schön, wenn nach Gefallen erworben. Und 'günstig'. Aber Himmel, habe keine Ahnung ob Du Ahnung von dem hast, was ich vor auseinander genommen habe, zumindest Basiskenntnisse darum oder keine oder was davon verstanden, weil dazu das ist etwas dünn... und da
Sammelvirus hat geschrieben: ↑Mittwoch 24. Juni 2026, 11:39
gehe auch nicht von .. aus.
das ist nett von Dir, aber beide Argumente danach dafür aber sowas von völlig unerheblich. Nachahmungen und Fälschungen - klar haben Leutz - mehr oder weniger schon gleich nach 1918 beginnend damit angefangen. Das verlorene Zarenreich und seine 'Schätze' da wollten viele noch schnell was kaufen, was aber nicht mehr in ausreichender Menge da war. Und nicht nur in RU sondern in Anrainerstaaten auch. Und mit dem nochmals sich immer weiter gesteigertem Hype I ab den 1970er Jahren und dann II mit Einsetzen des Internet und Wendezeiten begann eine ganze förmlich Industrie sich dem zu widmen. Und ja, bei den Preisen, die unerfahrene westliche Sammler bereit waren zu zahlen und das auch taten, war so bissl Handarbeit in osteuropäischen Staaten mit niedrigen Einkommensstrukturen nun überhaupt kein Ding nich. Man muss sich ja auch mal allein schon geschichtlich vergegenwärtigen, wie wenig Edelmetall überhaupt z.B. zur Zeit des Eisernen Vorhangs überhaupt noch raus kommen konnte. Im Zuge von Ausreisewellen wie nach Israel oder Spätaussiedlern nach DE wurde zwar das eine oder andere verbracht, aber auch keine Mengen bzw. oft auch konfisziert.
Zu neueren Stücken nur ein kurzer Abriss dort
[Gäste sehen keine Links] - und das www ist voll von Artikeln zu der Thematik, wenn man es denn wissen will und danach sieht..
Das - obwohl so alt - häufig vorkommen dieser (vermutlich für Schnaps) Adlerbecher spricht durchaus für ein 'in RU' übliches, verbreitetes Modell - auch ja. Aber es spricht auch vom Prinzip her nichts dagegen, dass es auch ein neuerer nach einem solchen Vorbild sein kann. Der nicht nur uralt-Punzen bekam, sondern zusätzlich noch sowjetische als Zeichen für 'war damals schon alt'. Nachgemachte Repunzen waren u.a. ein beliebtes Mittel, um fakes authentisch aussehen zu lassen. Und genau so kann es aber ein originales Stück sein, welches schon vorm/im WKII von irgendwoher mitgenommen wurde oder später im Rahmen von Perestroika und Reisen und was weiß ich veräußert wurde. Das Aufzeigen von Stücken in RU selbst: da ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass echt - die beschubsen sich ja nicht so gern gegenseitig. Vor allem, weil in dem Land da drastische Strafen drohen können, keine pille palle Angelegenheit. Bsp. aus westlichen Angeboten - kann sein oder auch nicht. Scheinbar können oder wollen sich auch Auktionshäuser tw. keine richtigen Experten mehr leisten: auch da werden Objekte mit 'apokryphen' russisch aussehenden bis anmutenden Punzierungen durchgereicht. Dat'n bannig döseligen Schietkroom, geen een Verlatt me'opp

- buyer beware - und beim erforschen / vergleichen sowas nicht als Bsp. heranziehen
Nochmal: hier das Becherlein - alleine von einem nicht kpl. nachzuvollziehenden will heißen partiell irregulärem Punzenbild und ohne in der Hand zu haben, potentiell unterscheiden ob feuer- oder galvanisch vergoldet, wie gearbeitet im Vergleich zu einem bestätigt authentischen Stück aus der Zeit von einem identifizierten Meister - keine eindeutige Aussage möglich, nicht gewollt, weil nicht gekonnt. Das muss wenn wer in real machen. Spätestens dann, wenn eine Wiederveräußerung angedacht würde oder vererben anstünde, wäre das zu klären. Da zweifelhafte Stücke als echt deklariert oder auch nur unkommentiert mit der Anmutung angeboten im Zweifel nicht für den Angeklagten sprächen. Da kann Dir auch Dein allerbestes Gefühl nicht bei helfen, da heißt es Fakten.