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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Enträtsele die Geheimnisse deiner Silberschätze! 🗝️ In diesem Forum dreht sich alles um die Identifikation von Silberstempeln, Silberpunzen, Meistermarken, Beschauzeichen und anderen Kennzeichnungen auf altem und neuerem Silber. 🪙 Egal ob du Sammler, Silberschmied oder einfach nur neugierig bist – tausche dich mit anderen Kennern aus, entschlüssele die Botschaften der Punzen und erfahre mehr über die Geschichte deiner Silberobjekte!

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Bilder des Gegenstands: Stelle Bilder des gesamten Silbergegenstands zur Verfügung.
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von Heinrich Butschal »

Heisst das, das Du die angefeilte Stelle und deren Umgebung nicht testen willst?
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Beitrag von nux »

Silberfranky hat geschrieben: Mittwoch 31. Dezember 2025, 13:57 Ziel der ganzen Aktion
bei haarsträubend bin ich da mit, aber noch in anderer Hinsicht. Denn das ganze Prob ist ja überhaupt erst dadurch entstanden, dass aus vermutlich Unkenntnis auf einem eher spezielleren Gebiet gleich anfänglich solch derartige Zweifel gesät und gewaltig und vehement verteidigt wurden. Keinem Argument zugänglich. Und immer noch weiter machen ... statt das Objekt erstmal ganzheitlich zu erforschen, betrachten, Ergebnisse wirken zu lassen und mit einzubeziehen. Warum, weiß ich nicht, auch nicht warum jemand von etwas möglicherweise Falschem zu überzeugen sei... so dass versucht wird, sich mit Bordmitteln quasi zu wehren. Selbst würde bei einem solchen und wenn auch nur vermutetem Stück - mit wenn auch schwach erhaltener Beschau - alle Finger weg lassen.

Denn 'nur versilbert' kann auch dahingehend irreführend sein, dass ein 'abgerocktes' antikes Stück in der Neuzeit aufgearbeitet wurde (vor z.B. Weitergabe, wie gut oder nicht sei dahingestellt) und dabei eine galvanische Feinsilberauflage bekam. Darunter aber massiv ist, bei niedriger Legierung eben auch dunkler ... alles schon gehabt.

Ich würde auch ggf. Kontakt mit dem Schweizerischen Landesmuseum Zürich aufnehmen, kann sein, die halten etwas dieser Herkunft, dieses Meisters in ihrer Sammlung.
Weil - @marker: hast Du auch den Lanz? da ist auch ein MZ drin sehe ich eben [Gäste sehen keine Links]
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Beitrag von Heinrich Butschal »

nux hat geschrieben: Mittwoch 31. Dezember 2025, 16:42 Denn das ganze Prob ist ja überhaupt erst dadurch entstanden, dass aus vermutlich Unkenntnis auf einem eher spezielleren Gebiet gleich anfänglich solch derartige Zweifel gesät und gewaltig und vehement verteidigt wurden. Keinem Argument zugänglich.
Ja, NUX, Du hast Recht. Ich habe den Teller nicht ganzheitlich in der Historie betrachtet. Ich habe einen Aspekt herausgenommen. Ich habe die Behauptung ignoriert er sei gegossen, weil dafür nichts spricht. Aber das hohe Gewicht spricht für eine Materialstärke wie sie in massiv Silber zwar möglich ist, aber deutlich häufiger bei Tombak-versilbert oder Neusilber-versilbert auftaucht.
Daher habe ich empfohlen doch erst mal zu testen. Die gezeigten Ergebnisse der ersten Strichproben unterstützten den Verdacht eines unedlen Metalls mit starker Versilberung.
Dann wurde von Dir sinnvoll eine Tauchwägung vorgeschlagen, für die der Fragesteller aber erst mal die Waage haben müsste.

Anstatt dessen testet der Fragesteller glatte Flächen weiter schädigt den Teller weiter, will RFA Prüfungen der Oberflächen machen, die nicht aussagekräftig wären, wenn die auf der Silberschicht ausgeführt werden.

