verkaufsargument zerstört, bzw. die gewünschte Imagination für die Kunden, dass das ECHTE Ölgemälde sind, vom einsamen Genie in wochenlanger Arbeit der Leinwand abgerungen oder so... Also möglicherweise stimmt es, dass bewusst verunklart wurde.
Daneben gibt es ja auch solche Fälle bzw. Geschichten: [Gäste sehen keine Links]
Die Live-Produktion eines jungen Künstlers in Spachteltechnik am Hauptplatz von Wiener Neustadt (noch) Mitte der 70er(!)... Das muss man ja auch in Betracht ziehen.
Und hier auch die Haltung: Das ist echte/genauso/die wahre Kunst, wie sie ja häufig auch bei den vielen Anfragen zu ähnlichen Bildern eine Rolle spielt.
Auf der anderen Seite das Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen der Kunst-Fachliteratur. Ich habe mal in ein paar meiner Bücher reingeguckt: Z.B. Thomas Zaunschirn, Die 50er Jahre: Nichts, obwohl es da auch um Alltagskultur geht, weder Erwähnung des Begriffs noch des Phänomens. Karin Thomas: Kunst in Deutschland seit 1945: Nix.
Na ja vermutlich klar.
Da ging's um die Avantgarde, die was sagen und bewegen möchte.
Die "dekorative Raumkunst" wird von dieser Seite nicht zur Kunst gerechnet, wohl noch nicht mal wirklich zur Populär-Kultur, wohl weil rein affirmativ und rückwärtsgewandt, nicht das Formenrepertoire der Zeit irgendwie mitgestaltend etc.
Das sind halt die Pole.
Ich finde letztere Haltung aber auch etwas, na ja im besten Fall einseitig, auch ungerechtfertigt. Weil, ist ja nicht nur das gesellschaftlichhe, irgendwie demokratische Phänomen. Auch technisch, die fast schon auch virtuose Aneignung älterer Maltechniken. Und dann das Warenhaus in der Nachkriegszeit, (zum W. als wichtiger Erscheinung der Moderne gibt's natürlich einiges... [Gäste sehen keine Links] )
Na ja, von volkskundlicher Seite habe ich etwas viell. spezifischeres gefunden: Wolfgang Brückner, Kunst und Konsum. Massenbilderforschung.
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Da gibt es ein Kapitel zum klein- und wohlstandsbürgerlichen
Wandschmuck. Vielleicht ist da ja etwas dabei, worauf man sich berufen kann. Wenigstrens zum Begriff. Ich habe das Buch bestellt und werde dann berichten ..
Noch einmal hierzu:
Ein interessanter Aspekt an @nux Funden ist auch, dass offenbar alle Zettelchen von derselben Hand beschrieben wurden. Gut, bei einem ist das Foto sehr klein und unscharf, aber das schleifige "K" von Kiesel ist doch zu erahnen. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Zettel vom Hersteller oder vom Vertrieb (K..
Ich finde das super mit "Dekorativer Raumkunst"und dass hier begonnen wird, vorsichtiger mit Begriffen und speziell diesem Phänomen zu verfahren. Problematisch bleibt aber trotzdem, dass dann häufig trotzdem in dieser Richtung erklärt wird, also die schnelle, serielle Anfertigung mehrerer Hersteller im Auftrag von K.. usw. - ohne das wir das eigentlich wissen oder irgendwie nachweisen können. Klar, das ist schon alles sehr wahrscheinlich und vielleicht gibt es da auch teilweise noch Erinnerungen aus erster oder zweiter Hand an diese Abteilungen.
Aber ich kann mich eigentlich an keinen Fall erinnern, bei dem ein Hersteller aus diesem Kontext wirklich dingfest gemacht wurde, und sei es nur mit ein paar vagen Funden aus dem Netz..? Oder auch nur wo es gekauft wurde, wer der Vertrieb war? Bitte korrigiert mich...
In anderen Bereichen der dekorativen oder angewandten Künste (sage ich jetzt mal) ist beeindruckend viel zu finden, hier -- fast nichts...
Vermutlich hätte eine genauere Kennzeichnung die Umstände der Fertigung offengelegt und damit das Verkaufsargument zerstört, bzw. die gewünschte Imagination für die Kunden, dass das ECHTE Ölgemälde sind, vom einsamen Genie in wochenlanger Arbeit der Leinwand abgerungen oder so... Also möglicherweise stimmt es, dass bewusst verunklart wurde.
Daneben gibt es ja auch solche Fälle bzw. Geschichten: [Gäste sehen keine Links]
Die Live-Produktion eines jungen Künstlers in Spachteltechnik am Hauptplatz von Wiener Neustadt (noch) Mitte der 70er(!)... Das muss man ja auch in Betracht ziehen.
