Lacritz hat geschrieben: ↑Sonntag 11. Januar 2026, 14:20
die Form "Wien". Ich kann vom Stil der Reklame
ja - hatte auch eine solche hinterlegt, datiert 1957. Das ist weder sicher, noch sagt es etwas über das tatsächliche Erscheinungsjahr aus, könnte aber zumindest einen Anhaltspunkt geben und passte eigentlich auch.
Simone M. hat geschrieben: ↑Mittwoch 14. Januar 2026, 08:02
die Serie bestimmt
das ist zwar immer gut zu wissen, auch weil Du was davon hast. Aber geh bitte nicht davon aus, dass Anbieter von Teilen davon den Namen überhaupt kennen oder verwenden. Das wird eher die Ausnahme sein. Gerade zu Geschirren der Marke Eschenbach ist in weiten Bereichen nicht so sonderlich viel überliefert. Wird im Zuge dessen, das mid-century eben interessant wurde - und die nächste Erbengeneration was bekommt, behalten oder veräußern möchte - im Nachhinein versucht wieder auszugraben. Alte Werbung, die (deswegen) auch angeboten wird, stützt dabei die Sammler und Händler mit Info. Zu dieser Form hab ich allerdings kein Bild von einem Essgeschirr. Man müsste auch die Größen genauer vergleichen, denn kann sein Du hast keine 'Kuchenteller', sondern eben Brot-/Salat-/Beilagenteller. Die können abweichen.
Es bleiben nur a) die 'durchgucken'-Methode oder b) Bilder-Rückwärtssuche online - aber auch bei Kleinanzeigen z.B. eine Suchanzeige noch dazu
Dann noch die Marke, die es seit den 1930er Jahren als Bezeichnung gibt - das ist auch nur eine und nicht der Name einer Manufaktur. Im folgenden Link was zur Geschichte der Porzellanfabrik am Standort Windischeschenbach. Die 1950 von Oscar Schaller & Co. Nachfolger auf dei Gebrüder Winterling AG überging
[Gäste sehen keine Links] - da sieht man auch Bodenstempel wie bei Deinen Tellern, aber weitgehend ohne Datierung. Da ist immer noch zu wenig bekannt, wann was genau in Gebrauch war und zu Beizeichen schlicht wohl nichts