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Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 10:52
von chawaha
Liebe Sütterlinfreunde,
Ich glaube, dass ich hier etwas besonderes aus einem privaten Nachlass habe:
Es handelt sich hierbei wohl um die Abschrift einer Handschrift über Kronstadt (Brasov, im heutigen Rumänien)
Alles was ich über den Autor "Georg Michael Gottlieb von Hermann" gefunden habe steht hier
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Falls jemand nähere Informationen hat, würde es mich freuen.

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Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 11:05
von chawaha
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 11:07
von chawaha
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 11:08
von chawaha
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 11:35
von lins
Hi Chawaha,
Du sagst nicht genau, was Du von uns willst. Klar, mehr Information über der Herrn Herrmann und das Buch. Aber ob Du das lesen kannst, oder was Du übersetzt haben willst, kommt nicht ganz rüber.
Hier ist zumindest mal ein erhellender Artikel über das Buch, das offensichtlich auch in Druck vorliegt. Lese mal diesen Artikel auf Seite 4 rechts oben aus dieser Zeitung von 2010
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Die Bände 2 und 3 gab es wohl schon und hier wird der erste Band beworben, der im April 2010 herauskommen sollte. Es ist also wohl alles übersetzt.
Wenn Du bestimmte Sachen zB. auf der Titelseite Deines Exemplars übersetzt haben willst, sagst Du bitte Bescheid.
Bist Du denn sicher, ob Dein Buch wirklich handgeschrieben ist und nicht ein Faksimiledruck der Handschrift? Der Umschlag ist ja offensichtlich auch gedruckt. Wenn das so wäre, wäre das für "Schriftunkundige" natürlich wieder nicht zu lesen. Jetzt wäre zu klären, wie die Neuauflage des 1. Bandes und die beiden Bände 2 und 3 gemacht sind.
Gruß
Lins
Neu:
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Hier ein Druck von 1887
https://www.amazon.de/gp/offer-listing/ ... ition=used
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 11:53
von chawaha
Hallo Lins, vielen Dank für den Link!
Ich habe das nur als Kuriosum reingestellt, da es mich verwundert hat, das sich jemand die Mühe gemacht hat über 700 Seiten säuberlich abzuschreiben. Auch hoffte ich im Besitz einer Seltenheit zu sein die vielleicht schon als "museal" zu bezeichnen wäre....
Die erste Seite konnte ich nur teilweise entziffern. Wenn sich also jemand für deren Übersetzung die Mühe machen möchte, würde mich das natürlich sehr freuen

Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 12:23
von chawaha
Hallo Lins,
ich bin 100% sicher, dass es kein Druck sondern Tinte ist.
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 12:28
von lins
chawaha hat geschrieben: ↑Sonntag 3. November 2019, 11:53
nur als Kuriosum
Na, ich denke, das ist schon mehr. Museal vielleicht nicht, aber, wenn Du Dir die 191.- € für die Ausgabe von 1887 ansiehst (Link in meinem ersten Betrag), dann ist das schon eine Seltenheit und bestimmt nicht nur von den Siebenbürger Menschen begehrt.
Das Vorsatzblatt sieht zwar so aus, als ob die Schrift des Titelblatts noch nicht trocken war, das deutet eigentlich auf Handschrift. Für eine photographische Ausgabe erscheint mir Dein Buch auch zu alt. Du solltest das Buch wirklich Jemanden in die Hand geben. Einen Test kannst Du ja noch machen: Wenn das mit Tinte geschrieben ist müssen sich auf den jeweiligen Rückseiten Spuren der vorangegangenen Seite finden, da muss sich ab und zu was durchgedrückt haben durch das längere Verweilen der Schreibfeder auf einer Stelle. Meisten ein Punkt.
Gruß
Lins
Hier die erste Seite:
Das
alte und neue
Kronstadt,
beschrieben von
Georg Michael von Hermann
k.k. Rath und gewes(ener) Stadthann 1802
Zweiter Band
Kronstadt unter Kaiser Leopold I., Joseph I.,
Carl dem VI., u. Maria Theresia;
copiert von Franz Lasse(?), 2. Stadtprediger im J. 1840.
Von dieser Kopie abgeschrieben für Ferdin.(and) Jekelius, Apotheker,
durch
Peter Horvath, Pred.(iger) in Breudorf. 1856.
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 12:30
von lins
chawaha hat geschrieben: ↑Sonntag 3. November 2019, 12:23
ich bin 100% sicher, dass es kein Druck sondern Tinte ist.
Na, das ist doch super! Dann hast Du wirklich was Besonderes! Gratulation!
Ja, ich hätte mir Deine neuen Bilder besser ansehen sollen, sorry. Alles klar mit der Handschrift.
Gruß
Lins
Nachtrag Stadthann
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Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 13:00
von chawaha
Vielen,herzlichen Dank für die Mühe!
Wie und wo könnte man so ein Buch verkaufen?
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 13:43
von lins
chawaha hat geschrieben: ↑Sonntag 3. November 2019, 13:00
Wie und wo könnte man so ein Buch verkaufen?
Ich denke, die Kronstädter, oder ihre Nachkommen würden sich am meisten dafür interessieren und es am meisten schätzen können. Ich würde hier mal eine Anfrage starten
Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. ^
Karlstraße 100 · 80335 München · Telefon: 089/236609-0
Fax: 089/236609-15
Hier der Link
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Vielleicht betreiben die auch so etwas wie ein Museum oder Archiv.
Aber @wa213 wird bestimmt auch noch was zu Deinem Buch sagen.
Wenn er sich nicht selber meldet, kannst Du ihm ja eine PM schicken.
Gruß
Lins
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 14:47
von chawaha
Vielen Dank!
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 21:23
von wa213
Hallo
Eine Handschrift ist immer einzigartig, der Wert ist daher auch schwerer einzuschätzen als bei einem gedruckten Buch, es gibt ja kein Vergleichsstück.
Wenn es sich wirklich um eine Abschrift eines gedruckt verfügbaren Buchs handelt, ist es ein Kuriosum aber kaum mehr wert als eine gedruckte Version, vielleicht sogar weniger, weil die Schrift heute für viele schwer lesbar ist. Wahrscheinlich war das Buch für den Schreiber nicht zu kaufen und er hats abgeschrieben.
Ich kann mir aber auch andere Gründe dafür vorstellen ein Buch azuschreiben, zB um den Inhalt zu lernen. (Ich habe im Studium auch immer wieder Kapitel abgeschrieben, weil ich sie so am schnellsten gelernt habe) oder ein masochistischer Lehrer, oder jemand wollte mit dem Abschreiben eines Buches seine Schönschrift üben/ unter Beweis stellen.
Dann hat er das Buch jemand geschenkt, dens interessiert hat.
Interessant und auch wertvoller könnte die Handschrift sein, wenn es Abweichungen, Anmerkungen etc. zum gedruckten Buch gibt, das Manuskript also einen Mehrwert bietet.
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Sonntag 3. November 2019, 22:25
von chawaha
Es handelt sich hier um die Abschrift einer handschriftlichen Abschrift eines handschriftlichen Originals

, und nicht die eines gedruckten Buches. (siehe Link am Anfang und Titelseite).
Auf der Titelseite steht auch für wen die erste "Copie" angefertigt wurde.
Dieses Buch hier wurde von einem Pfarrer "copiert" und nicht von einem Studenten...
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Montag 4. November 2019, 18:19
von wa213
Ich würde mich freuen, wenn du die Beiträge komplett lesen würdest, auch wenn es nicht ganz das ist, was du hören wolltest.
Es gibt eine gedruckte Version des Buches von 1887, wie dir Lins schon geschrieben hat, inklusive eines Angebots. Das Manuskript war offensichtlich bekannt und wurde sicher immer wieder abgeschrieben und schließlich,weil es immer noch aktuell war, über 80 Jahre nach der Niederschrift gedruckt.
Ich habe nie geschrieben, dass dein Buch von einem Studenten kopiert wurde, ich habe geschrieben, dass es kopiert wurde, weil eine gedruckte Version (noch) nicht zur Verfügung stand. Dann habe ich noch weitere Gründe aufgezählt, warum Bücher abgeschrieben wurden und werden, Daher tauchen immer wieder Abschriften von Büchern bei Auktionen oder im Handel auf, so bin ich zu meiner Einschätzung des Werts gekommen. Wichtig wäre es daher, festzustellen, ob dein Buch von der gedruckten Version interessant abweicht. (Mehr Informationen, Anmerkungen etc. nicht nur eine andere Rechtschreibung oder Gramatik.)
Handschriftliches Buch von 1856
Verfasst: Montag 4. November 2019, 19:11
von chawaha
Mea maxima culpa. Ich möchte mich in aller Form für meinen nachlässigen und all zu flüchtigen Kommentar entschuldigen,der wahrscheinlich tatsächlich von dem Traum von immensen Summen beflügelt wurde und ein konzentriertes Lesen verhindert hat. Nichts für ungut, und herzlichen Dank für die Tipps.