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Meine Truhe

Verfasst: Montag 4. Januar 2016, 17:33
von che
Hi ihrs,

da ihr mir schon bei meinem Schrank so prima geholfen habt, wollte ich euch mal fragen was ihr von dieser Truhe denkt? Ich habe sie vor drei Wochen bei nem Trödler gefunden. Eigentlich suche ich ja nen Wäscheschrank, aber wie das so oft ist, findet man nicht das was man sucht sondern das was gefunden werden will. ;-)
Also ich würde gern wissen aus welcher Zeit sie stammt, ich hab mal auf Gründerzeit getippt, wegen den Messingbeschlägen. dann wollte ich wissen mit was sie ausgekleidet ist? Hab hier im Forum schon was von preussischen Aktenkarton gelesen aber bei google nix darüber gefunden... :( Dann würde es mich noch interessieren ob es was besonderes ist das sie ne Umrandung hat, die Furnier Umrandung des Deckels? Da komme ich auch schon gleich zum nächsten, gibt es eine einfache Möglichkeit die Stücken wieder fest an Ort und Stelle zu bringen? Und als letztes die Rollen wie häufig wurde sowas an Truhen angebaut?
Ich weiß ein ganz schöner Fragenkatalog, aber ich schreib lieber alles auf einmal als zehntausende Fragen zu stellen ;-)

Euer che
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Meine Truhe

Verfasst: Montag 4. Januar 2016, 17:38
von che
Und nu sind die bilder durcheinander sry.....
1. das sind die Rollen
2. Truhe offen
3. Rückseite
4. die besagte Umrandung die sich gelöst hat
und 5. und 6. sprechen ja wieder für sich selbst

Meine Truhe

Verfasst: Dienstag 5. Januar 2016, 14:33
von lins
Hi che,

könntest Du bitte Detailfotos von den Messingbeschlägen und dem Schloss machen?

Schau mal, ob der Deckel, oder gar die ganze Truhe furniert ist.
Ein gutes Foto von der beschädigten Ecke links wäre nicht schlecht.
Dieses umlaufende Bandfurnier (oder Bandintarsie) deutet eher auf einen Gebrauch der Truhe als Möbelstück, denn als nützliche und nachhaltig zu verschließende Aufbewahrungstruhe, die auch mal am Dachboden stand.

Etwa so
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Auch die zierlichen, eher auf Dekoeffekt denn auf sicheren Verschluss gestalteten Beschläge, deuten in die Richtung.
Deswegen würde ich sie auch in die Zeit legen, aus der die oben gezeigte stammt: Anfang 19. Jahrh.

Erstmal Gruß
vom Lins

Meine Truhe

Verfasst: Dienstag 5. Januar 2016, 16:09
von che
Hi Lins,

anbei die Fotos, leider kann man von dem Schloß nicht viel sehen da die Tapette darüber geklebt wurde. Ich denke das nur das Bandfurnier eines ist. Hab sie mir von allen Seiten angeschaut und kein anderes Furnier entdecken können. <Ein Detail Foto der Verzapfung hab ich mal mit eingestellt dann kannst du ja mal selbst schauen. da das Furnier aber ne Stärke von knapp 2mm hat kann ich mir nicht vorstellen, daß das andere Furnier dann Hauch dünn wäre. Ich denke auch das es eine Truhe ist die im Wohnbereich stand. Sie ist polliert und macht von ihrem ganzen Ausdruck den Schein das sie gesehen werden sollte. Das Schloß Schliesst übrigens eins a, und nur wenn der Schlüssel steckt, zieht man ihn ab bekommt man sie bestimmt nur mit ner Brechstange aufgehebelt ;-)

schöne Grüße che
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Meine Truhe

Verfasst: Dienstag 5. Januar 2016, 16:42
von lins
Hi che,

um die Zeit waren die Furniere noch so dick (gesägt).
Die Beschläge sehen auch "biedermeierlich" aus. ok.
Aber mach doch bitte noch ein Foto von der rot umrandeten Ecke.
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Die hatte ich gemeint.
Dort kann man vielleicht sehen, ob die Vertiefung für das umlaufende Furnier aus dem Vollen des Deckels gestemmt ist,
oder ob der ganze Deckel furniert ist.
Und übrigens könnten Deine Fotos größer sein.
Gehe doch mal auf die Funktion gleich unter dem Antwortfeld " * Bild hinzufügen".
Da wählst Du dann z. B. die Größe 800x600.
Dann wird das Bild im Text klein, aber beim Draufklicken größer.
Deine Camera muss natürlich genug Pixels liefern. :)

Erst mal
Gruß
vom Lins

Meine Truhe

Verfasst: Dienstag 5. Januar 2016, 22:01
von che
Hi Lins,

einmal das Bild von der Ecke, leider im dunkeln mit Blitz. Morgen kann ich es dann nochmal bei Tage fotografieren, falls dieses nicht reichen sollte.

