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Kleine Sammlung antiker Keramik bekommen

Verfasst: Montag 8. Februar 2016, 13:21
von lins
Servus zusammen,

@Wienerwald,
wir reden hier von Keramik aus der Zeit 300 n. Chr., von römischer Massenware.
In dem von Dir zitierten Bericht geht es aber um frühe und seltene Keramiken,
bei denen der Markt offensichtlich nach Fälschungen geschrien hat. :)
Entsprechen teuer sind die Teile und lohnend für die Fälscher.

Das erste Beispiel der Hacilar - Objekte geht in die Zeit 6000 vor Chr. zurück.
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Eigentlich unbezahlbar, weil gar nicht mehr da.

Griechische Vasen 600 v. Chr. gibt es noch.
Beispiel hier
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aber, für 3.000.-€ lohnt sich eine Fälschung schon langsam.

Die Tanagara Figuren 400 v.Chr.
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für 8.800.-€

Nok Figuren sind die einzigen, die in den Zeitraum der römischen Figuren fallen könnten (500 v. Chr. bis 200 n. Chr.),
aber in dem Bericht über die Fälschungen geht es um die frühe Nok Kultur, also auch v. Chr.

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Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass es nachgemachte Stücke sind, aber ich will hiermit sagen,
dass ich die Wahrscheinlichkeit für gering halte .

@horsa,
die Thermolumineszenzanalyse für ein Stück kostet 270.-€, das ist natürlich stolz
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Aber ich sehe grade, dass @Pikki günstigere Möglichkeiten gefunden hat. :)


Grüße
vom Lins

Kleine Sammlung antiker Keramik bekommen

Verfasst: Dienstag 9. Februar 2016, 21:04
von horsa
Danke für die weiteren Antworten!
Ich denke auch, das zumindest einige Original sind. Der Vorbesitzer hat viel bei namhafen Auktionshäusern gekauft (Bücher, Grafiken, etc.) . Denke eher nicht, dass er sich dann Touristen-Fälschungen dazugestellt hätte. Die Alterungsspuren/Patina sieht mir auch nicht besonders künstlich aus. Und wie Lins ja schreibt, ist es im Grunde Massenwahre. Wenn ich demnächst mal dazu komme werde ich diesen Wassertest machen.

Beste Grüße
Andreas

Kleine Sammlung antiker Keramik bekommen

Verfasst: Dienstag 9. Februar 2016, 23:14
von Wienerwald
Genau - Massenware aus den Händen geübter Dorftöpfer.... Mit der Patina ist es meiner Ansicht nach auch nicht weit her. Das wäre ja fast schon wieder ein "Echtheitsargument" - man hätte als ´kreativ Nachschaffender´ mehr ´Schmonz´ draufmachen können. Andererseits wollen Touristen saubere, intakte und kleine Mitbringsel und keine verkrusteten großen Fragmente, die schlecht in den Koffer passen.

Es wird sich vermutlich nur mit der Hilfe eines Experten klären lassen.