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ARGENT FIN in einem silbernen Taschenuhrdeckel

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  • hansjuergen1706 Offline
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ARGENT FIN in einem silbernen Taschenuhrdeckel

Beitrag von hansjuergen1706 »

Hallo,
auf Rückseite eines silbernen Lépine Taschenuhrdeckels ist neben G+L(in Raute), Taschenkrebs (franz. Silberpunze) sowie der Gehäusenr. noch ARGENT FIN gestempelt. Weist dieses ARGENT FIN auf den Silberfeingehalt und/oder das stempelnde Land hin?
Es handelt sich um eine Schlüsselaufzug-Uhr und auch die Zeigerverstellung erfolgt mittels Schlüssel. Sie hat einen floral gravierten Bodendeckel, mittig mit einem Goldinlay-Monogrammschild. Der Staubdeckel ist signiert mit 'Meiletl a St-Mars la Jaille' und hat zwei Durchlässe zum Werk für den Schlüssel zum Aufziehen der Uhr bzw. die Zeigerverstellung . Bei dem Werk mit Zylinderhemmung handelt es sich um das französische Kaliber V. Auf der Grundplatine neben dem Aufzugsrad ist graviert 'C.CRETTIEZ'
Der Dateianhang Lépine-C.CRETTIEZ ARGENT FIN 52052 (3).webp existiert nicht mehr.
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Lépine-C.CRETTIEZ ARGENT FIN 52052 (5).webp
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ARGENT FIN in einem silbernen Taschenuhrdeckel

Beitrag von hansjuergen1706 »

Lépine-C.CRETTIEZ ARGENT FIN 52052 (6).webp
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ARGENT FIN in einem silbernen Taschenuhrdeckel

Beitrag von nux »

hansjuergen1706 hat geschrieben: Freitag 1. Mai 2026, 19:06 G+L(in Raute), Taschenkrebs (franz. Silberpunze) sowie der Gehäusenr. noch ARGENT FIN gestempelt. Weist dieses ARGENT FIN auf den Silberfeingehalt und/oder das stempelnde Land hin?
Hallo,

nein, weder - noch. Das Land der Herstellung ist Frankreich, der Krebs in seinem eigenen Umriss und mit einer Zahl (für das Département der Prüfung) zwischen den Hinterbeinen ist die offizielle Feingehaltspunze für heimische kleine Arbeiten, Provinz (nicht Paris) zwischen 1838 und 1962 (tw. bis 1973 noch verwendet). Geprüft auf dem Stein und garantiert lediglich den Mindeststandard von 800/1000 Teilen Silber [Gäste sehen keine Links] - der kann höher sein, aber ...

(wo ist die denn? oder kannst Du eine Zahl erkennen? dann wüsste man das 'Woher')

... auch nicht; ist nicht o.W. nachprüfbar und das 'Argent Fin' in diesem Kontext tatsächlich dann mehr als Werbeslogan im Sinne von 'Feines Silber' zu verstehen. Richtig 'Feinsilber' .999 kann man aber eh ausschließen, das wär ja zu weich.
Das wiederum hat bei Exporten auch immer mal wieder zu Verknotungen bis Ärger geführt, da u.a. 'fine silver' ja eine andere und höhere Bedeutung hat. Ein Kommentar in der Richtung auch dort an einem Bsp. [Gäste sehen keine Links]

Auch, dass das MZ in einer Raute ist: das ist Vorschrift in FR seit 1789. Ich wäre hier jetzt nicht so sicher mit dem + zwischen G und L - das kann zwar sein, wäre jedoch eher unüblich. Wenn ein 'und' dann eher &
i.A. sind das Symbole zwischen Initial-Buchstaben des Vor- und Nachnamens. Es gibt mehr als eine Liste mit Meistermarken; aber 'Provinz' ist nicht so gut erforscht wie Paris. Und was das darstellt, sollte man vllt. erahnen können, gibt bekannt mit GL ca. 35 Meister oder Unternehmen. Bekommst Du das evtl. auch so gut hin fotografiert wie das drei-Dings-Wappen?

Gruß
nux
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ARGENT FIN in einem silbernen Taschenuhrdeckel

Beitrag von hansjuergen1706 »

Ich werde morgen versuchen, schöne Bilder von der Meistermarke und dem Taschenkrebs zu liefern. Übrigens Crettiez war in Frankreich beheimatet.
Tschüss, Jürgen
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