Und hier auch die Haltung: Das ist echte/genauso/die wahre Kunst, wie sie ja häufig auch bei den vielen Anfragen zu ähnlichen Bildern eine Rolle spielt.
Auf der anderen Seite das Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen der Kunst-Fachliteratur. Ich habe mal in ein paar meiner Bücher reingeguckt: Z.B. Thomas Zaunschirn, Die 50er Jahre: Nichts, obwohl es da auch um Alltagskultur geht, weder Erwähnung des Begriffs noch des Phänomens. Karin Thomas: Kunst in Deutschland seit 1945: Nix.
Na ja vermutlich klar.
Da ging's um die Avantgarde, die was sagen und bewegen möchte.
Die "dekorative Raumkunst" wird von dieser Seite nicht zur Kunst gerechnet, wohl noch nicht mal wirklich zur Populär-Kultur, wohl weil rein affirmativ und rückwärtsgewandt, nicht das Formenrepertoire der Zeit irgendwie mitgestaltend etc.
Das sind halt die Pole.
Ich finde letztere Haltung aber auch etwas, na ja im besten Fall einseitig, auch ungerechtfertigt. Weil, ist ja nicht nur das gesellschaftlichhe, irgendwie demokratische Phänomen. Auch technisch, die fast schon auch virtuose Aneignung älterer Maltechniken. Und dann das Warenhaus in der Nachkriegszeit, (zum W. als wichtiger Erscheinung der Moderne gibt's natürlich einiges... [Gäste sehen keine Links] )
Na ja, von volkskundlicher Seite habe ich etwas viell. spezifischeres gefunden: Wolfgang Brückner, Kunst und Konsum. Massenbilderforschung.
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Da gibt es ein Kapitel zum klein- und wohlstandsbürgerlichen
Wandschmuck. Vielleicht ist da ja etwas dabei, worauf man sich berufen kann. Wenigstrens zum Begriff. Ich habe das Buch bestellt und werde dann berichten ..
- Schmidtchen Offline
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Wer kennt den Namen ?
Ich hatte auch ein Gemälde mit so einem Zettel hinten drauf.
Ich konnte es später genau in ein bestimmtes Kaufhaus zurück verfolgen.
Das war ich meine von 1967.
Damals war ich auch noch unwissend.
Ich wusste gar nicht, dass mehrere an einem Gemälde malten.
Mit der Zeit habe ich dann immer die gleichen Blätter, die gleichen Gewässer... mit den unterschiedlichsten Namen als Original Gemälde mit verschiedenen Motiven gefunden.
Ich konnte es später genau in ein bestimmtes Kaufhaus zurück verfolgen.
Das war ich meine von 1967.
Damals war ich auch noch unwissend.
Ich wusste gar nicht, dass mehrere an einem Gemälde malten.
Mit der Zeit habe ich dann immer die gleichen Blätter, die gleichen Gewässer... mit den unterschiedlichsten Namen als Original Gemälde mit verschiedenen Motiven gefunden.
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- gudrund Online
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Wer kennt den Namen ?
Vielen Dank @thalasseus , mal wieder eine Bereicherung!
Mein Anliegen ist es ja immer wieder, aus Schnellurteilen und Schubladen herauszukommen.
Leider kann man hier ja nicht Werke posten, die einem nicht gehören, sonst hätte ich gerne einmal einen Test gemacht.....
Denn z.B. diese z.T. "munteren Bildchen" ( würde man vielleicht sogar "kitschigen" sagen?) mit der undeutlichen nur 3-Buchstaben-Signatur (ganz ohne Vornamen...) könnten ohne Hintergrundwissen auch leicht als dekorative Kunst abgetan werden....
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OK.OK, Nicht schimpfen, ist nur ein Versuch.....und nein, nicht vergleichbar............aber seid ehrlich, v.a. weil Ihr den Künstler schon kennt, hat es gleich eine andere Bedeutung.
Mein Anliegen ist es ja immer wieder, aus Schnellurteilen und Schubladen herauszukommen.
Leider kann man hier ja nicht Werke posten, die einem nicht gehören, sonst hätte ich gerne einmal einen Test gemacht.....
Denn z.B. diese z.T. "munteren Bildchen" ( würde man vielleicht sogar "kitschigen" sagen?) mit der undeutlichen nur 3-Buchstaben-Signatur (ganz ohne Vornamen...) könnten ohne Hintergrundwissen auch leicht als dekorative Kunst abgetan werden....
