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Sammler versus Minimalisten

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Sammler versus Minimalisten

Beitrag von AnnetteK »

Vor ein paar Tagen war ich Gudruns Empfehlung gefolgt und hatte das Interview mit Frau Hanten angefangen zu hören.
Nach einigen Minuten abgebrochen, zuviel Elfen und Internate.
Als dann hier Reaktionen kamen wie schlau sie erzählte. da wusste ich nicht so recht, ob vielleicht der link falsch gewesen war?
Und nun habe ich es nochmal angehört und wirklich interessant, wenn die Elfen erstmal abgearbeitet sind.
Ja Danke für den link.
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Beitrag von gudrund »

cornetto hat geschrieben: Samstag 22. August 2026, 21:49 schneide mit einem guten Glasschneider und einem langen Stahllineal selbst zu
Lieber @cornetto an so etwas hätte sich mein Mann vielleicht rangetraut (wir haben auch so ein Ding mit einem verschiebbaren Schneider drauf, geht aber nur bis 30 cm maximal).....aber keinen festen geraden Tisch oder Werkbank. Dass ich ein über 50 EUR teures Glas verhunze........weil ich es nicht einmal mit der Bahn und ca. 40 Minuten Fußweg zum nächsten Glaser schleppen kann, schätzt meine völliges Ausgeliefertsein in einem Dorf leider falsch ein.....
Da bestelle ich lieber ein Neues und hoffe, dass eines Tages sich eine Lösung für das zu große findet.
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Beitrag von gudrund »

Lieber @thalasseus und alle literarisch Interessierten , da wir hier schon ins Literarische "abgedriftet" sind, muss ich noch ein Werk eines von mir sehr geschätzten Autors (Bruce Chatwin) erwähnen. Chatwin arbeitete ja lange bei Sotheby’s, ehe er zum Literaten wurde......

Kennst Du/Ihr denn zufällig "Utz"?
Auch eine Möglichkeit, seiner Sammlung ein Ende zu geben.....

Die wahre Geschichte dahinter ging allerdings anders aus. Der Sammler Rudolf Just zerstörte seine Sammlung nicht, sondern sie wurde versteckt, tauchte 2000 auf und wurde bei Sotheby’s versteigert. Und die Sammlung über die ganze Welt verstreut.....
Schwer zu sagen, welches Ende mir besser gefällt....
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Beitrag von AnnetteK »

Liebe @gudrund
vielen Dank für den Buchtipp.
Utz kannte ich nicht, wollte mehr wissen,
suchte nach weiteren Informationen, fand über die Geschichte folgenden Text

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Nun schau ich weiter, wo ich mehr über Oelze erfahren kann.
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Beitrag von AnnetteK »

Ja der Name kam mir nebulös bekannt vor, jetzt kann ich den wieder einordnen.
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Schade, ich hoffte auf interessante Geschichten von verschrobenem Sammler.
Stattdessen ein Kunsthändler der von den Enteignungen und Notverkäufen der Ermordeten und Vertriebenen profitierte.
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Beitrag von gudrund »

Das hätte ich mir denken können, statt sich dem Vergnügen des Lesens (eines nun wirklich nicht umfangreichen Werkes) hinzugeben, googelt man sich mal schnell die Zusammenfassung in 5 Sätzen zusammen.
Tja, so läuft das wohl heute.....
Tut mir leid, aber das verletzt mich schon ein wenig......soll jetzt keine persönliche Kritik an Dir sein, eher an unserer Zeit........

Glücklicherweise sind meine wahren Lieblingswerke nicht einmal in 5000 Sätzen zusammenfassbar...........
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Beitrag von AnnetteK »

Doch doch, ich lese Bücher, auch die Dicken. Nur wollte ich vorher schauen worum es geht, deine Empfehlung machte mich neugierig.
Allgemein bin ich kein Fan von zeitgenössischen Büchern, zuviel zu schnell und ausserdem alles Krimis.
Da freu ich mich über Tipps über Geschichten die weder Liebes- noch Totschlagsberichte sind.
Mein liebstes Buch ist Tristram Shandy. Der Inhalt lässt sich in einem Satz zusammen fassen.
Den zu kennen bedeutet aber nichts, wies (über Hunderte von Seiten) umgesetzt wurde macht das Vergnügen.

Ausserdem wollte ich mehr über Rudolf Just erfahren.
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Beitrag von gudrund »

Warum die den Oelze ausgegraben haben, ist mir völlig unklar. Ich sehe da überhaupt keine Parallelen.
Der Sammler hieß Rudolf Just (1895-1972).
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P.S.: hätte ich Utz hier nicht wegen des Sammelns erwähnt, ist Chatwins Hauptwerk "Traumpfade" schon auch lesenswert..........
Zuletzt geändert von gudrund am Montag 24. August 2026, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.
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