Ohiticawin hat geschrieben: ↑Dienstag 1. September 2026, 17:18
erster Link zeigt die Punze mit der Waage und dass diese Punze 1844-1862 vergeben wurde, oder verstehe ich das falsch? Denn du schreibst die 94 wäre dann die Jahresangabe von 1894.
das prob bei der Seite ist, dass die Angaben viel zu wenig differenziert und ausführlich sind, gibt dutzende Marken mehr, auch zu unterscheiden auf Tafelgerät und Bestecken außerdem noch.
Das ist irgendwann von irgendwem mal gemacht aber nie entsprechend neuerer Forschungen aktualisiert worden. Es gab auch 84er Versilberung noch nach 1862 und niedrigere wie 72 vorher - das war nur so ganz allgemein wie solche Christofle-Marken im 19. Jh. aussahen - mit und ohne Biene - generell nicht datierend oder: nehmt das da nicht alles für richtig. Da war mein comment zu wenig deutlich - aber ich wollte Dir da nicht etliche französische Seiten um die Öhrchen ... na Du weiß schon
... und ein Sammlerwert im klassischen Sinne - weiß nicht wie man drauf kommt oder warum womit das manchmal alles irgendwie in einen Pott geworfen wird, nur weil alt? das sind schlichte Essbestecke, Gebrauchsartikel, Massenerzeugnisse, keine Kunstwerke oder Kunsthandwerk, Handarbeit oder was von namhaften Entwerfern, die Design- oder kunsthistorisch stilistisch von Bedeutung waren oder sind. Dazu noch angenagt ... mehr Sammlerwert haben inzwischen schon echt fast sinnfreie aber gewinnbringenkönnende Dinge wie
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Aber sie werden noch gehandelt, ganz normal als eben Christofle-Bestecke eines verbreiteten Modells, von antik bis jetzt. Man kann das stofflich verwerten, ja aber bei der kleinen Menge wenig sinnvoll, as-is verkaufen noch am Erfolg versprechendsten.
Die Welt verändert sich - es werden mehr Menschen, aber die Interessen verlagern sich irgendwohin zwischen noch mehr Konsum und reisen und Mode und Beauty und am anderen Ende zum Versuch anständig zu überleben bis weiter runter rutschend und keinerlei Ambitionen mehr außer vllt.einem Flohmarkt-Schnapper. Klassische Sammler wie man sie noch um 2000 hatte, sind am wegdiffundieren - einige Gebiete werden bleiben, ihre Liebhaber ob der Handwerkskunst dahinter behalten (wie Oldtimer, mechanische Uhren, dabei aber immer weniger Taschenuhren z.B., bestimmte Grafikformen, Schmuck etc.). Ein paar Menschen werden immer noch und weiterhin von Dingen selbst fasziniert sein um ihrer selbst willen, sie zu haben oder zu erforschen - aber in der Menge? klar sammeln, wenn man rumfragt scheint jeder irgendwas, aber eben was.