Unbekanntes historisches Ölgemälde aus Hausfund – Wer ist dargestellt / Alter / Künstler?
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- AnnetteK Offline
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Unbekanntes historisches Ölgemälde aus Hausfund – Wer ist dargestellt / Alter / Künstler?
18.Jhdt erscheint mir auch zu alt fürs Bild, bin da bei der Anfang 20. Fraktion.
Der abgebildete Mann kann durchaus mal gelebt haben, ich halte ihn nicht für ein frei geschaffenes Fantasieprodukt,
sondern von einem anderen Abbild später halt abgemalt.
Im 18.Jhdt. waren kleine Porträts angesagt, die konnten sich viele leisten, nicht mehr nur Adel und reiche Kaufleute.
Die Bildchen waren weit verbreitet.
Und dann, 1890 oder 1910, als eine Familie zu relativem Wohlstand gekommen, ein neues Haus hübsch einrichten wollte,
erinnerten sie sich an das kleine Bildnis vom UrUrGroßvater und beauftragten jemanden daraus ein wirkungsvolles Gemälde für den Salon zu malen.
Auf der Rahmenrückseite könnte "30 St..." stehen.
Der abgebildete Mann kann durchaus mal gelebt haben, ich halte ihn nicht für ein frei geschaffenes Fantasieprodukt,
sondern von einem anderen Abbild später halt abgemalt.
Im 18.Jhdt. waren kleine Porträts angesagt, die konnten sich viele leisten, nicht mehr nur Adel und reiche Kaufleute.
Die Bildchen waren weit verbreitet.
Und dann, 1890 oder 1910, als eine Familie zu relativem Wohlstand gekommen, ein neues Haus hübsch einrichten wollte,
erinnerten sie sich an das kleine Bildnis vom UrUrGroßvater und beauftragten jemanden daraus ein wirkungsvolles Gemälde für den Salon zu malen.
Auf der Rahmenrückseite könnte "30 St..." stehen.
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- nux Offline
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Unbekanntes historisches Ölgemälde aus Hausfund – Wer ist dargestellt / Alter / Künstler?
...an alle 'Fraktionen' - vllt. doch besser mal weitere bessere große detailreichere Bilder abwarten? die sollen ja kommen. So bäckt es höchstens (mal wieder) weihnachtliche Gewürz- oder Butterkekse. Dass der Rahmen außen nichts mit dem Gemälde (zeitlich) zu tun hat, ist aber denke schon rel. offensichtlich. Dem Herrn aus der Nähe - und der doch feinen Malerei - da ins Gesicht mit ebensolchem Krakelee geblickt, wäre ich für originale Zeit und nicht später irgendwenwiewas 'abgemalt'.
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- gudrund Online
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Unbekanntes historisches Ölgemälde aus Hausfund – Wer ist dargestellt / Alter / Künstler?
Tut mir leid @AnnetteK , aber das ist ziemlicher Quatsch. Die Portraits waren doch nicht klein.
Und nein, ich hole jetzt das große Brustbild einer Dame aus dem 18.JH nicht von der Wand, um die Rückseite zu fotografieren, denn das kriege ich alleine nie wieder hoch....
Also mal Schwarzlicht drauf, ob wir Bleiweiß sehen!
Und nein, ich hole jetzt das große Brustbild einer Dame aus dem 18.JH nicht von der Wand, um die Rückseite zu fotografieren, denn das kriege ich alleine nie wieder hoch....
Also mal Schwarzlicht drauf, ob wir Bleiweiß sehen!
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- AnnetteK Offline
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Unbekanntes historisches Ölgemälde aus Hausfund – Wer ist dargestellt / Alter / Künstler?
Klar waren nicht alle Portraits klein. Gibt und gab schon immer alles.
Ich kann mir nur gerade vorstellen, dass 1900 jemand ein Portrait von einem älteren Bild nochmal malen liess.
Um die Größe ging es mir nicht.
Auf die Idee später gemalt komme ich vor Allem weil mir das Bild ein bisschen flach vorkommt. Unbedingt gut gemalt, der/die konnte das,
nur eben mehr nach von Bild als nach dreidimensionalem Gesicht.
Und was ist da mit seinem linken Auge los?
Ja nux hat völlig recht, schaun wir mal was noch kommt, an Bildern.
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- Pontikaki Verified Offline
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Unbekanntes historisches Ölgemälde aus Hausfund – Wer ist dargestellt / Alter / Künstler?
Oder 300 Dukaten ?
Gutes Augen Annette, ich sehe da auch eine Abblassung entlang einer senkrechten Linie
nach rechts gehend (schwarze Pfeile). Könnte aber auch von einer Restaurierung oder einem
Feuchtigkeitsschaden herrühren: Na, jedenfalls sollten wir erstma zur Teetasse greifen.............
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Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
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- thalasseus Offline
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Unbekanntes historisches Ölgemälde aus Hausfund – Wer ist dargestellt / Alter / Künstler?