Schöne Grüße che
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k-20160105_205114.jpg (31 KiB) 662 mal betrachtet

Meine Truhe

Verfasst: Dienstag 5. Januar 2016, 22:29
von lins
Hi che,

was für ein schönes Bild. :)

Also mir scheint, dass die „Trägerholzart“ (Deckel) und die im Mittelbereich verwendete Holzart gleich sind, - Eiche.
Da ist wohl doch die Absenkung des Randes abgetragen worden.
Wir warten auf das neue Bild.
Aber, was für eine Holzart oder welches Material ist die Randleiste.
Dass das so komisch „abgekrümelt“ aussieht?
Aber immerhin ist das schon aufwendig gemacht.
Der Rand sieht auf dem Foto auch so farbig marmoriert aus.
Ist das der Lichteffekt vom Fotografieren?

Lass uns morgen noch mal gucken.

Gruß
vom Lins

Meine Truhe

Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2016, 11:55
von che
Moinsen,

hab nun noch ein paar Bilder gemacht. Bin mal gespannt was du mir nun erzählst, grad über das Furnier. Ich denke es ist genauso polliert worden wie der Rest der Truhe aber was für Holz es sein könnte weiß ich auch nicht. So hell kenne ich eigentlich nur Ahorn und Birke...

Schöne Grüße che

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 10:37
von che
Moinsen,

hat noch jemand eine Idee zu meiner Truhe? Ich bin wirklich neugierig und wäre über jede Antwort dankbar.

Euer che

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 10:56
von Gast
Hallo Che,

leider ist das Photo nicht so gut ausgeleuchtet um einen klare Aussage zu treffen können. Es kann sich bei der Umrandung um eine Art zweite (oder sogar dritte) Holzschicht handeln. Schon früher wurden Hölzer mehrfach übereinander verleimt, ähnlich wie später Sperrholz oder Furnierplatten hergestellt worden sind.

Damit sollte eine bessere Steifigkeit erzielt werden, unschönes Holz (Ausbrüche, Farbveränderungen, zu wilde Maserung usw.) verborgen werden.

Soweit ich das sehen kann scheint es sich um eine Art Rahmung auf Gehrung bei der Holzschicht zu handeln. Im frühen 19. Jhd. wurden noch immer gerne Rahmungen bei Möbeln mit dekorativem Holz (ob Sägefurnier oder massiv ist egal) ausgeführt. Kann mir vorstellen das es sich beim Truhendeckel um so eine Rahmung handeln könnte - genauer wäre das nur bei Besichtigung vor Ort feststellbar.
Wie dick ist denn das Holz? Gerade an der Fehlstelle läßt sich die Stärke gut messen. Sägefurnier war bis zu 4mm stark.

Kannst Du bitte das Photo bei Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung aufnehmen?

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 11:54
von che
Hi,

hat grad gut gepasst der Himmel ist grau in grau ;-) Also hab ich nochmal zwei Bilder geknippst.
Weißt du vielleicht auch was über die Rollen und die Tapette?

Schöne Grüße che
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Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 12:06
von che
Und ein Bild von dem Furnier im ganzen
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k-20160110_120002.jpg (62.33 KiB) 459 mal betrachtet

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 12:45
von Pikki Mee
Moinsen,

was mir eben noch einfiel zu
che hat geschrieben: ab hier im Forum schon was von preussischen Aktenkarton gelesen
da ging es in dem Post nur um 'erinnert von der Farbe her an alten preußischen Aktenkarton'.

Pappe wäre in früheren Zeiten keine so gute Idee zum Auskleiden einer Holztruhe gewesen... da deren Verwendung ja vor allem vor der Zentralheizungs-Zeit erfolgte... hätte viel zu sehr die Luftfeuchtigkeit angezogen, mit Folgen wie Schimmel, Muff o. ä.

