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Verfasst: Sonntag 13. Dezember 2015, 15:31
von Emmi
Liebe Besteck-Spezialisten,
mir ist schon klar, dass es sich hier um das Besteck
WMF 900 Fächer handelt. Fotografiert habe ich es für Euch wegen der eigenartigen Messerklingen (Form, Materialien). Ich war letztens in einem
WMF-Laden, um zu prüfen, ob die heutigen Messer immer noch die Abmessungen der alten Messer haben. Der Inhaber hatte tatsächlich noch ein unverkauftes Fächer-Menümesser da und war überrascht: Noch nie habe er die Klingenform wie an unseren Messern gesehen. Er wälzte ältere Kataloge und mutmaßte, unsere Klingen seien nicht "original".
Ich vermute, dass es sich bei der Klingenform um die der allerersten Stunde des Fächerdekors handelt. Ist das richtig so?
Unsere Oma begann in den 1920-er Jahren, ihr Besteck zu sammeln. Anfangs liefen die Messerklingen noch an. Dann gab es bessere Klingen, die verchromt (oder sonstwie beschichtet) waren. Schließlich folgten rostfreie Klingen. Auf den Bildern seht Ihr von links nach rechts:
rostfrei - verchromt - anlaufend - verchromt
Zur selben Zeit wurden zierlichere Klingen modern. Während andere Leute anfingen, auf Menübestecke völlig zu verzichteten und den Tisch nur mit Vorspeisen-/Dessertbestecken zu decken, empfand unsere Oma ihre Messer als wahre Mordinstrumente. Als
WMF für das Fächermuster eine andere Klingenform herausbrachte, reichte es ihr mit den -zig Verschiedenheiten. Sie sammelte Fächer nicht weiter, sondern begann mit einem neuem Besteck.
Wisst Ihr Genaueres über die Entwicklung der Klingen?
Ich freue mich schon auf nähere Informationen.
Viele Grüße
Emmi
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Verfasst: Sonntag 13. Dezember 2015, 19:23
von rup
Hallo Emmi, diese Klingen gab es nicht ab Werk für das Fächer Besteck. Im Original sieht man diese Forum nur bei der Serie 200 Kreuzband.
Allgemein kann man sagen, je neuer das Besteck ist, desto kürzer sind die Messerklingen ....
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Verfasst: Sonntag 13. Dezember 2015, 20:07
von Pikki Mee
NAbend,
hab grad mal nachgeschaut - hab auch noch ein 90er Fächer-Messer davon - wie groß wäre ein Menümesser im Original denn? Meins hat gesamt 25,5 cm, davon Klinge 14. Auf der Klinge ist sowas wie eine Pyramide mit Kreuz, darunter steht NIROSTA im abgerundeten Rechteck und
WMF.
Und - ein 90er Vorspeisen-Messer 400 Röschen - das hat auch so eine Klinge von der Form her, dazu mit einer ganz feinen Säge - ???
*Pikki*
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Verfasst: Sonntag 13. Dezember 2015, 22:22
von Emmi
Hallo, Pikki und rup,
auf 25,5 cm kommen unsere Menümesser nicht: Nur auf 25,2 cm, davon 14 cm Klinge. Drei Messer "anlaufend" und drei "verchromt". Von Säge spüre ich nichts. Dann sind da noch die Vorspeisenmesser, fünf "verchromt" und eins "rostfrei" mit der eingeschliffenen Beschriftung genau wie von Pikki beschrieben. Die Klingen erinnern an Tranchiermesser. Gewöhnungsbedürftig. Aber wir haben heute damit gegessen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Klingen nicht original sind.
Eine gute neue Woche Euch allen
Emmi
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Verfasst: Montag 14. Dezember 2015, 06:51
von Gast
Moin Emmi,
die Messerklingen bei
WMF Bestecken wurden bis 1955 von anderen Herstellern (Zwilling, ) zugeliefert. Erst ab Anfang 1955 hatte
WMF eine eigene Klingenfertigung auf der Schwäbischen Alb (wegen dem Untergrund dort angesiedelt worden).
Die waren dann nur noch mit
WMF (und Nirosta) gestempelt. Vorher war immer
WMF und die jeweilige Marke des Klingenlieferanten auf der Klinge vermerkt.
Es war früher in der Tat kompliziert dauerhaft rostfreie Messerklingen in Bestecken zu haben. Die wurden deshalb besonders behandelt, es gab Vorgaben das mit dem Messer keine Kartoffeln usw. geschnitten werden sollten. Dann lief die Klinge aus nicht vergütetem Stahl an und musste mühsam wieder aufpoliert werden. Manchmal ging das leider nicht mehr - also hat der Besteckhändler eine neue Klinge einfügen dürfen. Die waren ja mit einer Kittmasse im Heft befestigt - daher nicht spülmaschinentauglich.