Ich weiß nicht genau, an welche Bilder du da genau denkst, aber vielleicht noch einmal allgemein zu Kopiererei und Stil-Revivals – Ich denke, da muss ein bisschen mehr differenziert werden nach Gattung/Genre/Thema/Zeit/Funktion und so weiter.Schmidtchen hat geschrieben: ↑Mittwoch 19. August 2026, 09:49 In der Zeit wurden ja auch gerne Gemälde um alten Stil mit alten Motiv gemalt.
Passend zu den neuen alt aussehenden Möbeln.
Die Entwicklung von Malerei-, Möbel- usw.-Stilen ist nicht bzw. selten komplett deckungsgleich, also es gibt z.B. schlicht kein Wiener Barock oder Neo-Rokoko oder wie auch immer in der Malerei. Vielleicht meinst du mit „altem Stil“ anekdotische Genreszenen oder Landschaften des späten 19./frühen 20. Jahrhunderts – die greifen aber eher auf den niederländischen ‚Realismus‘ des 17. Jahrhunderts zurück. Als geschätzte Vorbilder, nicht als Wiederholung. Und wir sind da eben bei Genre bzw. Landschaft, nicht beim mehr funktionsgebundenen Portrait, nicht beim 18. Jahrhundert. Solche Phänomene wie das Renaissance-Recycling der Nazarener oder die neugotische Skulptur sind noch einmal etwas anderes. Weil die aber eben in die spezifischen Gegebenheiten ihrer eigenen Zeit eingebettet sind, werden die auch als eigene Stile behandelt, die sich auch gut erkennen bzw. unterscheiden lassen. In den Physiognomien à la 19. beispielsweise – und so würde auch ein hypothetischer Wieder-Aufguss eines Rokoko-Portraits Spuren der Herstellungszeit zeigen. Und wo sind diese Spuren hier im Bild, also woran wäre das frühe 20. Jahrhundert hier konkret festzumachen?
Zur Kopie-Idee. Vielleicht wurde da an den Caravaggisten gedacht, den wir neulich hatten.
https://www.dieschatzkisteimnetz.de/vie ... hp?t=38194
Ok, Popstars wie Caravaggio bzw. Gemälde in diesem Stil wurden oft kopiert, die waren, solange dieser Trend anhielt, auch gefragt. Im 19./20. Jahrhundert dann wohl auch eher im akademischen Kontext. Aber wiederum eher Genrestücke oder Mythologisches etc. Kopien von Bildnissen brauchen mehr Gründe, warum man das möchte bzw. macht oder machen lässt, diese betreffende Person noch einmal abzubilden. Je weiter man sich dann vom zeitnahen Kontext entfernt, desto schwieriger (und unwahrscheinlicher) wird es, da Erklärungen zu finden. Sicher wurden in den Portraitkursen der Kunstakademien auch fleißig Bildnisse des 18. Jahrhunderts kopiert. Aber das waren eher Top-Stücke großer Namen, nicht so etwas eher biederes, wie hier. Natürlich kann man sich überlegen, dass ein Lord Hesketh-Fortescue eine Kopie in Auftrag gab, nachdem seine Sprößlinge per Fußball das Gemälde des lieben Ur-Opas von einer Wand in North Cothelstone Hall geholt haben, das dabei unglücklicherweise das Roastbeef vom Tisch fegte und daraufhin leider unrettbar von den beiden Bulldoggen Castor und Pollux zerfetzt wurde.. aber ..
Na ja, und man würde es eben auch sehen, besonders auch, wenn es eine amateurhafte Kopie zu Deko-Zwecken o.ä. wäre.
Hmm, also ja, das meinte ichSchmidtchen hat geschrieben: ↑Mittwoch 19. August 2026, 09:49 Meinst du wirklich, dass das Gemälde so alt ist?
Also Überraschungen und Irrtümer gibt es ja immer, besonders mit besseren Fotos, neuen Quellen etc. Aber, wenn zunächst nichts darauf hin deutet, warum dann zunächst das Unwahrscheinliche dem Wahrscheinlichen vorziehen?
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- gudrund Online
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Unbekanntes historisches Ölgemälde aus Hausfund – Wer ist dargestellt / Alter / Künstler?
DANKE @thalasseus! Ich kann das hier bald nicht mehr.
Wir könnten sicher eine fruchtbare Unterhaltung im echten Leben führen......
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- Pontikaki Verified Offline
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Unbekanntes historisches Ölgemälde aus Hausfund – Wer ist dargestellt / Alter / Künstler?
Merci Thalasseus für diesen historischen Rückblick. Wenn ich mich noch richtig an die damaligen Ereignissethalasseus hat geschrieben: ↑Donnerstag 20. August 2026, 10:58 ...nachdem seine Sprößlinge per Fußball das Gemälde des lieben Ur-Opas von einer Wand in North Cothelstone Hall geholt haben
erinnere, dann versuchten die Cousinen Priscilla und Gwyneth Molesworth ja noch den Ball der Spößlinge vor
der Wand zu retten, aber es mißlang - Isn't it, Honey?
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Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
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