Aber da, wo er schon angefeilt hat und die Strichprobe das Ergebnis unecht gebracht hat, will er trotz vorhandener Silberreagenz keinen Tropfen anbringen.

Du hattest den Zweifel erwähnt, es könnte ein Lichtreflex oder eine niedrigere Silbergrundlegierung sein. Das Auftragen des Silberreagenz würde zeigen ob der Fleck innen braun und außen Rot ist, dann hätte ich Recht behalten. Wenn alles gleichmäßig an der Stelle rot wird, dann hättest Du Recht und ich hätte mich getäuscht. Dann verstehe ich vielleicht die erste Strichprobe falsch.


Kann ich nicht ausschließen. Rot (ganz rechts) ist der Farbumschlag für Silber, alles andere ist kein Silber.
Strichprobe.webp
Strichprobe.webp (84.93 KiB) 87 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Heinrich Butschal am Mittwoch 31. Dezember 2025, 17:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von AndreZ »

Hallo,
Also die Gravur ist Wirklich sehr scharf. Aber der Teller hat schon einiges erlebt. Mehrfach gelötet. Aber der Spiegel hat wenig Kratzer und auch keine Beulen. Man sieht aber sehr genau das er gegossen ist.
Da ich schon einige Teile un der Hand hatte, würde ich sagen das er aus einer Zeit kommt, wo viele Nachbearbeitungen nicht gemacht wurden oder nicht so einfach möglich waren. Im Teller sind viele kleine Lunker und das Silber ist auch Wellig. Das habe ich so noch nie gesehen. Habe noch Teller aus Fankreich ungefähr gleiche Größe, die sind dagegen Perfekt.
Vielen Dank für Eure Expertise
Wunsche Euchen einen Guten Rutsch ins neue Jahr!
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Beitrag von Heinrich Butschal »

Guten Rutsch. 2026 verspricht ein interessantes Jahr zu werden. Ich bleibe gespannt. :-)
Heinrich Butschal
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Beitrag von AnnetteK »

Ihr Lieben,
noch ganz schnell, eh das Feiern los geht.
Andre, mach dir keinen Kopf über den Wertstoffgehalt. Der Teller ist jedenfalls schon mal interessant, also als Geschichte.
Mich beschäftigt sehr was der erlebt hat. Wann auch immer hergestellt stand/lag/hing er in Häusern wohlhabender Leute bis ins 20.Jhdt.
Warum wurde er so unpfleglich behandelt? Was war da los? Der befand sich in Genf und/oder New York, also in Gegenden die nicht bombadiert wurden
und wie schon geschrieben bei reichen Leuten die Personal hatten das sich ums Silber kümmert und den Job verliert wenn es Sachen zerbeult.
Jetzt werden wir 2025 verabschieden.
Euch allen einen guten Rutsch
Annette
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Beitrag von Tilo »

ich würde mittlerweile stark von 750/800 mit Versilberung ausgehn.
dass das Teil evtl. gegosen ist, wundert mich aber sehr.
aber bei einem geprägten gäbe es nicht die krasse Welligkeit, die mich durchaus stört und mich abhalten würde, dafür mehr als Schmelzwert auszuzgeben
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Beitrag von Heinrich Butschal »

Tilo hat geschrieben: Donnerstag 1. Januar 2026, 13:04 ich würde mittlerweile stark von 750/800 mit Versilberung ausgehn.
dass das Teil evtl. gegosen ist, wundert mich aber sehr.
aber bei einem geprägten gäbe es nicht die krasse Welligkeit, die mich durchaus stört und mich abhalten würde, dafür mehr als Schmelzwert auszuzgeben
Hast Du die Strichprobe gesehen, die der Fragesteller gemacht hat? Auch bei 600er Silber gibt es einen deutlich sichtbaren roten Farbumschlag. Da ist es fast egal ob 750er Silber oder höher, es wird immer rot. Und bei dem Test ist der mittlere Strich komplett weg.
Heinrich Butschal
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