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Vorkrigesgemälde

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Beitrag von jabobine »

Hallo zusammen,

da möchte jemand gerne näheres zu einem an seiner Wand hängenden Gemälde erfahren. Gekauft wurde es vor dem zweiten Weltkrieg von einem Juden (ob das der Händler oder Maler war, keine Ahnung) und ist seitdem in Familienbesitz.

Die Größe habe ich leider nicht gemessen, aber es wird wohl etwa ein Meter breit sein. Der Rahmen ist genauso alt, ob aber vom Käufer oder dem Verkäufer geliefert wurde, ist unbekannt.
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Die allwissende KI liefert P. Hoese, ich lese wohl eher ein R. --> [Gäste sehen keine Links]

Da das Motiv bei dem Maler gängig war, wird das aber sicherlich stimmen. Leider weiß ich nicht, wieviel man damals bezahlt hat, somit kein Vergleich möglich ist zu den heute aufgerufen 2-3stelligen Beträgen.

Desweiteren handelt es sich wohl um einen Hamburger Maler ohne eigene Werkstatt und ohne jüdische Wurzeln (dann war das wohl der Händler), das Bild ist angeblich im Freien direkt gemalt worden, abgelesen vom Material des Bildes. Muß man natürlich glauben...

Eigentlich bräuchte es jetzt keinen Eintrag hier mehr, aber vielleicht hat ja jemand noch was informatives beizutragen. Wenn nicht, dann war die Mühe halt umsonst.

Warum das mit dem jüdisch interessant ist: Das Bild wurde in Raten bezahlt und brachte dem Käufer einen Hausbesuch ein, wieso man denn einem Juden regelmäßig Geld bezahlen würde .
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Beitrag von Schmidtchen »

Das P dürfte richtig sein
[Gäste sehen keine Links]
Da ein ähnliches von dem Künstler.
Gefälliges Motiv zur damaligen Zeit
Hier noch eins
[Gäste sehen keine Links]
Da steht Peter Hoese
Geboren 04.07.1885
[Gäste sehen keine Links]
Zuletzt geändert von Schmidtchen am Dienstag 15. September 2026, 17:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von nux »

jabobine hat geschrieben: Dienstag 15. September 2026, 15:27 wird das aber sicherlich stimmen
Hallo,

nicht unbedingt.

Habe keine wirkliche Ahnung, was ich mit dem von Dir geposteten Begleittext so anfangen soll ... wenn das irgendwas aus einem Kommentar eines KI-Chatbots sein sollte, dann markieren wie ein reguläres Zitat, nicht nacherzählen. Und natürlich auch von welchem das stammt ( es gibt mehr als nur 1 was-auch-immer-an Info habende KI) und dazu auf welcher Ebene, wie tief die Recherche ging, was Du nachfragend formuliert hast etc. - welche Quellen dazu angeboten wurden. Das alles ist nämlich ohne weitere Angaben von niemandem nachzuvollziehen; benutzen für so komplexe Dinge wie Kunstobjekte nur dann empfohlen, wenn man zumindest ungefähr weiß wie und Ergebnisse doch nie ohne Gegenchecken irgendwo noch weiter posten/verbreiten. Sollte der google-Chatbot Basis Gemini gemeint sein: die Suchmaschine selbst arbeitet noch genauso, wie sie es immer tat: textbasiert. Die Bildersuche ist eh separat, aber nicht allzu spezifisch.

Mit KI ändert sich hauptsächlich die Kommunikation mit dem Benutzer, dem gewichtete Resultate als eine Art Aufsatz zusammengefasst präsentiert werden. Dabei können leicht (und oft) Dinge zusammengemischt werden, die nichts miteinander zu tun haben... In Step 1 auch oft noch völlig allgemein und unzureichend, Step 2 sollte man min. immer gehen.

Und auch: gerade so alte Erzählungen können außerdem Tücken von Erinnerungslücken haben. Wo wurde das Bild gekauft?
Mischt man nun das beides vor durcheinander kann das ein solches geben.
Wem gehört das Gemälde denn nun eigentlich? willst Du das kaufen?
Kannst Du lesen, was rückseitig noch unter dem Namen steht? oder ein noch besseres Foto davon machen evtl.

Zu Fuß in alter Manier: Stoff-Sammlung zuerst, mehr von dem so - also P. Hoese signierenden - Maler

Bachlauf im Herbstwald [Gäste sehen keine Links]
Getreideernte [Gäste sehen keine Links]
ein anderes Motiv aus der 'Lüneburger Heide' [Gäste sehen keine Links]
da steht ein potentielles Geburtsjahr mit 1885 dabei und der Vorname als Peter angenommen
Eine weitere Variation des Heidebildes [Gäste sehen keine Links] - wo auch immer der Anbieter die beigefügte Info her haben mag
Es soll ein weites Bild geben, den 'Finkenwerder Kutter', da hab ich keine Abb.