Deine eigenartige Klingenform halte ich für ein Ergebnis vom Messerschärfer. Klingen pflegen sich bei Nutzung abzustumpfen - also durfte die Klinge wieder neu geschärft werden.
Es gab bis vor wenigen Jahren Menschen die mit entsprechendem Werkzeug von Haus zu Haus gezogen sind und ihre Dienste offeriert haben.
Gerade in den 1970er Jahren wurden dann schon mal vermeintliche "Sägeklingen" nachträglich eingeschlieffen - so wohl auch Deine Klingenform. Da war vielleicht eine Beschädigung (Stahl kann brechen) im oberen Bereich, eine neue Form war nötig und damit das Messer in der Sammlung der anderen Messer nicht unangenehm auffällt dürfte der Messerschärfer wohl den gesamten Messerbestand mit der neuen Form versehen haben.
Hatte ich auch schon mal bei nem Kreuzband 200er Muster und Muster 26, 27 und 44. Manchmal aus massivem Silber mit leider total verhunzten Klingen.... War mühsam originale Klingen dazu passend zu bekommen.
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Verfasst: Montag 14. Dezember 2015, 08:25
von rup
3rd gardenman hat geschrieben: Da war vielleicht eine Beschädigung (Stahl kann brechen) im oberen Bereich, eine neue Form war nötig und damit das Messer in der Sammlung der anderen Messer nicht unangenehm auffällt dürfte der Messerschärfer wohl den gesamten Messerbestand mit der neuen Form versehen haben.
die Klingen sind nicht in der Form verändert worden. Es gab solche Schneiden, nur nicht für das Modell Fächer ...
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Verfasst: Montag 14. Dezember 2015, 08:44
von Gast
Dann könnte es sich um Ersatzklingen handeln. Ich habe noch eine ältere Preisliste von
WMF rumliegen, es gab Ersatzklingen in verschiedenen Qualitäten. Vorallem wurde der Unterschied zwischen normalem Stahl und Edelstahl (Nirosta) preislich hervorgehoben. Der Tausch an sich war dann includiert, das war eben noch Service früher
Die Klingenform kann somit durchaus auf Wunsch des Besitzers verarbeitet worden sein. Ersatzklingen waren immer wieder nötig, manchmal haben die fliegenden Messerschleifer es zu gut mit dem Schliff gemeint
Heute wird lieber gleich ein neues Besteckset verkauft...
WMF bietet aktuell keine Tauschklingen mehr an. Und
Silberbesteck sowieso nicht mehr

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Verfasst: Montag 14. Dezember 2015, 17:06
von Emmi
...habe im Shop solche Messerklingen auch beim Besteck
WMF 400 Röschen gesehen.
Emmi
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Verfasst: Dienstag 15. Dezember 2015, 08:43
von rup
Emmi hat geschrieben: ...habe im Shop solche Messerklingen auch beim Besteck
WMF 400 Röschen gesehen.
... stimmt, die gibt es. Vom
WMF Fächer und
WMF 600 hatte ich auch schon Messer mit diesen Klingen.
Ich meine aber normal gehören Sie hauptsächlich zum
WMF 200 Kreuzband ...

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Verfasst: Samstag 19. Dezember 2015, 14:03
von Emmi
Nun habe ich nur noch eine abschließende Frage an Euch Spezialisten:
Was hieltet Ihr davon, wenn ich sämtliche Klingen, die schon unserer Oma nicht gut genug waren, fachmännisch austauschen ließe gegen moderne Klingen? "Modern" nicht im Hinblick auf Größe und Form, sondern auf Materialeigenschaften. Die gleiche Frage stellt sich hier übrigens für alte
Wellner-Laurin-Messer. Ich kenne einen entsprechenden Meisterbetrieb. Würdet Ihr mich für einen Banausen halten?
Das Schönste, finde ich, ist, die alten Bestecke zu benutzen. Dazu müssen sie aber auch tauglich sein! Auch möchte ich die Bsetecke mit gutem Gefühl an die Urenkelgeneration weitergeben. Mit unbrauchbarem Besteck kann die nichts anfangen. Und ob die nächste Generation für so eine Maßnahme selber Geld in die Hand nehmen würde und/oder überhaupt noch einen Fachmann finden würde, steht in den Sternen.
Ich bin gespannt auf Eure Antworten, muss aber ehrlicherweise dazusagen, dass ich schon so gut wie entschlossen bin...
Emmi
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Verfasst: Samstag 19. Dezember 2015, 15:25
von Mizzy
Hallo Emmi,
ich habe mir gerade selbst zu Weihnachten geschenkt, dass ich an 12 Frühstücksmessern, die täglich im Gebrauch sind, die alten unansehnlichen Stahlklingen habe wechseln lassen. Ich finde, es gibt nichts schöneres als altes Besteck aus der Familie zu benutzen. Was nützt es, dies nur in der Schublade liegen zu haben. Hoffe damit den Grundstein gelegt zu haben, dass es später mal weiter in der Familie bleibt.
