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Pinienzapfenlöffel Punze W mit Strich

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Pinienzapfenlöffel Punze W mit Strich

Beitrag von Pladdix »

Moin zusammen,

Kann mir jemand was zu der Punze auf dem Löffel mit Pinienzapfen sagen oder mir eine allgemeine zeitliche Einordnung zu dem Löffel geben?

Er ist ca. 18 cm lang und wiegt 65 g. Die Laffe ist recht groß. Auf der Rückseite ist die Gravur H W M und darunter I D W in einem Schild. Die Punze (W mit Strich durch und zwei Punkten auf beiden Seiten) ist direkt unterhalb der Laffe auf der Rückseite des Stils. Am Ende des Löffels befindet sich ein Pinienzapfen o.ä.

Vielen Dank im Voraus.
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Pinienzapfenlöffel Punze W mit Strich

Beitrag von nux »

Hallo,

wenn ich raten sollte? mit Rundlaffe und MZ an der Stelle? Eigentümer- / Schenker Initialen Gravuren hinten? tippe Norwegen vllt. ... geh da mal ins Museum, da gibt es Löffel, auch mit mehr tropfenförmiger Laffe mit solchen finials - Bsp. aus Bergen
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oder auch aus dem 17. Jh. [Gäste sehen keine Links] - und [Gäste sehen keine Links] - auch [Gäste sehen keine Links] - sowie [Gäste sehen keine Links]
weiß nicht genau, warum man die nun drueskje, also Traubenlöffel nennt, ob wegen des Abschlusses in Traubenform (statt wie angenommen Pinienzapfen) oder auch ob das mit dem Probierlöffel für Wein/Branntwein stimmt/stimmen kann ... nachlesen, aber erst später

4 Seiten, ein paar auf S. 3 davon auch tw. mit Rückseitenfotos [Gäste sehen keine Links]

ohne Stadtmarke noch kniffliger, aber für das MZ brauchst Du wen, der sich speziell in der Gegend auskennt / Literatur hat - evtl. im 925-1000 Forum - oder diese bloße Vermutung ausschließen kann

Gruß
nux
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Pinienzapfenlöffel Punze W mit Strich

Beitrag von Pladdix »

Vielen Dank, sehr hilfreicher Hinweis. Ich frag mal im 925-1000 nach.
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Pinienzapfenlöffel Punze W mit Strich

Beitrag von marker »

Guten Tag, bei derartigen Löffeln ist auch immer in Betracht zu ziehen, dass es sich um neuere Nacharbeitungen (nachziselierter Neu-Guss) handeln kann. Gruss marker
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Pinienzapfenlöffel Punze W mit Strich

Beitrag von Pladdix »

marker hat geschrieben: Montag 27. April 2026, 22:27 es sich um neuere Nacharbeitungen (nachziselierter Neu-Guss) handeln kann
Danke für den Hinweis. Gibt es Anhaltspunkte die dafür oder dagegen sprechen? Kannst du anhand der Bilder eine Einschätzung abgeben?
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Pinienzapfenlöffel Punze W mit Strich

Beitrag von marker »

Guten Tag, das setzt eigentlich die Ansicht des Stückes selber voraus, nicht die von Fotos. Ecco: eine leicht blasige Oberfläche, vor allem im Bereich reliefierter Passagen, kann auf Guss deuten. Wenn die ursprüngliche Gravur nur abgegossen wurde, nicht professionell nachziseliert, wirkt sie flach und teils unscharf. Auch ein Hhhmmm-Faktor. Dto. bei der Marke. Ich sage ja nicht, dass wir hier einen Abguss haben. Ich rate nur zur Vorsicht. Gruss marker
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Pinienzapfenlöffel Punze W mit Strich

Beitrag von Pladdix »

Moin zusammen,

in der Zwischenzeit konnte mir im 925-1000 Forum geholfen werden ([Gäste sehen keine Links]).

Die Punze stammt von "Wilm/Wilhelm Jansen, apprenticeship by Jørgen Bleckman from may 1640 – 1644, son of the silversmith of Bleckmans daughter, mastership 1648, 1650-1656 assaymaster, no longer mentioned after 1660."

Quelle: Sigrid Wegge Tandberg, Norsk sølv, Gullsmeder gjennom 600 år, Bergen, Møre og Romsdal, Trøndelag, Nord-Norge, 2003, p. 55.

Die Frage nach der Authentizität konnte mir dort leider aber auch nicht beantwortet werden. Wenn der Löffel echt ist, wäre er Richtung 400 Jahre alt.
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Pinienzapfenlöffel Punze W mit Strich

Beitrag von nux »

Pladdix hat geschrieben: Montag 25. Mai 2026, 14:43 Die Punze stammt von
ok, danke für die Rückmeldung - spricht was gegen das Verlinken zum vollen Beitrag im anderen Forum? der ist doch ganz interessant mit Erläuterungen und Bsp.

weiß auch nicht, was da mit den Bildern ist. Falscher Linktyp? weil richtig groß bekommt man die nicht auf Klick sondern nur über 'in neuem Tab öffnen'

und: man kann einen kl. Übersetzungsfehler korrigieren: Jansen war der Neffe von Bleckman: 'Sohn der Schwester des Goldschmieds B.' - søster wie sister
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