Mir hat man hier im Museum bei den Stollentruhen mal erzählt, dass allerhöchstens (zum Schutz der darin gelagerten Wäsche) ein möglichst dünnes Leinentuch eingelegt wurde. (Flachs/Leinen ist beständig gegen Pilz- und Insektenbefall). Oder bei begüterten Herrschaften mit Broquettes (Zwecken) befestigt und manchmal auch verziert...

Wir hatten auch mal einen Beitrag hier, da ist sowas zu sehen: http://www.dieschatzkisteimnetz.de/alte ... t8031.html


*Pikki*

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 13:56
von che
Hi,

@ Pikki also denkst du das die Tapete nicht original ist für die Truhe? In dem anderen Beitrag geht es ja um eine viel ältere Truhe. Ich habe mal gelesen das Möbel mit Tapeten ausgekleidet wurden um sie aufzuwerten, waren das dann wohl keine aus Papier?

viele Grüße che

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 14:15
von Pikki Mee
Hej,

weiß ich schlicht nicht :| - Tapete oder nicht... hab das aber auch für Originale vor 1900 noch nicht gehört/gelesen. Bei Schrankkoffern und Reisetruhen, ja da gibt es eine website, wo auch von innen was steht bzw. von einem, der sich damit auskennt - aber ob ich die noch wiederfinde ???

Es ist ja auch oft nicht klar, wann was vielleicht im Nachhinein gemacht wurde. Geschmäcker, Umstände und Mittel verändern sich halt im Lauf der Zeiten...

*Pikki*


ahhh... da [Gäste sehen keine Links]

:D

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 16:02
von lins
Servus zusammen,

mich hat die „Tapete“ an mein „Scheinbuch“ erinnert, eine Aktenaufbewahrungsschatulle in Buchform
aus einem Gemeindearchiv . Es besteht aus Holzbrettern, die außen mit Leinen bespannt,
und innen mit blauem Papier beklebt sind.
Das, was darin abgelegt worden ist, stammte aus dem Jahr 1872.
Das Entstehungsjahr des Behälters also später.
Die Machart und die Materialien wie beim Buchbinden.
Innen blaues farbiges Papier, Deckel und Rücken Leinen, "Seiten"-Flächen grünes, geschwämmeltes Papier.
(Bilder Upload geht nicht, siehe PS.)

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Soweit mein „kleiner“ Beitrag zu Auskleidungsmethoden von Holzbehältern. :)
Größe: 30cm x 23cm x 13cm.

Grüße
vom Lins

PS.:
@rup,
leider geht der Bilder upload nicht. Es kommt so was Ähnliches:
>>Die Bildgröße kann nicht bestimmt werden. Überprüfe URL.<<
Jetzt hab ich halt nur die Links reingehängt.
Alles probiert, auch Bilder, die ich schon erfolgreich reingehängt hatte.
Alle Größen probiert.
Alle Cookies gelöscht, CCleaner laufen gelassen.
Windows neu gestartet. Lins ratlos.

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 17:01
von rw
Hallo zusammen., mische mich hier mal ein. :)

Ich bin im moment im Besitz von zwei Truhen, die von 1820 hat die original Tapete aus der Jahreszeit..... vom Museum identifiziert ...... die zweite Truhe ist mit, von was noch übrig geblieben ist, Zeitung von 1840 geklebt.

Wenn das Papier mit das alter der Truhe übereinstimmt, sind sie hier sehr beliebt von serioesen Sammler.

Grüsse
rw

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 17:13
von Gast
Hallo che,

danke für die Photos :D Läßt sich trotzdem noch nicht genau bestimmen. Ich tippe mal auf Birnbaum oder Ahornart. Auf alle Fälle kontrastierend zur Eiche - und es scheint sehr dicker Sägefurnier zu sein. ;-)

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 17:34
von rup
lins hat geschrieben: PS.:
@rup,
leider geht der Bilder upload nicht. Es kommt so was Ähnliches:
>>Die Bildgröße kann nicht bestimmt werden. Überprüfe URL.<<
Jetzt hab ich halt nur die Links reingehängt.
Alles probiert, auch Bilder, die ich schon erfolgreich reingehängt hatte.
Alle Größen probiert.
Alle Cookies gelöscht, CCleaner laufen gelassen.
Windows neu gestartet. Lins ratlos.
@lins wenn postimage mal nicht richtig geht, lade doch einfach direkt ins Forum hoch. Einfach in den Texteditor hinein ziehen

