dieses Meinungskonglomerat samt fast schon Kapitalisten-bashing auseinanderzudividieren, weiß nicht - bedürfte evtl. tatsächlich so einiger Differenzierungen, Gegendarstellungen und anderen Ansichten dazu. Aber ändern wird es wohl kaum was oder nichts.
Vllt. aber auch sowas: Hyperreiche sammeln bei Porzellan nicht unbedingt was oder kaufen zwecks 'Anlage', die holen sich den Edelkram, ob alt oder neu, oft schlicht zum Benutzen. Und wie vor: gehen seltenst selber einkaufen. Auch bei Auktionen bspw. agieren Mittelspersonen. Und da kann es durchaus sein, man geht in diesem Umfeld wohin, nur zu einem kurzen Gespräch mit einem dazu (sorry) drittrangigen Mitarbeiter - und doch: ein kleiner gastlicher café kommt in 18. Jh. Sèvres Tässchen... ungeübt kann man beim ggf. Erkennen dessen schon Schnappatmung und leicht tattrige Pfötchen bekommen.
Und Sammler in früheren Jahrhunderten oder Jahrzehnten: waren natürlich erst die höfischen und kirchlichen Herrschaften, welche über entsprechende Mittel und eine gewisse Kulturstufe verfügten. Das wohlbetuchte Bürgertum zog doch erst später nach. Teilweise zuerst aus Veräußerungen der Ersteren. Oder mit Schleifstrich-Ware. Zur Deko oder auch Gebrauch. Und auch haben sich wahre Liebhaber teilweise so manchen Taler und auch Groschen vom Munde abgespart, absparen müssen, um sich die eine oder auch zwei Figuren von xyz leisten zu können & anzuschaffen. Und Museen haben dann auch zugesehen sich so Einiges an Belegstücken sichern zu können.
Die Anhäufung konzentriert in Luxus-Pur-Ladengeschäften in Städten wie B, D, HH und M - wie es das Thema angeschnitten hat - ist auch für meine Begriffe wiederum noch was anderes. Und verbinde ich auch nicht mehr so sehr mit echtem Sammeln sondern Handeln und vllt. Anlagegedanken randlich. Und dann eben u.a. vorwiegend der internationalen Schickeria - man ist halt wer und möchte das und sich zeigen.