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Wieder einer weg von den ganz Großen.....

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Wieder einer weg von den ganz Großen.....

Beitrag von gudrund »

Mein Gott, gerade wird das Inventar vom Röbbig bei Sotheby's versteigert (Insolvenz).
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Gerhard Röbbig ist schon 2012 verstorben, aber ehem. Mitarbeiter/Nachfolger hat das Geschäft in München noch weiter betrieben.
Jetzt läuft auch noch Verfahren gegen den............

Die Dinge in der Auktion sind sooooooo schön. Einzig stört mich, dass viele Stühle neu vergoldet sind.
Das hätte ich nicht machen lassen, war aber wohl der Zeitgeschmack der reichen Kundschaft.

Wird mir fehlen bei den Munich Highlights, war eine Augenweide der Stand und das Geschäft (Gucken kostet ja nichts...).
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Wieder einer weg von den ganz Großen.....

Beitrag von AnnetteK »

Ist sicher nicht einfach, so eine sehr spezielle Nische zu bespielen.
Ich hab auch keine Ahnung, ob/wie sehr der Internethandel in den Sphären das Kaufverhalten verändert hat.
Wie ich eben las knirschte es schon eine Weile.
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Ach und als ich mir die geballte Wucht der Meissener Objekte bei Sothebys anschaute.
Dazwischen die goldenen Tischchen und Schränkchen, das ist schon heftig, muss man mögen...
Die Teile, die hier ab und an gezeigt werden, denen man ansieht, dass sie alt geworden sind,
(der Lack ab wie bei uns halt auch) die sind mir sympathischer.
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Wieder einer weg von den ganz Großen.....

Beitrag von Heinrich Butschal »

Die Preise verfallen, weil mehr auf den Markt kommt als die neue junge Generation aufnehmen will. Mit einer habe ich gesprochen weil Ihre erwachsenen Kinder hochwertige antike Möbel nicht wollen, hat sie eine Lagerhalle für Jahrzehnte angemietet.

Auch bei dieser Auktion wurde selten das untere Limit erreicht, manche Ergebnisse liegen dramatisch drunter.
Er ist sehr sympathisch, ich mag ihn sehr.
Heinrich Butschal
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Wieder einer weg von den ganz Großen.....

Beitrag von Sammelvirus »

Nun ja das kann man so oder so sehen. Ich für mich halte die allermeisten Preise am "Kunstmarkt" für völlig überzogen. Da wurde jahrelang die superreiche Klientel bedient, die oft Kunst nur als Anlage sieht und weiterverkauft wenn die Objekte durch einen (oftmals künstlich herbei geführten) Hype im "Wert" steigen.
Stichwort Oldtimer, (ich fahre selbst zwei Opel von 1970 und 1971 abwechselnd im Alltag) hier sind in letzter Zeit drastische Preiseinbrüche zu verzeichnen, nachdem die Spekulationsblase vom Garagengold geplatzt ist. Die Preise nähern sich langsam wieder einem normalem Niveau an. Auch die Kienle Pleite nach den Fälschungen hochpreisiger Mercedes Flügeltürer u.a. hat dazu beigetragen. Der hochpreisige Kunstmarkt in den Glaspalästen in bester Lage, lebt schon immer davon wenn Promi XY dort etwas einkauft und damit Werbung macht. Ändert sich der Geschmack der Superreichen, ist plötzlich etwas anderes en vogue, ist Preisverfall angesagt. Heutzutage hat leider auch kaum noch jemand ein Auge für echte Qualität, es zählt nur noch der Name oder warum bezahlt jemand 25 000 € für eine Handtasche nur weil da Luis Vuitton draufsteht und es aber genug wirklich gute Handwerksdesigner gibt, die in gleicher Qualität für einen Bruchteil liefern??? Früher wurde fast nie etwas signiert, sondern gute Qualität setzte sich durch. Das ganze Markendenken beherrscht heute den Markt und ist leider längst im Antikhandel angekommen. Stücke ohne zuschreibbaren Hersteller oder Provinenz werden weit unter Wert zugeschlagen. Was ist eigentlich etwas wert? Ganz einfach der Preis den jemand bereit ist dafür zu zahlen. In Zeiten von Krisen und allgemeiner Geldknappheit wird zuerst am Luxus gespart, mit den bekannten Folgen. Auch in einer überalternden Gesellschaft wird logischerweise viel mehr durch Erbschaften dem Markt zugeführt, als die immer weniger werdenden Jungen kaufen könnten. Deren Interessen werden mittlerweile prima von den Smartphones, sozialen Medien und der dahinter stehenden Wegwerf-Industrie gelenkt. Da ist nur ein Neukauf und keinesfalls ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell mit gebrauchten Artikeln vorgesehen.
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Wieder einer weg von den ganz Großen.....

Beitrag von AnnetteK »

Moin Sammelvirus,
du wirfst da jede Menge durcheinander.
Die kurze Antwort
ja, kann schon sein, nein, ja, nein, jein, nein, ja, ja, naja

In Langversion gehe ich jetzt nur mal eben auf
Sammelvirus hat geschrieben: Freitag 26. Juni 2026, 23:04 Der hochpreisige Kunstmarkt in den Glaspalästen in bester Lage, lebt schon immer davon wenn Promi XY dort etwas einkauft und damit Werbung macht. Ändert sich der Geschmack der Superreichen, ist plötzlich etwas anderes en vogue,
Superreich und Promixy haben nichts gemeinsam.
Du denkst höchstwahrscheinlich an diese Leute, über die gern im TV berichtet wird, meist so Jungs, die irgendwie zu Geld kamen und nun in Qatar oder so eine Wohnung gekauft haben.
Der hat vielleicht Geld, aber superreich ist was ganz anderes.
Hier um die Ecke werden Luxusyachten gebaut. Ich kenne einige Leute, die dort arbeiten.
Und ich kenne die Geschichten. (gerne 2 Hubschrauberlandeplätze auf der Yacht, einen hat ja jeder...)
Keiner, der dort ein Boot in Auftrag gibt, taucht im Fernsehen auf wie er in München durch Läden schlendert.
Bestimmt schlendert der auch mal durch Städte, bestimmt nicht medial begleitet.
Und wenn etwas gesammelt wird, dann sind dafür die angestellten oder beauftragten Kunsthistoriker zuständig.
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Beitrag von gudrund »

Genau, die Superreichen halten sich ausgesprochen bedeckt v.a. in D, wo der Neid besonders groß ist, und Erfolg nicht gerne hergezeigt wird (anders als z.B. in USA).
Habe noch nie einen "Reichen" gesehen, der mit Meißen 17soundso oder Rokoko-Mobiliar Werbung gemacht hat.
Die leben einfach in den Dingen. Und wenn man diese Sachen auf Messen/in Antiquitäten-Geschäften auch einmal live betrachten kann, kann man viel daraus lernen.
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Beitrag von AnnetteK »

gudrund hat geschrieben: Samstag 27. Juni 2026, 12:46 wo der Neid besonders groß ist
Ja kann sein, insgesamt wird es die Sorge vor Entführungen, Überfällen, Attentaten sein.
Dadurch sind die in USA viel gefährdeter als in Deutschland,
hier erschiessen neidische Nachbarn sehr viel seltener die reichen Leute von nebenan...
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