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OK.OK, Nicht schimpfen, ist nur ein Versuch.....und nein, nicht vergleichbar............aber seid ehrlich, v.a. weil Ihr den Künstler schon kennt, hat es gleich eine andere Bedeutung.
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- Pontikaki Verified Offline
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Wer kennt den Namen ?
Janee Gudrun, so ganz stimmt das nicht. Die oben Genannten signierten erst dann nicht
mehr mit ihren Vornamen, als ihre Werke berühmt und ihre Namen sozusagen ein Markenzeichen
geworden waren.
Zum Beispiel hat Pablo Picasso vor allem seine Frühwerke bis zum Jahr 1901 mit seinem Vornamen
(oft in Kombination mit dem Nachnamen seines Vaters, Ruiz) signiert.
In dieser frühen Phase experimentierte er mit verschiedenen Signaturen wie „P. Ruiz“, „Pablo Ruiz“,
„P. R. Picasso“ oder „Pablo Ruiz Picasso“. Erst ab Ende 1901 etablierte er die weltbekannte, reine
Nachnamens-Signatur „Picasso“.
Z.B.:
„Mann mit Barett“ (Hombre con boina, 1895) – Signiert mit „P. Ruiz“
„Die Erstkommunion“ (La primera comunión, 1896) – Signiert mit „P. Ruiz Picasso“
„Wissenschaft und Nächstenliebe“ (Ciencia y caridad, 1897) – Signiert mit „P. Ruiz Picasso“
„Porträt der Mutter des Künstlers“ (Retrato de la madre del artista, 1896) – Signiert mit „Pablo Ruiz Picasso“
-
Und Claude Monet wurde als Oscar-Claude Monet geboren. In seiner Jugend (bis ca. Mitte der 1860er Jahre)
nutzte er „Oscar“ als Rufnamen. Seine frühen Zeichnungen, Skizzen und die berühmten lokalen Karikaturen
aus Le Havre signierte er daher mit „O. Monet“.
Erst ab seinen Zwanzigern legte er den Namen Oscar ab. Seine reifen und weltbekannten impressionistischen
Werke signierte er konsequent entweder mit dem vollen Namen „Claude Monet“ oder verkürzt nur mit dem
Nachnamen „Monet“ (häufig gefolgt von der Jahreszahl).
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-
René Magritte signierte seine surrealistischen Meisterwerke ab Mitte der 1920er Jahre fast ausschließlich
mit seinem bloßen Nachnamen „Magritte“.
Bilder, die er vollständig mit seinem Vornamen als „René Magritte“ signierte, stammen vor allem aus seiner
Frühphase (ca. 1919–1925), bevor er seinen weltberühmten, reifen Stil entwickelte.
Dazu gehören unter anderem:
- Paysage (Landschaft, ca. 1920) – eine Arbeit aus seiner frühen, vom Kubismus und Futurismus inspirierten Phase.
- Georgette au Piano (Femme au piano, 1923) – ein frühes Porträt seiner Ehefrau und Muse Georgette Berger.
- Modelle und Akte der Frühzeit (wie z. B. „Nude“ von 1919), in denen er noch mit verschiedenen avantgardistischen
Stilen experimentierte.
-
Édouard Manet hat die absolute Mehrheit seiner Gemälde traditionell nur mit seinem Nachnamen („Manet“)
in einer eleganten Schreibschrift signiert.
Es gibt jedoch einige Ausnahmen, bei denen er seinen Vornamen (oder eine Abkürzung davon) in die
Signatur integriert hat: Bilder mit der abgekürzten Signatur „ed. Manet“:
Bei einer Reihe von Werken erweiterte er seinen Nachnamen um die kleingeschriebene Abkürzung seines
Vornamens. Dies tat er vor allem dann, wenn er das Entstehungsjahr direkt hinzufügte.
-
Pierre-Auguste Renoir hat in seinen frühen Schaffensphasen (1860er bis 1880er Jahre) gelegentlich den
Anfangsbuchstaben seines Vornamens vor den Nachnamen gesetzt. Beispiele für bekannte Werke, die er
mit dem Kürzel „A. Renoir“ versehen hat, sind:
- Lise mit dem Sonnenschirm / Im Sommer (1868) – Hier ist die Signatur links unten auf dem Stuhl zu finden.
- Portrait d'Edmond Maître (1871) – Signiert auf der mittleren linken Seite.
- Bouquet de fleurs à l'éventail (1872) – Unten rechts signiert.
-
Voilà, wir dürfen demzufolge bei den Werken des Herrn "Kiesel" davon ausgehen,
daß es sich um das reife Spätwerk des Künstlers handelt.......
SCHMUCK MACHT KUNST TRAGBAR
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