Öllampe mit Punze...Bitte um Hilfe bei Material und Bestimmung
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- ichauch Offline
- Neuling
- Beiträge: 2
- Registriert:Dienstag 13. Januar 2026, 20:54
- Reputation: 0
Öllampe mit Punze...Bitte um Hilfe bei Material und Bestimmung
Hallo,
ich habe diese Lampe schon vor ein paar Jahren aud dem Flohmarkt gekauft.
Kann mir vielleicht jemand sagen wie alt ungefähr und aus welchem Material die Lampe ist? Gerne auch weitere Informationen geben.
Unten befindet sich eine Punze,vermutlich eine tanzende Frau mit den Buchstaben N und Sch.
Unter dem folgenden Linknist ein Objekt mit ähnlicher Punze zu sehen, anscheinend von 1753...das würde mich aber schon sehr wundern.
[Gäste sehen keine Links]
Danke im Vorraus
ich habe diese Lampe schon vor ein paar Jahren aud dem Flohmarkt gekauft.
Kann mir vielleicht jemand sagen wie alt ungefähr und aus welchem Material die Lampe ist? Gerne auch weitere Informationen geben.
Unten befindet sich eine Punze,vermutlich eine tanzende Frau mit den Buchstaben N und Sch.
Unter dem folgenden Linknist ein Objekt mit ähnlicher Punze zu sehen, anscheinend von 1753...das würde mich aber schon sehr wundern.
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- nux Offline
- sehr erfahrenes Mitglied
- Beiträge: 17768
- Registriert:Montag 2. Juli 2018, 20:39
- Reputation: 28905
Öllampe mit Punze...Bitte um Hilfe bei Material und Bestimmung
Hallo,
das Material wird schon Zinn sein wie beim Einstellen in diese Kategorie vermutet. Es handelt sich bei der Bauform um den Typus einer Walöl- bzw- Tran-Lampe. Und zeitlich ist man da sicherlich nach 1949 und vor 1990, da es Exemplare mit dem Stempel N.Sch. und der Dame mit Tuch mit 'Made in West-Germany' dabei gibt - da z.B. [Gäste sehen keine Links]
Und angesichts des von Dir gut gefundenen anderen Stempels mit ähnlicher Frau und E.Sch. da muss man bzw. in dem Fall ich nur mal tief genug im Gedächtnis & dann in der Schatzkiste herumkramen
. Und findet eine vor 10 Jahren erarbeitete Lösung, denn damals gab es noch keinen richtigen Spezi für das Metall und seine Marken hier - die Zinngießerei Scholl https://www.dieschatzkisteimnetz.de/vie ... php?t=9982 - E.Sch. wohl für Eduard Scholl, aber das mit dem 1753 - das ist Nachbildung historischen Zinns. Eduard Scholl hatte bei Weygang in Öhringen gelernt und das waren welche, die sowas schon lange machten, bereits vor / um die Jahrhundertwende.
Lt. deren Website gibt es das Unternehmen seit 80 Jahren, an anderer Stelle (s.u. im PDF) steht, dass 1947 erst richtig begonnen - da sieht man auch das Logo http://www.zinn-scholl.de/sonstiges.html - inzwischen in der 3. Generation (Andreas Scholl) ein Zweigunternehmen. Bisschen mehr zur Geschichte und den Orten dann in einem PDF [Gäste sehen keine Links] - aber auch da geht nicht draus hervor, wer der N. hinter dieser Marke hier ist - das weiß aber vllt. der @Zinnsammler
Die 'tanzende Dame' mit dem Tuch dürfte übrigens eine abgeleitete Darstellung sein. Von der seit Jahrhunderten in Variationen in Zinnstempeln, auch Meisterzeichen, als Symbol vorkommenden Göttin Fortuna - figürlich [Gäste sehen keine Links] - im Gemälde [Gäste sehen keine Links] - Abb. alter Zinnstempel (da links bei Mensch ein paar ) [Gäste sehen keine Links] - und ist keinesfalls mit einem Zinn-Engel zu verwechseln; der hatte andere Aufgaben und meist was mit Qualitäten zu tun.
Gruß
nux
das Material wird schon Zinn sein wie beim Einstellen in diese Kategorie vermutet. Es handelt sich bei der Bauform um den Typus einer Walöl- bzw- Tran-Lampe. Und zeitlich ist man da sicherlich nach 1949 und vor 1990, da es Exemplare mit dem Stempel N.Sch. und der Dame mit Tuch mit 'Made in West-Germany' dabei gibt - da z.B. [Gäste sehen keine Links]
Und angesichts des von Dir gut gefundenen anderen Stempels mit ähnlicher Frau und E.Sch. da muss man bzw. in dem Fall ich nur mal tief genug im Gedächtnis & dann in der Schatzkiste herumkramen
Lt. deren Website gibt es das Unternehmen seit 80 Jahren, an anderer Stelle (s.u. im PDF) steht, dass 1947 erst richtig begonnen - da sieht man auch das Logo http://www.zinn-scholl.de/sonstiges.html - inzwischen in der 3. Generation (Andreas Scholl) ein Zweigunternehmen. Bisschen mehr zur Geschichte und den Orten dann in einem PDF [Gäste sehen keine Links] - aber auch da geht nicht draus hervor, wer der N. hinter dieser Marke hier ist - das weiß aber vllt. der @Zinnsammler
Die 'tanzende Dame' mit dem Tuch dürfte übrigens eine abgeleitete Darstellung sein. Von der seit Jahrhunderten in Variationen in Zinnstempeln, auch Meisterzeichen, als Symbol vorkommenden Göttin Fortuna - figürlich [Gäste sehen keine Links] - im Gemälde [Gäste sehen keine Links] - Abb. alter Zinnstempel (da links bei Mensch ein paar ) [Gäste sehen keine Links] - und ist keinesfalls mit einem Zinn-Engel zu verwechseln; der hatte andere Aufgaben und meist was mit Qualitäten zu tun.
Gruß
nux
- ichauch Offline
- Neuling
- Beiträge: 2
- Registriert:Dienstag 13. Januar 2026, 20:54
- Reputation: 0
Öllampe mit Punze...Bitte um Hilfe bei Material und Bestimmung
Oh wow danke für die ausführliche Antwort
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- Zinnsammler Offline
- aktives Mitglied
- Beiträge: 169
- Registriert:Dienstag 4. Februar 2020, 18:31
- Reputation: 414
Öllampe mit Punze...Bitte um Hilfe bei Material und Bestimmung
Auch wenn das N nicht unbedingt darauf schließen lässt, ist das die Marke von Hellmut Scholl von der gleichnamigen Zinngießerei Scholl. Dieser war tätig von 1980 bis 2010. Danach kam dann der Andreas Scholl.
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