Dann: in dem ersten Link (wo das o.g. Geburtsjahr vermutlich her ist) bei der DDB - da steht zwar Maler, aber man sieht einen antiken Schrank. Der Link zur 1. Quelle geht nicht. Ein Maler kann auch ein Anstreicher sein. Die 2. Quelle eine Zeitungsausschnittsammlung - ?? macht man das Bild auf, hat der Schrank ein geschätztes Alter 1720/30 und oben bei dem Hoese ein Fragezeichen der Zuschreibung ... das ist doch so alles noch zu weiches Gummibärchengelee
aha da: "Dresdner Hoftischler Peter Hoese" [Gäste sehen keine Links] - an anderer Stelle seine Lebensdaten "Hahna bei Leipzig 1686-1761 Dresden"

das dort ist zwar von der Art der Malerei her recht vergleichbar/ähnlich [Gäste sehen keine Links] - aber die Signatur würde ich nicht als Hoese lesen und lasse'mer mal weg.
Das ist anders und soll G. Hoese sein, aber auch nicht nachzuvollziehen [Gäste sehen keine Links]

dann: Dressler 1934 kennt keinen solchen Maler Hoese.

Bildunterschrift "Der Maler Peter Hoese gestaltete um 1912 mehrere verspielte Gemälde des Hauptwerkes." Bezug Carl Zeiss-Werke Jena [Gäste sehen keine Links]

Sowie noch ein Herbst-Stillleben mit Früchten und Astern geschätzt 'um 1900' [Gäste sehen keine Links]

1912 gab es einen Hermann Hoese in HH - der war Gastwirt; 1925 einen G. Hoese, Beruf erst Schriftsetzer, später als Buchdrucker im Altonaer Adressbuch 1917 ein Polizeisergeant mit dem Namen
1952 - Hoese P. Ang[estellte(r)] [Gäste sehen keine Links]
usw. [Gäste sehen keine Links]


Meine Wenigkeit bekommt da jedenfalls online nichts konkret oder digital handfest - weder Vorname noch Lebensdaten noch Ort(e) gesichert, noch ob Künstler oder Privater etc., einer, eine oder mehrere. Kann keine Ausstellungsbeteiligung nachweisen.
Schmidtchen hat geschrieben: Dienstag 15. September 2026, 17:20das dürfte
in die Kategorie 'unklar' fallen, da was im Netz steht, da jedenfalls keine echte Basis findet. Es nutzt doch nichts sowas von der Oberfläche des www abzupinnen (was sich ja auch der Bot gezogen hat) - was nicht belegt werden kann

Gruß
nux
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Beitrag von gudrund »

nux hat geschrieben: Dienstag 15. September 2026, 17:27 was rückseitig noch unter dem Namen steht?
Da steht meiner Ansicht nach: "Original".
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Beitrag von nux »

gudrund hat geschrieben: Dienstag 15. September 2026, 18:09Original
steht drüber? -- unter Hoese ist auch noch was ganz schwach , Datum oder Ort vllt.
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Beitrag von AnnetteK »

Die ganze Geschichte verwirrt mich.
Welche Info ist von wem?

1) von jüdischem Kunsthändler gekauft
2) mitsamt dem Rahmen der jetzt noch da ist
3) Ratenzahlung
Sind die Aussagen der Besitzer des Bildes?
Das hat auch Hand und Fuß
Du könntest nochmal fragen, wo das Bild gekauft wurde, das könnte den Besitzern bekannt sein und würde weiter helfen.

4) der Maler hat den Namen P. Hoese - ja Signatur sieht so aus
und es sind nun auch schon einige Bilder mit Signatur und vergleichbarem Stil gefunden worden und verlinkt.

Dann folgt Schwurbel.

5) der Maler hatte keine eigene Werkstatt
Warum, wieso, weshalb?
Hatte er nie eine Werkstatt, oder mal die Miete fürs Atelier nicht gezahlt, daher 3 Monate ohne,
malte er im eigenen Haus in einem Raum der später zum Kinderzimmer wurde, weshalb er in den Schuppen zog,
oder gab es keinen Schuppen, weshalb er in der Küche die Malsachen aufstellte, immer erst nach 14 Uhr, weil vorher gekocht wurde?
Bitte bitte immer weiter selber mit denken!

6) Das Bild wurde direkt im Freien gemalt, am Material abzulesen
Was für Material wurde da abgelesen?
Ein Foto von einem Gemälde, direkt von vorn fotografiert, was lässt sich da ablesen?
Doch nur die Anzahl der Pixel.
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Beitrag von AnnetteK »

Im Staatsarchiv Hamburg gibt es den Verweis auf einen Zeitungsausschnitt über
Peter Hoese, Maler, geb. 4.7.1885
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Beitrag von gudrund »

Das ist jetzt ziemlich doof von mir, aber könntest Du bitte in der Überschrift das g und das e den Platz vertauschen lassen?
Das macht mich total nervös....
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