Hallo,
etwas diffizil so... sprich zum einen sehe ich nicht so wirklich was Du meinst, denn beim groß ansehen ist das blurry, unscharf. Vorne - hinten -?? einem da nur einen guu-Link hinzuwerfen, den man vllt. auch gerade noch so auch alleine könnte, zum selber rausfinden, weiß ja nicht... bisschen gezielter hätte das dürfen. Denn vor allem: was ist da drin? Glas oder Edel-/Schmucksteine? wie befestigt? geklebt, gefasst, eingegossen ...
... ist die Oberfläche satiniert, orientiert gebürstet oder war sie ursprünglich ganz glatt? war sie versiegelt oder ist das offen? das sollte man zuerst dazu wissen. Da steht es sei eine Art Amethyste ?
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Glaub ich eher nicht; gibt ja verschiedene Farben und sieht glasig aus - dort heißt es rhinestone = Bleikristallglas oder auch Strass® (der einst allg. Begriff des auf den Herrn Strass zurückgehende für erst natürliche und später synthetische und Glas-Simili-Steine/-Diamanten, von Swarovski als Marke vereinnahmt). Dazu eine gute Nahaufnahme, die eine gerichtete Textur zeigt
[Gäste sehen keine Links] - blank war das also vermutlich nicht.
Ob es nass werden darf oder auch Ultraschallbad oder nicht = Profi in real zeigen/fragen. Generell aber schonmal: Finger weg von allem, was für Silber oder Messing bestimmt ist, das gibt zuallermeist Flecken.
Wenn das Ganze überhaupt nass werden darf: zuerst Reinigen. Heißes Spüli-Wasser tut es, keine (Zahn-)Bürstenaktionen an der Stelle, nach ! kurz einweichen kann man Partikelrückstände in Ritzen mit Papierspitzen ggf. mit ebenfalls angefeuchtetem Zahnstocherspitzchen ausputzen. Wenn nicht, dann nur mit Alkohol abreiben - wenn wiederum die Steine das zulassen.
Und dann scheiden sich die Geister

- der eine schwört auf Mehl mit Essig-Paste (auftragen, 20 min einwirken bei Patina), abspülen, mit Flanellläppchen (nach-)polieren bis gewünschter Glanzgrad erreicht. Oder mit feiner Bürste oder Salz gerichtet polieren, wenn die Oberfläche Struktur hat (oder bekommen soll).
Das verwendete Zinn-Zeugs kann härter oder weich sein; da heißt es noch vorsichtiger beim Antesten was geht, damit es keine unerwünschten Schrammen bekommt. Bei der Großaufnahme oben sieht man das auch schon, dass es nicht unempfindlich ist. Kein Papier, weder Kosmetiktücher, noch Papiertaschentücher noch Küchenkrepp - feinste Holzanteile darin können auch schon kratzen... Wenn allerdings Textur erneuert werden oder unschön dunkle Patina runter soll, darf man auch nicht vor feinstem, dafür geeigneten Schleifpapier (>= 400, ganz blank 600er) zurückschrecken. Das ist bei einem solchen Stück aber filigran und wenn man keine Übung und Standlupe hat, auch besser einem Profi geben.
Und ja, es gibt auch Zinnpolituren - die sind i.A. aber für Gegenstände gedacht; da hieße es erst noch sich umsehen was, von wem und wie wo erhältlich. Bei anderen Metallpolituren - falls man bei starker Vergrauung diese andenkt - sollte man drauf achten, dass Zinn nicht ausgeschlossen wird; erst hinten kleine Probefläche machen. Wen(n) der Geruch (beim Tun) nicht stört und die Steine/Glas geklärt ist (hinterher entweder draußen auslüften lassen oder mehrfach waschen erforderlich), kann auch NevrD*ll testen - auf bleifreiem 97% Gebrauchszinn reicht bei mir leicht damit kurz abreiben / antrocknen lassen / auspolieren meist aus. Dabei kann man auch feine Microfaser (neues Tuch f. Glas) dann verwenden.
Grundsätzlich nicht auf eingecremter Haut tragen und an den Stellen auch keine Duftwässerchen auftragen; gerade bei Sonnenschutzprodukten kann es zu unerwünschten und nur schwer wieder entfernbaren Verfärbungen kommen
Hoffe, das waren genügend Warnhinweise -

- als bitte erst vorklären oder auch besser zeigen/beschreiben
Gruß
nux