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Liebe Leute,
ein Onkel war im 2.WK Jagdflieger. Sehr erfolgreich, zweimal schrecklich zusammengeschossen.
Für Niemals-Soldat-gewesene schwer verständlich:
Mehrere Jahrzehnte später war er für die Bundeswehr zu Besuch in den USA (Luftwaffen-Trainingsstützpunkte) und da hat man sich bei Veteranentreffen gegenseitig Respekt gezollt und mehr.
Die Amerikaner haben ihm einen Kontakt vermittelt zu einem Militaria-Maler.
So ein Maler verfügt über sehr naturalistische Bildvorlagen (hier: Jagdflugzeuge im Verband, nicht im Kampf), die er mit den Angaben des Kunden personalisieren kann: die Flugzeugnummer und den vom Piloten gewählten Spitznamen auf dem Rumpf. So entstand ein sehr persönliches Erinnerungsstück.
Das Bild habe ich vor langer Zeit geerbt. Mein Onkel hatte sich immer gewünscht, ich würde auch zu ihm aufblicken, das habe ich insbesondere als Kind nie hinbekommen - im Gegenteil hatte ich Angst vor diesem herrschsüchtigen Mann. Dennoch habe ich es nicht hinbekommen, das Bild einfach zu zerstören.
Wenn mir jemand schreiben mag, was man Sinnvolles mit dem Bild machen könnte, ware ich bereit, es abzugeben - ich kann und will es nicht vererben. Was "sinnvoll" ist? Das kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen.
Tschüß
aus Bremen
Puh, schwierig.
Ich hatte das Sammelalbum "deutsche Kolonien" geerbt und wusste auch nicht wohin damit. Verkaufsangebot hätte sicher gruselige Kaufinteressenten angelockt.
Jetzt liegt es sicher im Bremer Überseemuseum.
Keine Ahnung welches Archiv oder Museum Kriegszeugs gebrauchen kann,
jedenfalls wäre das ein Ort an dem damit vernünftig umgegangen wird.
Da würde ich mal in Kontakt treten.
genau solch gruselige Kontakte hatten wir bei anderen Sachen auch schon, da war die Betrugsabsicht auch sofort erkennbar.
Auf die Idee Überseemuseum bin ich nicht gekommen - mal versuchen.
Ich habe auch eine Mappe mit Kohle-Zeichnungen (Faksimiles) geerbt, wirklich beeindruckende Grafiken mit recht realistischen Darstellungen des Frontgeschehens - auch die werde ich mitnehmen. Für das Grafik-Kabinett der Kunsthalle ist das wohl nichts.
Danke, tschüß!
Das Gemälde ist ja personalisiert und auch lange nach dem Krieg entstanden.
Somit eigentlich nichts für Sammler oder Museen.
So etwas bleibt eigentlich in der Familie oder wird entsorgt.
Die Kohlezeichnungen sind da sicherlich wesentlich interessanter.
Natürlich abhängig von der Qualität und der Motive.
Militaria Sammler sind übrigens nicht unbedingt gruselig.
Das hat ja nichts mit Ideologien zu tun.
Ist halt auch eine Sammelleidenschaft.
Ich kann damit nichts anfangen und habe auch schon an Militaria Sammler verkauft.
a) "wer der Maler des Gemäldes ist": das ist sicherlich herauszubekommen, ich sehe nach. Der Maler dürfte reichlich viele Bilder von amerikanischen Jagdfliegern ... gemacht haben, ich habe nie im Netz nach ihm gesucht.
b) "Militaria Sammler sind übrigens nicht unbedingt gruselig ...": das würde ich auch nie behaupten. Ich habe einen Menschen kennen gelernt, der Militaria sammelt um mit dem Material über das aufzuklären, was wirklich passiert ist - und das ist gegenüber Leugnern manchmal schon mutig, vor allem bei der jungen Generation im Ergebnis sehr erfreulich erfolgreich. Das Bild ist kein Kunstwerk, aber in Verbindung mit der ja bekannten wahren Geschichte ein Zeitdokument. Würde es so in eine entsprechende Sammlung eingebracht würde ich auch Informationen zum Piloten weitergeben. Das Bild ist aber zu schön, der Traum vom Fliegen über einer Sonnen-überstrahlten Landschaft, der glückliche Pilot in Begleitung seiner Geliebten, und sei es hier nur ihr Namenszug am Bug. So passt es nicht in die Sammlung meines Bekannten.
Mir Glücklichem ist nicht verständlich, wie es das Militär hinbekommt, einen Menschen hunderte Male in immer neue tödliche Duelle entsenden zu können, in ihm dafür mit Psychologie und Chemie eine Sucht zu erzeugen. Wie die Kirche es schafft, die Waffen zu segnen und dem Piloten zu helfen, nicht an den verstorbenen Gegner zu denken. Wie der Pilot es schafft, nur noch im Zweikampf den Erfolg zu suchen - das ausgegebene politische Ziel und die tatsächliche Lage an den Fronten waren völlig nebensächlich geworden. Und er lässt sich blutend in Verbänden voll mit Heroin wieder in die Kanzel heben.
c) die Mappe mit den Grafiken: wenn ich die Bilder ansehe, sehe ich nur den Protest gegenüber dem dokumentierten Leiden. Der Verlag hat die Mappe mit anderer Absicht herausgebracht. Und hat Kunst mit Wertschöpfung verkaufen wollen: teures Papier, aufwändiger Druck, limitierte Auflage.
