AndreZ hat geschrieben: ↑Samstag 31. Januar 2026, 13:21wie Ihr meint ... so alt
kann oder auch nicht. Jünger ist auch möglich, wenn ..
Noch sind das alles nur Theorien und Thesen - und Irrtümer inbegriffen. Anhand vor ein paar Beobachtungen an 2 oder 3 Typen von Punzen von 2 Meistern und an erst wenigen Objekten. Ohne weitere Info. Du z.B. hast vom Verkäufer ja auch nichts mit bekommen. Das alles ist bisher zu wenig.
- Fakt ist bisher lediglich: es muss wo sein, wo es überhaupt Lot als Maßeinheit gab (von-bis)
- @Silberpunze meint, das sei 'nicht deutsch' - im weitesten Sinne, weil das war früher auch woanders
- und äußert, dass es polnische Punzierungen gibt, die formal ähnlich aussehen können (??)
- die Nähe zu Russland, der Ukraine oder einen Export dorthin ist anzunehmen, weil es Objekte mit alter kyrillischer Schrift gibt
- ein Gebiet, was aber nicht von der Übernahme entweder der österreichisch-ungarischen Monarchie oder des russischen Imperiums betroffen war.
Entweder gar nicht oder zeitlich davor oder danach. Denn wo die herrschten, gab es dann deren jeweilige Punzierungen.
Oder es gab Ausnahmen. Aber auch wenn Filigran-Arbeiten oft im Bereich Judaica aufscheinen, denke ich eher nicht jüdische Goldschmiede. Weil die waren seltenst in einer Zunft - und eine (anzunehmende) Stadtmarke würde ja von Beschaumeistern von daher als Garantiemarke angebracht.
Momentan geht das hier m.M. nicht wesentlich weiter bzw. jedenfalls wenn, bestimmt nicht schnell ...