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Enträtsele die Geheimnisse deiner Silberschätze! In diesem Forum dreht sich alles um die Identifikation von Silberstempeln, Silberpunzen, Meistermarken, Beschauzeichen und anderen Kennzeichnungen auf altem und neuerem Silber. Egal ob du Sammler, Silberschmied oder einfach nur neugierig bist – tausche dich mit anderen Kennern aus, entschlüssele die Botschaften der Punzen und erfahre mehr über die Geschichte deiner Silberobjekte!
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Hallo zusammen,
Der Keller und Speicher wird weiter geräumt und zu Tage trat dieses Duo von versilberten(?) Teetassen (Glaseinsatz ist nicht mehr vorhanden) mit Tablett und Sahnekännchen und Zuckerschale.
Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, aus welcher Zeit und von welchem Hersteller dieses Ensemble ist.
Ich hoffe, hier mehr darüber erfahren zu können.
Habt schon mal vielen Dank mich an eurem Wissen teilhaben zu lassen.
1. der Name Wiskemann - da gab es ja mehrere davon. Ist der auf dem Tablett? was für ein Buchstabe oder Symbol davor? weil wenn Fotos nicht ganz optimal sind, kann selber noch ablesen und mit aufschreiben hier zu viel rätzeln müssen entgegenwirken...
Hier wird es 'Bruno Wiskemann' sein, zum Vergleich der Marke dort mit Namen auf einem erhaltenen Aufkleber bei einem versilberten Kaffeekern [Gäste sehen keine Links]
Die Ursprünge der Orfèvrerie Wiskemann gehen zurück auf Otto-Léonard Wiskemann (1852-1909), der 1872 in Brüssel ein Unternehmen zur Herstellung vorwiegend Hotelsilber gründete. Zwei seiner Söhne - Otto und Albin - übernahmen den Betrieb nach seinem Tod, erweiterten es erheblich, mit Zweigwerken ud -Niederlassungen in mehreren europäischen Städten. Gesagt wird, Wiskemann sei das erste Unternehmen, welches ab 1924 Besteck aus Edelstahl (18/8) herstellte.
Es gab aber noch einen weiteren Sohn; Bruno Wiskemann, der 1923/24 einen eigenen Betrieb aufmachte, die Etablissements Bruno Wiskemann SA - mit der Familie Wolfers (andere namhafte der Branche) als Hauptanteilseigner. Hauptaktionär war.
Die Zahlenangaben deuten auf Menge an verwendetem Silber in Gramm der Versilberung auf jedem einzelnen Stück hin (wie in Frankreich üblich) - auf den Tablett eben 15 Gramm.
2. bei den Filter-Tassen lese ich MB im Rechteck, EMBE in einem tonnenförmigen Umriss, darunter den Kopf einer Ionischen Säule als Symbol und eben 8 für 8 Gramm. Könnte evtl. auch Belgien sein. Im 925-1000 Forum schon ein-, zweimal angefragt und nicht beantwortet. Kann da auch nicht weiter was auftun.
Und ob diese Streichholzetiketten mit Werbung für eine Kaffee-Marke was damit zu tun haben könnten, schon fraglich [Gäste sehen keine Links]
sollte man als Vergleich was von anderen Herstellern beiziehen wie [Gäste sehen keine Links] - oder [Gäste sehen keine Links] [Gäste sehen keine Links] [Gäste sehen keine Links] [Gäste sehen keine Links] - ein eher sehr hohes Angebot
zeitlich bei beiden Sachen, also Tablett und Filtertassen nicht so ganz einfach. Kann alles noch 1920/1930er Jahre sein, könnte 1950/60er aber nicht sicher ausschließen - daz wissen aber andere hier hoffentlich noch mehr / es besser
Hallo Nux
Meinen herzlichen Dank zu so viel Informationen
Ich habe mir die Markierung auf dem Tablett nochmal mit der Lupe angeschaut „227 G oder B. Wiskemann IW 15“
Demzufolge tippe ich dann auf ein „B“ vor Wiskemann
Die Links zu den Artikeln im französischen Raum sind schon sehr ähnlich.
Super!
Nochmals vielen Dank
EdithWOR28 hat geschrieben: ↑Donnerstag 29. Januar 2026, 14:36
„227 G oder B. Wiskemann IW 15“
die 227 dürfte die Modellnummer sein. Das B für Bruno ergab sich dann aus dem blauen Etikett im Link (hatte ich vorher so auch noch nicht gesehen). Wo auch dessen Handelsmarke wie Fußschale oder doch eher eine Sauciere auf Unterteller über W gut zu erkennen ist. Und kein I oder römisch I; das ist bei so kleinen Stempelchen halt nicht immer gut zu sehen.
