Hallo zusammen,
marker hat geschrieben: ↑Sonntag 18. Oktober 2026, 07:35
der monetäre ist bei barocken Bibeln eh ganz überwiegend überschaubar)
tja, hier hat man ja auch nur einen, den ersten Band - aber für beide Teile einer Ulrich-Bibel ist der Schätzpreis einer kommenden Auktion auch nicht so wenig
[Gäste sehen keine Links]
nostronomo hat geschrieben: ↑Samstag 17. Oktober 2026, 20:40
überlege mir gerade, ob es nicht besser wäre, die Holzdeckel nicht komplett
mit Leder zu überziehen, sondern es sichtbar zu belassen,
ich auch: nein. Bibeln mit hölzernen Deckeln: das wäre respektlos und schnell schmuddelig geworden; die Leutz haben ihre ja früher oft zur Hand genommen. Die sieht doch auch 'iihh - nackert' aus?
[Gäste sehen keine Links] außerdem sind bei Deiner die Beschläge nicht vollständig und auch sehr schlicht ...
Behandle das Holz gg, Würmer falls nicht schon geschehen, dann fülle diese - wäre evtl besser für glatte Unterlage, aber kann man bei 'dickem Bezug' auch lassen - die Sache mit Schleifstaub, passendem Bindemittel , Auftrag und Überschuss-Abnahme zeigt / erklärt da der Hr. Greef
[Gäste sehen keine Links]
Den ersten Link oben hatte ich nicht zuerst wg. Geld rausgesammelt, wollte gucken, wie andere (dieser, falls spezifisch) Bibeln aus der Zeit sich präsentieren, eingebunden sind. Das ist eigentlich ein probates Mittel, sich bei Restaurierungen möglichst originale Vorbilder zu suchen - nimm da auch mal die Lupenfunktion und gucke. Und also mehr
schau da nach Los 606 und lies die Beschreibung, dann sag uns, ob Du eine bebilderte Version hast oder nicht
[Gäste sehen keine Links] - da steht was von 'blindgeprägtes Schweinsleder' und Buckelbeschlägen
ebenfalls helles Leder
[Gäste sehen keine Links]
weitere
[Gäste sehen keine Links]
etwas in der Art selber hinzubekommen würde auch das Leder prägen beinhalten. Oder man hat / nimmt was von einem obsoleten Buch oder Gegenstand. Ein Bekannter früher schlich oft über Flohmärkte und kaufte (kaputte, daher billige) Bücher und aber auch vor allem Handtaschen, auch Lederbeutel zu dem Zweck. Zuerst zum Üben mit Werkzeugen und später dann aber auch zum tatsächlich Bücher einbinden und auch andere Sachen daraus machen. Nur hat ihn inzwischen leider die Zeit einge- und überholt...
Bei ihm im Bastelzimmer lagen auch viele Stücke von Ethno-Satteltaschen; aus Rohleder der 1970er Jahre meine ich. Und Metall- Beschläge finden sich ähnlich auch auf so speziellen (heute 'Mittelalter & Co') Taschen
[Gäste sehen keine Links]
sollte es gar nichts geben, wäre (geprägte) dickere Pappe (lackiert) (übergangsweise) vllt. noch eine Alternative
das geometrische Muster bei dem Lammnappa finde ich nicht so passend - Barock war blumig und blättrig... aber hier ist es wirklich ein starkes Abwägen, was mit einem historisch doch nicht ganz unbedeutendem Stück anstellen oder eben auch nicht - was retten ist, was restaurieren, überarbeiten - und was eben (bis hin zu zu viel zu stark) entfremden würde
Und auch die Überlegung anzustellen ob/ wann es evtl. an der Zeit für einen Profi im Boot wäre
noch was zum Lesen, in dem Blog gibt es allerlei von zwei bis drei
das nur als Aufhänger
[Gäste sehen keine Links]
alles rein als Anmerkungen zum weiter-denken
Gruß
nux