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Ich habe eine kugelförmige Vase aus transparentem grünen Glas, 18cm hoch geerbt. Die Vase ist reichlich verziert mit Emaille und Goldfarbe, es sind Darstellungen von Ranken sowie zwei runde Bilder von Vögeln. Alter und Herkunftsland sind unbekannt, ich wäre für Hinweise dazu sehr Dankbar.
P1060248 Detail Fuß.JPG (272.42 KiB) 545 mal betrachtet
P1060257 Seitenansicht Vogel.JPG (329.02 KiB) 545 mal betrachtet
P1060256 Seitenansicht Ranken 18cm hoch.JPG (306.33 KiB) 545 mal betrachtet
Hallo,
kannste mal bitte noch ein Bild vom Boden machen und eins von oben? Dann noch ein paar Größenangaben bitte. Wo hast du die denn her? Also geerbet z.b. und aus welcher Region ?
Lieben Gruß
Für mich sieht es irgendwie sehr russisch aus... Eigentlich sogar byzantinisch. Aber, da das kaum möglich ist, dann doch eher russisch oder irgendwie verwandt aus dem slawisch orthodoxen Raum.
Albion hat geschrieben: ↑Freitag 19. November 2021, 12:29
Hallo, die Vase ist 18cm hoch und geerbt aus England. Gleich mit Fotos von oben und unten.
danke für die Bilder. Also wenn ich mir so ansehe wie sie von unten aussieht, dann zumindest keine moderne Arbeit. Also ich würde alles nach dem Weltkrieg an Jahren ausschließen.
Eigentlich bleibe ich dabei, die Vase sieht für mich sehr slawisch aus. Wobei, merke erst heute, dass sie durchsichtig ist. Bei dem ersten Kommentar ging ich von einem goldfarbenen Hintergrund in dem sich die Umgebung spiegelt aus.
Zum Thema England - meiner Meinung nach würde es da zu keinem Stil des 19en Jahrhunderts passen. Obwohl die Verzierungen am Hals zu gothic revival schon irgendwie gehören könnten. :thinking: Nur der Rest... der sieht sowas von gar nicht danach aus..
das ist ein schönes Stück, das vorab. Hatte mich zu Beginn auch schon umgesehen, auf was könnte wahrscheinlich sein und was auszuschließen. Abgesehen von Signaturen - Brocard wird es wohl nicht sein, Heckert oder Moser (dicker bei Gold) glaub ich auch nicht. Und Harrach ist japonistischer unterwegens? Knifflig, aber sich einer eine Richtung vllt. anzunähern, kann man versuchen.
Farblich erinnert die Vase erstmal stark an Waldglas; das Dekor in Emailmalerei [Gäste sehen keine Links]
Die Bemalung mit solcherart Blüten & Blättern findet sich in unzähligen Variationen auf historischen & historisierenden Gläsern (Römer Theresienthal z.B.); der Vogel dabei recht ausgefallen. Aber ausgehendes 19. Jh, eben Historismus - danach 'riecht' es hier schon mehr als etwas. Welche Spielart des 'orientalisierend' man hier auch immer annehmen möchte; will mich da nicht festlegen.
Dann aber gibt es ja auch noch die Zwischenraumbemalung, diese feinen goldenen Spirallinien (die gelegentlich als Cloisonné-Anmutung angesehen werden). Und da würde ich zuerst nach Böhmen denken. Die sieht man u.a. auch bei Hermann Pautsch/Julius Mühlhaus , ein Bsp. [Gäste sehen keine Links] - oder auch so [Gäste sehen keine Links] - aber da dominieren Blumen und große goldene Blätter
Dann kann man noch Lobmeyr mit ins Boot holen (nur assoziativ, nicht konkret), weil der in der Gegend hat arbeiten lassen [Gäste sehen keine Links] - nicht die ausgesprochen 'islamischen' Sachen; nur wg. der Optik / Machart die Vase dazu - viel stilisierter schon & starkfarbiger, was m.M. etwas seltsam aussieht [Gäste sehen keine Links]
Das ist natürlich nochmal stilistisch verschieden & eine andere Liga; dient jetzt nur mal der Anschauung [Gäste sehen keine Links] - weil nur mit 'böhmisch' und Emailmalerei kommt man in den weiten des web nicht so richtig wohin. Da heißt es wohl mehr als einen Fachmenschen dazu noch fragen; Auktionshäuser z.B. oder Fr. N. ? [Gäste sehen keine Links]
Hallo,
also hab mich jetzt länger mit der Vase beschäftigt, denke Nux hat es schon ganz treffend zusammengefasst. Für mich spricht vieles für eine Herstellung im böhmisch/schlesischen Raum.
Auch wenn ich auch nicht sagen würde, sie ist von einem der "großen" Hersteller wie Lobmeyr, Heckert,Moser und Co, gibt es für mich stilistisch schon viele Ähnlichkeiten.
Wie z.B. hier: [Gäste sehen keine Links]
oder hier: [Gäste sehen keine Links]
oder hier noch einen: [Gäste sehen keine Links]
Besonders die weißen Punktreihen, waren in dem Gebiet sehr angesagt.
Ob da noch ein Auktionshaus oder Frau Neuwirth den genauen Hersteller wissen? Probieren kann man es mal.
Auf jeden Fall sehr schönes Stück.