Guten Tag, lt. Divoet Band III (Allgemeen repertorium... 1942-1997) war eine Firma "Manufacture d'Orvefrerie Embe" zwischen 1965 und ca. 1995 in Brüssel tätig. Der Eintrag bezieht sich zwar auf eine Marke für Silber (mit Bildsymbolen in der Tonne), aber bei dem Firmennamen ist es denkbar, dass die eine Marke wie hier auf Versilbertem genutzt haben. Gruss marker
marker hat geschrieben: ↑Donnerstag 29. Januar 2026, 15:06
eine Firma "Manufacture d'Orvefrerie Embe"
guck mal einer schau - bisschen verbuxelt dann ein Schnipselchen davon - 'Manufacture d'Orfèvrerie" EMBE" SPRL' - die Symbole aber andere - Pik, Karo und ein Stern [Gäste sehen keine Links]
Dazu 'Manufacture d'Orfèvrerie" EMBE" (J. Gits & Cie.), 8 rue Vander Elst , Brüssel. Hersteller und Exporteur, bietet Massiv-Silber und versilberte Waren für die Gastronomie - 1953 [Gäste sehen keine Links]
das Werk wahrscheinlich in Saint-Gilles - dort auch mit denselben Daten 1965-1995 [Gäste sehen keine Links]
tja, ist die Frage - also ob evtl. Firma übernommen, Marke geändert, neu eingetragen - oder doch weranders?
Hallo an alle, brauche wieder mal euer Schwarmwissen;
habe ein Armband bekommen das aus massivem Silber ist ,dürfte vom Design her aus den 70er Jahren sein.
auf dem Verschluss ist das Stück mit 800 und J C gestempelt.
Gewicht ist ca. 110 Gramm,also relativ schwer .
Länge ca .20 cm
Kann eventuell jemand bestimmen welcher Hersteller sich hinter J C versteckt?
Danke an alle.
Messie
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... dabei stand's schon im alten Rosenberg. Hätt* ich doch nur mal nachgeguckt. Des cendres sur ma tête.... m.
Ich besitze einen Flakon mit Silber Montur, mit Halbmond Krone und Sterling Punze.
Jedoch kenne ich die Turmartige Punze nicht. Kennt mir jemand darüber was sagen?
Danke im Voraus ;)
Mit freundlichen Grüßen
Vanessa
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Moin. hätte ich auch getippt. Es gibt von dem Kelch diverse Varianten, das hier dürfte eine aus den letzteren Jahren der Firma gewesen sein. Gruss, marker
Bin heute das erste mal in dem Forum und bräuchte eure Unterstützung bei unserem Samowar, welchen wir aus einem Erbe erhalten haben.
Uns wurde gesagt das dieser Samowar aus Silber sei und auch ziemlich alt.
Auf dem Samowar finde ich jedoch nirgends etwas was einer Punze ähnelt. Sehe dort nur eine Inschrift in russischer Sprache.
Einige Bilder habe ich angefertigt, hoffe sie genügen um ihn zu bestimmen.
Die Größe des Samowar ist 56 cm.
Danke schon mal vorab für eure Hilfe...
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ok danke insgesamt, auch für das zeitliche mit der Wortform; war mir da unsicher :slightly_smiling_face:
allerdings
aber dem lässt sich ja noch abhelfen und Dir der Translator (nicht schön, aber geht) dahin einbauen ;)
und da haben wir dann wohl auch die Erklärung für das mattsilbergraue Aussehen des hier vorgestellten Stückes - vernickelt.
Darf ich eine generelle Frage zu Silber stellen? Ich verstehe nicht ganz den Unterschied zwischen den Punzierungen 90 , 90-10. Dass 90er Silber bedeutet versilbert zu sein, das habe ich verstanden.
Nun verstehe ich auch niicht, wie es sein kann, dass eine 90 er Silbergabel schwerer sein kann als eine 800er Gabel der gleichen Grösse sprich länge?
Besten DAnk für Ihren hilfreichen Input hierzu..
LG
Nathalie F.J. Ruoss
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es sind 2 Gabeln aus der gleichen Besteck Serie einmal mit 800 und einmal versilbert.
Hallo :slightly_smiling_face:
kannst Du die bitte zeigen? ohne Fotos werden hier i.A. keine Sachen besprochen. Du hast den Beitrag auch statt in Silber in 'Internes' gestellt, hier ist kein Anleitungs-Kasten mit was normalerweise vorausgesetzt wird.
Vllt. könnte das ein @ admin bitte entsprechend verschieben?
Weil, kann ev. auch auf das Alter / Hersteller ankommen. Und man weiß das Basismetall auch...
Wenn die Vergangenheit dunkle Geheimnisse verbirgt... ein Thriller aus dem Ruhrpott
Haldenfeuer: Alte Schuld. Düsterer Sog. Ein Psychothriller. Kein Entkommen.
Für Leser, die komplexe Gesellschafts-Thriller lieben, in denen die Spuren eines Verbrechens Jahrzehnte zurückreichen. HALDENFEUER ist eine Geschichte über alte Schuld, die über Generationen gärt, erzählt mit kühler Präzision und einem unbarmherzigen Sog.
Begleiten Sie Frank Köhler, Meike Elif Demir und Ben Brenner auf
dieser Jagd, die in Dortmund beginnt. Aber seien Sie gewarnt: Wenn man zu tief in
die Abgründe blickt, blicken die Abgründe auch zurück.
Euer Ralph (rup)