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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

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  • AndreZ Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von AndreZ »

Hallo,
habe hier einen echt alten Teller gekauft.
Soll 950er Silber sein und von 1740-50 aus Paris sein. Ist gegossen und einen Durchmesser von ca 29cm. 610g schwer. Die Punze ist wohl ein L C keine Ahnung. Vielleicht bekommt man nach den Wappen was raus. Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.
Ich wünsche einen Guten Rutsch ins neue Jahr!
Grüße Andre
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von AndreZ »

hier noch das Bild vom Wappen
Grüße Andre
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von cornetto »

Moin Andre,
warum datierst du das in 1740? Die Platte an sich sieht eher nach 20. Jhd. aus - typisches "Dresdener Hofmuster" - gibt es da ggf. noch weitere Punzen (oder warum 950er Silber)?
Einen "Frederic Chapuisat" gibt es mit den Lebensdaten 1911-1981 z.B. da [Gäste sehen keine Links] oder unter weiteren Links.
Gruß Bernd
  • AndreZ Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von AndreZ »

Hallo Bernd,
das kann nicht sein. Der Teller ist viel zu schwer gegossen. Das hat man nicht mehr so gemacht.
Er ist definitiv viel älter als 1910.
Grüße Andre
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  • Chrispie74 Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von Chrispie74 »

Dort steht ja, dass der Teller eine Erinnerung für Frédéric ist an die Großeltern Martin. Es könnte sich um diese Familie handeln: [Gäste sehen keine Links]
Frédéric Chapuisat wäre der Sohn von Edouard Chapuisat, dessen Schwiegereltern Martin hießen (also die Großeltern von Frédéric). Edouard ist er hier: [Gäste sehen keine Links]
Ob der Teller älter ist und später graviert wurde, ist damit natürlich nicht geklärt, aber vielleicht etwas unwahrscheinlicher...
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  • nux Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von nux »

AndreZ hat geschrieben: Montag 29. Dezember 2025, 22:52 Soll ... sein
Hallo,

dann such mal nach den Punzen, die all das belegen könnten - die sahen vor der Revolution so z.B. aus [Gäste sehen keine Links]
Und wo ist dieses seltsame LC? - denn auch das hat weder die Form wie ein Meisterzeichen in FR im 18. Jh. und später auch nicht, als dann die Rauten vorgeschrieben waren.
Feingehalt ist völlig offen - denn woraus sollte man den ableiten? keine Zahl, keine Stadtmarke, Land unbekannt ...

ok - die Großeltern von denen das Teil zur Erinnerung gegeben wurde hießen also Martin?

dann: eine französische Beschriftung muss ja nicht Frankreich bedeuten. Weder als Herkunft des Tellers noch der genannten Personen. Schweiz oder Belgien? mal abgesehen von Übersee noch, ja.

wie wäre es mit (nur ein erster Cluster) "Diese Archive wurden am 31. Januar 1966 von Frédéric Chapuisat, dem Sohn von Edouard Chapuisat, in die Kantonsarchive Waadt übergeben. Seine Schwiegermutter, Julie Martin, geborene Du Pan, war die Cousine von Suzanne Nicole" darin auch noch " Marc Edouard Martin, Arzt und Stellvertreter des Großen Rates, dessen Tochter Marguerite (1877–1959) Edouard Chapuisat (1874–1955), Direktor des Journal de Genève, Mitglied des IKRK und liberaler Abgeordneter, heiratete." [Gäste sehen keine Links] - Schweiz, Kanton Vaud/Waadt ist der da [Gäste sehen keine Links]

Fragt sich, ob das Wappen auf dem Objekt irgendwo daher kommt; allerdings als adelig sticht da glaub keiner raus?

oder "Frédéric Chapuisat, representing the Societe d’Histoire et d’Archeologie de Geneve." aus Proceedings of the Huguenot Society of London, 1886 [Gäste sehen keine Links]

das ein paar Gedanken als Einstieg

dann also nachsehen im passenden Armorial Band I - [Gäste sehen keine Links] - samt schnellem Fund: das Wappen der Chapuisat im Vaud sieht schonmal anders aus [Gäste sehen keine Links]
und das der Damond auch [Gäste sehen keine Links]
Band II - gibt 3 x Martin, passt aber so auch keiner [Gäste sehen keine Links]
und Nicole zwei verschiedene die Tafel und die davor, aber auch das geht nicht zusammen [Gäste sehen keine Links]

wer weiß, wo die Großeltern das Dingen halt her haben, auf wen das Wappen zurückgeht... und von wann es wirklich ist. Sollte das ev. ein schweizerischer Silberschmied sein, wäre zu überlegen wen/wo fragen

Gruß
nux
Zuletzt geändert von nux am Dienstag 30. Dezember 2025, 01:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von nux »

ach so ja, grundfarblich in etwa so
unbekanntes Wappen Chapuisat Martin.webp
unbekanntes Wappen Chapuisat Martin.webp (59.37 KiB) 176 mal betrachtet
  • Silberfranky Offline
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Das Beste zu Schluss! Paris 1740? 950 Silber

Beitrag von Silberfranky »

Moin zusammen,

das ist jetzt nicht wirklich mein Fachgebiet, aber ich muss zugeben, einen gegossenen Teller habe ich persönlich noch nie gesehen. Der Optik nach - am besten zu sehen auf der Unterseite, wo die Bögen des Außenrandes aufeinandertreffen - wurden die einzelnen Teile ja separat hergestellt und dann zusammengelötet. Das finde ich schon einen recht ungewöhnlichen Ansatz, verglichen damit, einfach in Form zu treiben. Ich würde mal schauen, ob es andere Beispiele für diesen Ansatz gibt und wo diese Belegstücke herstammen bzw. wie alt sie sind.

Der Mangel an dargestellten Marken wurde ja schon hinreichend angesprochen. Dennoch eine Ergänzung: auf der Rückseite gibt es offensichtlich noch ein Monogramm (auf dem Foto oben), das ggf. weitere Hinweise geben könnte. Allerdings ist das Foto zu unscharf, um hier irgendwas sagen zu können.

Viele Grüße
Frank
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