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Moin, vielleicht kennt ihr Literatur-Beflissenen diese "Lebensweisheit" und
könnt mir sagen von wem sie stammt und eventuell auch, in welchem Werk
sie veröffentlicht ist:
"Und nehmt/nahmt ihr mir das Beste, was soll ich mit dem Reste".
Im Voraus MERCI!
SCHMUCK MACHT KUNST TRAGBAR
Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
Pontikaki hat geschrieben: ↑Montag 14. April 2025, 10:23
Lebensweisheit
Hallo,
bin mir da nicht sicher, ob das zutreffen könnte, zu was Du meinst - oder der Satz generell schon eher in die Richtung mutierte oder so halt erinnert wird
gibt halt eine Stelle in Bauernfeinds 'Republik der Thiere', die hinten gleich lautet und ähnliche Bedeutung hat
"Die Kraft, die ich verwandt, war meine beste. Der Geisteshauch verzehrt, was soll ich mit dem Reste?" [Gäste sehen keine Links]
Marion, ich habe gerade mal "aus Spaß" bei Meta AI von WhatsApp nachgefragt.
Dein Zitat soll angeblich aus Goethes Faust stammen.
Ich weiß allerdings nicht, ob man Meta AI wirklich trauen kann.
... ziemlich wörtlich scheint es noch dort mit auf, ev. auch schon als Zitat? das Buch kenne ich aber nicht
Konrad Heidkamp, In the mood [Gäste sehen keine Links]
Moin, interessante Ergebnisse, trotz KI-Versagen. Da es gar nicht so einfach zu sein scheint
dem wahren Autor auf die Spur zu kommen, hole ich nun doch etwas aus, um den Grund für die
Suche zu erklären und damit eventuell der Suche eine weitere Richtung zuzufügen.
Voilà, die Geschichte geht so: Vor ca. 30 Jahren las der Gemahl in dem Buch von Philippe Djian -
"Betty Blue 37,2°" - [Gäste sehen keine Links]
in der deutschen Übersetzung - diesen Aphorismus auf der Seite vor dem Beginn des Romans.
An eine Autoren-Nennung kann er sich nicht mehr erinnern (allerdings hält er es für möglich,
daß der Wortlaut auch so gewesen sein könnte: "Und nehmt ihr mir das Beste, was liegt mir dann
am Reste"). Er führt dieses Bonmot nun seit der Zeit im Munde (und beantwortet damit häufig
Fragen von mir, wie z. B.: "Wollen wir heute nicht mal Butterbrot essen, statt immer diesen Kaviar;-)).
Vor einiger Zeit entstand daraus die Frage, wie Philippe Djian - oder eben der eigentliche Autor - das
wohl im Französischen ausgedrückt hatte. Also, nicht eine sinngemäße Übersetzung, sondern das
Original-Zitat. Vor ein paar Tagen bestellte er darum das Buch in der Originalsprache....vorgestern
kam es dann an, und überraschenderweise gibt es in der französischen Ausgabe keinen vorgestellten
"Sinnspruch". Das ließ uns vermuten, daß der deutsche Übersetzer/Verlag diesen Satz zugefügt hatte.
Uff - so, das ist der Hintergrund der Anfrage hier. Vielleicht hat ja jemand von euch das Buch und
kann einfach mal auf der ersten Seite nachschauen ob es wirklich dort steht?
SCHMUCK MACHT KUNST TRAGBAR
Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
nux hat geschrieben: ↑Montag 14. April 2025, 17:43
ziemlich wörtlich scheint es noch dort mit auf
Verflixt...ich glaube, ich werde langsam zu alt für Arbeiten am PC.
Erst jetzt habe ich die Textzeile in dem nux-link, so schieben können, daß da der fragliche
Satz erschienen ist. Und jaa, das ist er - aber möglicherweise - wie nux vermutet - bereits ein
Zitat. Vielleicht irrt sich der Gemahl einfach (Irrtum ist männlich;-)
Wjera hat geschrieben: ↑Dienstag 15. April 2025, 16:29
20250415_162532.webp
Ich hoffe, es hat mit dem Hochladen geklappt und das Foto ist einigermaßen scharf.
Der Autor müsste Richard Bräutigam sein.
Moin Andrea, ist das Foto die erste Seite aus Betty Blue?
SCHMUCK MACHT KUNST TRAGBAR
Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
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