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 18:36
von che
Hi ihrs,

vielen Dank schonmal für die vielen Infos ;-)

@Pikki/Lins nun denke ich mir das wohl irgendjemanden vor rund 100 Jahren der Blick auf pures Holz nicht gefallen hat. ;-) Hatte mich schon gefragt warum der Hersteller, das Schloß über tapeziert hat, so kommt man doch nur durch Zerstörung der Tapete an dieses. Aber herausnehmen kommt nicht in Frage, schließlich ist ja auch die Tapete schon recht alt und so gehört sie mit zur Geschichte der Truhe.

@rw kannst du mir Fotos von denTapeten deiner Truhen machen? Das interessiert mich nun wirklich. :)

@gardenman kopklatsch die Stärke des Furnieres hab ich ganz bergessen zu schreiben... Es ist ca. 2mm stark, da habe ich auch schon mit Lins drüber geschrieben. Leider wirft es sich Stellenweise und steht nach oben. Gibt es eine Möglichkeit es wieder zu befestigen? Es wäre wirklich schade, wenn durch eine Unachtsamkeit, ein Stück abbrechen würde.

@all über die Rollen gibt es noch nix oder?

Viele Grüße euer che

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 21:52
von Gast
Hallo che,

Kürschner (so nennen sich Beulen im Furnier die keine Leimbindung mehr haben) lassen sich mit Fischleim und geeigneten Schraubzwingen (immer eine passende Zulage verwenden!) wieder niederleimen. Das braucht ein wenig Geduld und Zeit - aber das Ergebnis stimmt hinterher.

2mm Stärke bedeutet das es sich um Sägefurnier handelt.

Bitte vorsichtig abreinigen (Reinalkohol mit 150er Schleifvlies) in Holzwuchsrichtung. Ablüften lassen und ein paar Tage später mit dem Fischleim gründlich einreiben, ruhig satt auftragen und vorschichtig, aber mit Nachdruck niederpressen.
Ruhig über Nacht so stehen lassen - je nach Flächengröße kann die Abtrocknung schon ne Weile dauern.

Als Zulage eine HPL (Resopal) Platte oder Massivholz mit Folie (Gefrierbeutel einfach dazwischen gelegt) verwenden. Immer auf beiden Seiten der Schraubzwingen Zulagen verwenden.

Wenn die Abreinigung beendet ist, alle Kürschner niedergeleimt sind kannst Du die Truhe mit einer Schellackmattierung schützen. Nach Verarbeitungshinweisen verwenden.

Fischleim gibts [Gäste sehen keine Links] wie auch weitere Produkte bei Firma Kremer sehr gut erhältlich sind.

Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 22:05
von che
Hi gardenman,

kann ich dafür auch den Knochenleim verwenden? Der ist schon bestellt und unterwegs oder ist der Fischleim in diesem Fall besser geeignet?

Schöne Grüße che
so sehen die Kürschner aus
so sehen die Kürschner aus
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Meine Truhe

Verfasst: Sonntag 10. Januar 2016, 22:50
von Gast
Hallo che,

wenn Du mit einem kleinen Furnierstreifen (moderner, dünner Furnier) den Leim in die Leimstelle bringen kannst ist der Fischleim nicht nötig. Fischleim brauchst Du hauptsächlich wenn mitten in der Fläche ein Kürschner vorhanden ist. Und Du willst ja nicht den Furnier aurfschneiden....
Ordentlich saubermachen (oft ist Staub der Jahrzehnte vorhanden) mit Druckluft und einem Pinsel. Dann im warmen Raum den Knochenleim in richtiger Zubereitung unter die Leimstelle bringen.

Die angewärmte Zulage (deshalb auch der Leimofen) satt aufpressen und mit Zwingen oder einem schweren Gewicht fixieren. Ca. eine Stunde warten, Ende ist erreicht wenn die Zulage erkaltet ist.