Fund auf einem Trödelmarkt - ein sehr interessantes Bild in einem Rahmen (41 cm x 31 cm) und im Rahmen noch ein passendes Passepartoutbild in der Größe 18,5 cm x 14,5 cm) Ich glaube nicht, dass es gemalt ist. Scheint mir eher gedruckt Wie nennt man so eine Technik mit Bild im und auf dem Passepartout?
Hallo liebes Forum, ich stelle euch hier zwei Bilder vor (Öl ggf. Mischtechnik auf Leinwand/Keilrahmen) - hier ist die Nr.1 (Bild 2 folgt in eigenem Thread): Eine konstruktivistische Aktdarstellung, B 46 x H 60 cm ohne Rahmen, nicht signiert, nicht bezeichnet. Erworben habe ich die Bilder vor ca. 15 Jahren auf einem Antikmarkt in Hannover von einem Händler aus Monschau (aber nicht der von BfR :grimacing: ). Die Bilder hatten keinen Rahmen, auch keine Rahmungsspuren auf Keilrahmen oder in...
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Hallo Bernd, siehe mein Kommentar zum anderen Bild, also: die Stichworte hast Du ja selbst schon gegeben und mit allem weiteren würde ich sagen, überforderst Du das Forum in der Angelegenheit. Es gibt, glaube ich, wenige Gebiete der Malerei, die so oft und intensiv gefälscht worden sind, wie die Werke russischer Konstruktivisten oder Suprenatisten (Malevitsch und Schüler). ... Das Bild sieht zumindest alt aus, aber wohin soll die Reise dann gehen ohne Signatur und Provenienz? Wobei ich bei...
Nochmals Hallo heute Abend, hier nun Bild 2: Ein konstruktivistisches Portrait, , B 54 x H 65 cm ohne Rahmen, nicht signiert, nicht bezeichnet, rückseitig auf Mittelstrebe des Keilrahmens Größe mit Bleistift vermerkt, alte Restaurierungsstelle in Leinwand. Auch in diesem Thread nochmal die Beschreibung: Erworben habe ich die Bilder vor ca. 15 Jahren auf einem Antikmarkt in Hannover von einem Händler aus Monschau (aber nicht der von BfR). Die Bilder hatten keinen Rahmen, auch keine...
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Hallo Bernd, die Stichworte hast Du ja selbst schon gegeben und mit allem weiteren würde ich sagen, überforderst Du das Forum in der Angelegenheit. Es gibt, glaube ich, wenige Gebiete der Malerei, die so oft und intensiv gefälscht worden sind, wie die Werke russischer Konstruktivisten oder Suprenatisten (Malevitsch und Schüler). An zweitere Gruppe würde ich bei diesem Bild am meisten denken. Das Bild sieht zumindest alt aus, aber wohin soll die Reise dann gehen ohne Signatur und Provenienz?...
Moin liebes Forum, da ich gerade meine Ostblock -Werke aufarbeite habe ich hier ein (weiteres) Bild, vermutlich Acryl und/oder Mischtechnik auf Leinwand, Größe B 55 x H 60 cm ohne Rahmen, signiert und datiert 2004 im Originalzustand mit Originalrahmen. Erstanden habe ich das Bild vor ca. 10 Jahren von einem dänischen Händler im Internetz, die Informationen waren spärlich, mit Hinweisen auf ukrainische Herkunft. Rückseitig ist die Leinwand mit Bleistift bezeichnet - ich vermute kyrillisch - ich...
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wie - zu Fuß gegockelt? versteh ich in zweifacher Hinsicht nicht. Text da stückweise reinkopiert? :hushed: ...ja, zu doof gewesen, habe immer in der Website oben rechts auf das DE getippt und ist nix bei rausgekommen... Google-Translate-Zeile im Browser gar nicht beachtet... Nun gut - mal wieder was gelernt, danke dafür.
Das Bild liegt hinter Glas, unter einem Passpartou. Wer kennt die Signatur oder kann Angaben zu dem Werk machen. Ist die Angabe zu der Limiierung aussagefähig?
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Auf der Trägerpappe sind zwei Felder (jeweils 24,5 cm x 24,5 cm) hervorgehoben, die mit einer 1 und einer 2 untertitelt sind. In diese Felder wurden Ausschnitte gefertigt, in denen jeweils eine Radierung (?) in der Größe von 17,8 cm (Breite) und 12,4cm (Höhe) hinterlegt wurden. Die Rückseite ist nicht zugänglich. Die restlichen Maße des Gegenstandes sind nicht aussagefähig. Am linken unteren Rand des Feldes 1 befindet sich der Schriftzug 55/75 , in der unteren Mitte der Text Manual und am...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)