AnnetteK hat geschrieben: ↑Montag 23. Februar 2026, 15:21
den Hersteller zu kennen
in dem Fall waren die Vereinigten Silberwarenfabriken (VSF) der Hersteller. Und deren Fabrikmarke - der Ritterhelm - ist auch unangetastet noch da. Aber: kaum ein kleiner Krauter hat um die Zeit Besteck noch selber geklöppelt und tw. wurden Wiederverkäufer-Namen bei Bestellung in der Fabrik gleich mit geprägt. Sonst selber angebracht. Denn andersherum hatte nicht jeder Besteckhersteller eine eigene Vertriebsorganisation.
Bellwied also nur der Händler oder ggf. auch der Graveur. Der zeigt mit 'seinem Namen' an, wo das, was man da in der Hand hat, erworben wurde oder auch verschönert. Tritt als Verantwortlicher und Ansprechpartner in die Rechte ggü. dem Kunden.
Bei einem Wiederverkauf oder aber wenn die Gravur danach von wem anders gemacht worden sein sollte, dann trägt der den Schuh dafür. In dann noch späteren Jahren, besonders den 1930ern ff. wurden 'unliebsame Namen' halt versucht kpl. zu eliminieren. Lies das z.B.
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Wer Dinge besaß, die ihm/ihr was bedeuteten, aber sozusagen unter Bann gerieten, versuchte das ggf. zu verbergen ... hab z.B. nicht die geringste Ahnung wie viele (möglicherweise auch von namhaften Malern) Gemälde, Grafiken etc. möglicherweise ohne Signaturen oder mit übermalten oder versteckt hinter anderen waren oder vor allem auch: noch sind
gibt wahrscheinlich noch weitere weitere Gründe; das nur mal so rausgegriffen