Gutes Gelingen ;-)

Meine Truhe

Verfasst: Montag 11. Januar 2016, 05:45
von che
Hi gardenman,

vielen Dank für den Tip, das werde ich dann bald in Angriff nehemen ;-)

Viele Grüße che

Meine Truhe

Verfasst: Dienstag 12. Januar 2016, 20:00
von rw
@ che

>>>>>>@rw kannst du mir Fotos von denTapeten deiner Truhen machen? Das interessiert mich nun wirklich. :)<<<<<<<

Sorry, kann ich leider im moment nicht, da sie mit anderen Moebeln im Lager stehen. Es wird nicht leicht sein daran zu kommen :(

Grüsse
rw

Meine Truhe

Verfasst: Dienstag 12. Januar 2016, 21:23
von che
@rw

Ist nicht so wild. Du kannst ja an mich denken, wenn du die Truhen wieder vor geholt hast. ;-)

Viele Grüße che

Meine Truhe

Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2016, 00:08
von rw
werde ich machen ;-)

Grüsse
rw

Meine Truhe

Verfasst: Freitag 15. Januar 2016, 23:26
von cazor
Steinigt mich aber ich halte das für eine Futtertruhe. Die hatten gern grosse handgeschmiedete Scharniere etc.
Durchaus möglich, dass sie mal umgebaut wurde, vielleicht ist da die Tapete reingekommen. Ich habe hier ein ähnliches Teil. Ohne Tapete aber der untere umlaufende Sockel ist ganz ähnlich.

Meine Truhe

Verfasst: Samstag 16. Januar 2016, 00:19
von Pikki Mee
NAbend,

@cazor - hier geht es zwar manchmal auch etwas hitzig zu, aber doch nicht wegen sowas ;-)

Nur - eine furnierte Truhe im Stall? ich weiß ja nicht :roll: und Runddeckel ??

Und - mir hat mal wer erklärt, es gäbe ein verblüffend einfaches, zusätzliches Unterscheidungskriterium für Futterkisten von Truhen: entweder ca. 20 cm 'Beine/Füße' (z. B. wenn die auf Dielenböden stehen sollten) oder gar keine (dann mit doppeltem Boden, geeignet für direkt auf Steinböden) ...
Grund: Katzen bzw. auch Terrier mussten drunterpassen - oder Mäuse und Ratten eben erst gar nicht :)

Das gezeigte Stück wäre nicht nur nicht nagersicher, sondern böte netten, katzenfreien Lebensraum :lol:
Viele Besitzer solcher Truhen heute haben ja schon genug mit Wollmäusen darunter zu tun... 8)

Und die Art der Beschläge, ob grob oder fein, kann sowohl abhängig vom Alter, als auch vom Geldbeutel des Kunden gewesen sein...

*Pikki*

Meine Truhe

Verfasst: Samstag 16. Januar 2016, 09:19
von che
Hi ihrs,

ich denke auch das es keine Futtertruhe ist. So vom reinen Gefühl her. Im Stall Messingbeschläge fände ich, aus der heutigen Sicht, ein wenig zu Luxuriös. Die Rollen unter der Truhe, würden zwar für die Mobilität sprechen, aber sie sind zu klein und zu schmall um sie durch nen Stall zu fahren, sie würde sich einfach ständig fest setzen, auf den Böden der damaligen Zeit.
Ich habe sie in der Göhrde gefunden, das würde für eine Herstellung im Lüneburgischen oder im Wendland sprechen und die Böden der Niedersächsischen Langhäuser sind heute noch manchmal schlecht zu begehen geschweige den mit so kleinen Rollen zu bedienen. ;-)
Dazu, denke ich, müsste es gerade am Boden Verfärbungen durch den Mist gegeben haben. Gerade bei Eiche mit Amoniak. ;-)

Viele Grüße che

Meine Truhe

Verfasst: Samstag 16. Januar 2016, 11:23
von Emmi
Die eine oder andere Truhe, weil nicht mehr so schön, ist sicherlich zur Futtertruhe umgewidmet worden. Umgekehrt wohl kaum. Und an eine Futterkiste so schön gestaltet wie eine Truhe im Wohnhaus glaube ich auch nicht. Ich kenne jemandem mit einem kleinen norddeutschen ländlichen Heimatmuseum. Den frage ich mal...

:lol:

Emmi

Meine Truhe

Verfasst: Samstag 16. Januar 2016, 15:34
von che
Oh das wäre ja super Emmi. ;-)
Mach das mal, wäre fantastisch!

Viele Grüße che