Lieben Gruß
Hallo, wie die in meinem parallelen Thread behandelte Anstecknadel wurden auch diese Manschettenknöpfe wahrscheinlich in den 1980ern aus Rumänien mitgebracht. Und auch hier suche ich nach Informationen darüber, woher und von wann sie stammen und aus welchen Materialien sie bestehen könnten. Anders als bei der Krawattennadel kann ich hier allerdings keine Markierungen ausfindig machen, die Hinweise auf die Herkunft geben könnten. Der Grünstich auf Foto 2 und manchen Stellen von Foto 3 kommt...
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Danke für die Antworten! Diamanten hätte ich hier auch nie im Leben erwartet, insofern hält sich meine Enttäuschung zum Glück in Grenzen :slightly_smiling_face:
Hallo an die Erfahrenen, Aus einem Nachlass habe ich einen Teppich mit den Abmessungen 2,30m x3,50m und Knotendichte von 250T pro m^2 (5knoten auf 1cm), vermutete Herkunft ist Tunesien, kann aber auch falsch sein. Da man anhand des verwendeten Musters und Erfahrung hoffentlich die Region zuordnen kann, freue ich mich auf interessante Antworten. 3 Bilder sind anhängig Viele Grüße, Rudy
Hallo, diese Anstecknadel wurde wahrscheinlich ungefähr in den 1980er Jahren aus Rumänien oder einem angrenzenden Land mitgebracht. Kann jemand etwas Genaueres dazu sagen, woher sie stammen könnte, aus welchen Materialien sie besteht, und was die eingravierten Zeichen bedeuten? Ich meine da etwas wie WH (oder kopfüber HM ?) zu erkennen, dann die Zahl 156, und dann vielleicht die kyrillischen Buchstaben И und Г. Gerade bei letzterem bin ich aber nicht sicher. Und was die Zeichen bedeuten, weiß...
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Hallo zusammen, sehr schön, ich fasse mal zusammen (und bitte um Berichtigung, falls ich etwas falsch verstanden habe): - Herkunft: Russland vor 1899, wahrscheinlich ca. 1880-1895 - Import nach Östereich-Ungarn nach 1867 (erkennbar am - erahnbaren - Hundekopf) - Dann in Rumänien zwischen 1906 und 1926 (erkennbar am Rindskopf mit römischer IV) Noch ungeklärt ist die Bedeutung der vier - zumindest teilweise kyrillischen - Buchstaben auf der Hundekopf-Seite. Wenn jemand noch eine Idee dazu hat...
Ich möchte heute eine kleine rustikal gefertigte Tabatiere vorstellen. Maße 8,5 x 5,5 x 2,0 cm, 79 Gramm. Florale Verzierung auf beiden Deckeln, Initialen „DT“. Die Punzen zeigen ein Oval mit den beiden kyrillischen Buchstaben „N“ und „Sch“, daneben eine etwas tiefer eingeschlagene Punze mit „84“ und einem für mich nicht auflösbaren Stempel, sieht ein wenig nach einem Käfer aus. Ich denke, dass das wohl ein Stück aus der Epoche des Jugenstils ist, wohl eher ländlich rustikal als städtisch....
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danke & gerne doch ... Tor ... nur ahnen, wenn man die Punze kennt. das u.a. Dinge sind als Anhaltspunkte schon auch allgemeinerer Natur. Denn zwar nicht alle, aber sehr viele Stadtmarken = Beschauzeichen auf Edelmetallen wie auch Zinnstempel bspw. orientieren sich ja an den Wappen der jeweiligen Örtlichkeiten oder Regionen. Das 'Loch in der Mitte' macht den Unterschied zu Novocherkassk, was mit dem halben Doppeladler oben auch so erscheinen kann. Aber Burgen und Tortürme gibt es viele mehr:...
Hallo, aus einer familiären Haushaltsauflösung, leider ist ein Sprung im Glas geklebt. Der Fuß ist wohl aus Zinn, leider ohne Punze. Kann jemand die Vase einordnen? Ich bin da nicht weitergekommen. Danke und Gruß, JK
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Das stimmt, Passau ist antürlich auch ne gute Idee 2x Lobmeyr vom Design her sehr ähnlich, aber kenne nichts von Lobmeyr mit Metall/ Bronze was auch immer Fuß in der Größe
Hallo Ihr Lieben, meine Mutter gab mir vor Jahren diese Vase mit dem Hinweis, ich soll sie vorsichtig und sorgsam behandeln, da sie sehr wertvoll sei. Hier die Maße: Höhe: 26 cm Durchmesser Standfuß: 10,3 cm Durchmesser Öffnung oben: 4 cm Dicke des Glases oben an der Öffnung: 4 mm Umfang in der Mitte an der breitesten Stelle: 39 cm Breite in der Mitte: ca. 12 cm Wer könnte die Vase wo hergestellt haben? Und ist sie wirklich wertvoll? In Natura ist sie richtig kräftig dunkelrot, das kommt auf...
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Hallo, erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort. Aus meiner Kindheit kann ich mich nicht erinnern, diese Vase schon einmal gesehen zu haben. Daher meine Vermutung, dass Sie aus dem Haushalt meiner Großeltern stammen könnte, der 1998 aufgelöst wurde. Meine Großmutter wurde 1914 geboren und Ihre Familie stammt aus Schlesien und sie hat nach der Hochzeit in Hamm/Westf. gelebt. Mitte der 50iger Jahre haben meine Großeltern eine Campingrundreise mit VW-Käfer durch Italien gemacht. Ich habe im...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)