Erbstück meines Bruders
Forumsregeln
Um eine möglichst präzise Bestimmung deiner Silberstempel und Punzen zu gewährleisten, beachte bitte folgende Regeln:
Bilder des Gegenstands: Stelle Bilder des gesamten Silbergegenstands zur Verfügung.
Makroaufnahmen der Punzen: Fotografiere alle Punzierungen als Makroaufnahme einzeln, damit die Details gut erkennbar sind.
Informationen : Gib zu Anfragen alle vorhandenen Informationen an, z.B. Gewicht, Abmessungen und Fundort bzw. Herkunft
Wertbestimmung:
Beachte bitte, dass eine exakte Wertbestimmung im Forum schwierig ist, da der Silberpreis und der Geschmack der Käufer variieren. Wir helfen dir aber gerne, Informationen zu Hersteller, Herkunftsland und Alter zu finden, um den ungefähren Zeitwert besser einschätzen zu können.
Anfragen ohne Bilder des gesamten Gegenstands können leider nicht beantwortet werden.
So sorgen wir gemeinsam für ein effizientes und informatives Forum!
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- AnnetteK Offline
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Erbstück meines Bruders
Also mit dem Silber unten, als Fuß.
Diese Kreise auf der Hirschrose hätten damit auch einen Sinn.
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- Pontikaki Verified Offline
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Erbstück meines Bruders
Tja, interessanter Gedanke. Zumal der Stempel - wenn die "Zähne" nach oben zeigen - auf dem
Kopf stünde. Meieieistens stempeln die Silberschmiede ja soherum, daß die Ausrichtung zeigt,
wierum das Objekt "zu lesen" ist.
Scheinbar hat Ella für das Stempelfoto (ganz am Anfang) ja die Montur für das Foto abgenommen
und dann umgedreht geknipst.
Vielleicht kommen von Ella ja noch Fotos von dem Silberteil ohne die Geweihrose?
Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
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- Heinrich Butschal Offline
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Erbstück meines Bruders
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- Pontikaki Verified Offline
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Erbstück meines Bruders
Ja, genauso ist's. Wenn die Zeit zum Abwurf kommt, verdichtet sich die KnochenstrukturHeinrich Butschal hat geschrieben: ↑Mittwoch 5. August 2026, 11:21 aber der Boden der Rose ist noch relativ dichter Knochen.
an der Abwurf-/Bruch-Ebene und nur die distalen Anteile der durchbluteten Trabekel-/Bälkchen-
Strukturen (Spongiosa) bleiben bestehen. Das arme Tier könnte sonst nach dem Abwurf verbluten.
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Bei weiterem Nachdenken zur Gestaltung des Objekts und dem Gedanken, daß es auf dem Kopf
steht. Wenn das Foto des Innenraums nicht täuscht, dann ist es als Schale ausgehöhlt. Die Mühe
würde man sich aber nicht machen, wenn es nur der Sockelboden für ein Objekt wäre.
Auch der Gedanke, es könnte ein (umgedreht gezeigter) Gläser- oder Flaschen-Untersetzer sein,
passt dann nicht zur Form der Basis, die dann stellenweise schmaler als der Glasboden wäre.
Irgendwie, ham' wir's noch nich .....
Leider haben wir auch noch kein Foto der vermuteten Metallschürze an der (linken) Innenseite.
Und ja, bitte auch nochmal die Maße.
Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
- Krimskrams Offline
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Erbstück meines Bruders
Diese 2 Rosetten-Schalen ohne Silbermontur werden auch als Salieren bezeichnet (muss natürlich nicht stimmen).
Diese wurden aber von der anderen Seite aus ausgehöhlt.
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Sonst wurden die Hirschhorn-Rosen zB. auch zu Schnupftabakdosen verarbeitet, da ist durch das Drechseln die Optik des "Bodens" mit den Kreisen ähnlich.
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Hier u. a. auch als Aschenbecher verwendet (wiederum von der anderen Seite ausgehöhlt).
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Da wäre aber wahrscheinlich eine Ablage und passt ev. auch vom Alter her nicht. .
Liebe Grüße
Krimskrams
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- Pontikaki Verified Offline
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Erbstück meines Bruders
Zweck und Alter dieses außergewöhnlichen Objekts nach. Und beim Betrachten der Fotos
ist mir jetzt noch etwas aufgefallen, was die Vermutung von "Silberpunze" bezüglich des
Alters (eher 20.Jahrhundert) stützt.
Man erkennt hier eine schartige Kante an der Kontur: und hier sind noch kräftige Feilstriche sichtbar: Ich denke, ein Silberschmied im 18.Jahrhundert hätte da sorgfältiger (nach)gearbeitet. (nur meine 2 Cent;-)
Marion Ongyert - Goldschmiedin/Elfenbeinschnitzerin -
- Silberpunze Offline
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Erbstück meines Bruders
Wenn die Arbeit echt ist, dann wäre es nicht 18. Jh, sondern frühes 19. Jh. 1776-1782 war seine Lehrzeit. Ich weiß noch nicht, wann er gestorben ist.
Ich habe von diesem Meister eine Marke, die als Beschauzeichen [Elbing] hat und eine andere Variante des MZ.
Gut möglich, das es eine weitere Arbeit des Meisters ist, sofern es echt ist.
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- nux Offline
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Erbstück meines Bruders
dass es familiär evtl. noch einen quasi beruflichen Zusammenhang mit wie ja bekannt Marienburg als Geburtsort davor gibt ... mir ist eben noch, dass eine Textstelle gebookmarkt hatte, wo es um die Stadtmarken / das Zeichnen von Zinn und Zinngießer dort geht und man auch noch eine Namensvariante polnischer Art als Tocki dort findet - S. 82/83 [Gäste sehen keine Links]
"Meisterverzeichnisse sind nicht erhalten. Das Bürgerbuch gibt den Beruf nicht an. Aus den Kirchenbüchern und Lebensläufen der evangelischen St. Georgsgemeinde haben sich aber einige Meisternamen ermitteln lassen; es sind dies in alphabetischer Folge: ... ... Joh. Samuel Tocki 1708 - 1713, Johannes Totzki 1742, Bürger 5. Dezember 1737.
Möglicherweise passt dazu folgender genealogy-Eintrag: Johann Totzki, Ehefrau Elisabeth Marochin - Johann Totzki war Buerger un Mitmeister der Zinngiesser und Gerichtsbediensteter. Die Hochzeit war am 2.7.1750 in Marienburg. [Gäste sehen keine Links]
bei Hintze (bezieht sich auf den gleichen Autor) findet man beide auch als 'Tock' mit Meistermarken und Stadtzeichen Marienburg [Gäste sehen keine Links]
so dass ein Johann Gabriel Totzki als noch wieder Sohn (Enkel?) da vllt. seinen Stamm hatte ... und wenn er daher kam und evangelisch blieb, die Sorte Kirchenbücher zuerst so es sie für Elbing (noch) gibt
in Elbing gab es ab 1825 eine Zeitung - ob da noch was sein könnte - ?? [Gäste sehen keine Links] - denn da sind auch geboren-gestorben-getraut / kirchliche Anzeigen drin, aber die Zeit hab ich grad nicht, die einzeln zu begucken; weiß nicht wie gut da die Suchfunktion in den djvu funztSilberpunze hat geschrieben: ↑Donnerstag 6. August 2026, 14:32 weiß noch nicht, wann er gestorben ist.
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