Weihnachtliche Grüsse
Mizzy
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Verfasst: Samstag 19. Dezember 2015, 16:44
von rup
für den täglichen Gebrauch würde ich auch die Klingen erneuern lassen. Allerdings sollte die Form der Klingen zu den ursprünglichen passen, sonst kann es schnell unästhetisch wirken.
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Verfasst: Samstag 19. Dezember 2015, 18:10
von Gast
Richtig: für täglichen Gebrauch lohnt es sich immer die Klingen durch neue, Edelstahlklingen ersetzen zu lassen. Aber dabei darauf achten das die Klingenform zur Besteckgröße und Art passt.
Und immer nur mit Kitt montieren lassen - die verlöteten Klingen lassen sich später nicht mehr ersetzen. Nachteil bei Kittmontage ist die fehlende Spülmaschineneignung - aber das ist ja nicht nötig.
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Verfasst: Samstag 19. Dezember 2015, 19:01
von Emmi
Danke Euch allen, auch fürs Ermutigen bei der Schlussfrage! Es kann Monate dauern, aber vom Ergebnis werde ich ein Bild einstellen. Die Klingen werden so passend und stilvoll sein, als ob die Messer nie andere Klingen gehabt hätten.
Viele Grüße
Emmi
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Verfasst: Samstag 26. Dezember 2015, 23:25
von Tilo
edit : S.2 nicht gesehn, ist so blaß hier ,-)
ich finds spülmaschinenfest besser
erstens ist mit neuen Klingen so schnell kein neuer klingentausch zu erwarten
und was eingelötet wurde, kann heiß auch wieder rausgezoen werden, wüßte jetzt nicht, warum das nicht gehn sollte
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Verfasst: Samstag 26. Dezember 2015, 23:44
von Gast
Als Sammler und Liebhaber von schönem Besteck leiste ich mir den Luxus einer Haushälterin. Sie kümmert sich um meinen Haushalt und sorgt für mich - eine Spülmaschine ist ein unnötiges Instrument das Porzellan, Kristallgläser und Besteck auf Dauer ruiniert.
Weder handbemaltes Porzellan, edle Bleikristallgläser noch hochwertiges
Silberbesteck sind für einen Spülmaschinengang geeignet. Von Hand abspülen ist viel schonender und erhält wertvolle Sachen in voller Schönheit.
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Verfasst: Sonntag 27. Dezember 2015, 00:23
von Emmi
Danke für die Tipps!
Habe die Messer schon zu dem Schneidwerkzeugemechanikermeister gebracht, der schon zweimal Klingen für uns ausgetauscht bzw. befestigt hat. Das erste Mal: Da gab es noch kein eBay. Auf Flohmärkten hatte ich mir Silberbesteckgedecke zusammengekauft. Die Klingen waren in miserablem Zustand. Die Messer erhielten neue Klingen und sehen toll aus. Nie habe ich die Messer in die Spülmaschine gegeben, ja nicht einmal ins Spülwasser. Ein kurzes Spülen unter fließendem Wasser muss reichen. Das zweite Mal: Für einen angeschnittenen Kuchen samt Messer hatte ich als Aufbewahrungsort den Backofen in der Küche gewählt. Als ich den Ofen vorheizte für ein Essen, hatte ich leider Kuchen und Messer [blur=blue]vergessen[/blur]. Und als es in der Küche bedenklich roch, war der Kuchen schwarz und das Messer lag in seinem Blute, getrennt in Klinge und Heft. Ich ließ das Blut erstarren und schickte das Messer, so wie es war, an den Schneidwerkzeugemechanikermeister. Zurück kam es so schön, als ob nichts gewesen wäre. Nach allem, was ich weiß, war das Blut wohl Kitt. Und nun das dritte Mal. Ich freue mich schon auf die gebrauchstauglichen und einheitlichen Messer.
Viele Grüße
Emmi
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Verfasst: Sonntag 27. Dezember 2015, 09:02
von Gast
Moin Emmi,
Dein vergessenes Messer ist aus dem wahren Leben - sowas passiert halt mal
Gut für Dich wenn Du einen Fachmann für Klingentausch an der Hand hast - die werden immer rarer und heute muss man schon lange suchen solch einen wertvollen Schneidwerkzeugmechanikermeister zu finden.
Halte ihn mit Aufträgen bei Laune - Du wirst es nicht bereuen

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Verfasst: Sonntag 27. Dezember 2015, 09:31
von Heinrich Butschal
Meine Silbermesser sind alle spülmaschinentauglich und werden täglich genutzt. Ich habe die Klingen vor Jahren bei einer Firma die ich damals recherchiert hatte und die das anbot, tauschen lassen. Das funktioniert und macht keine Probleme.
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Verfasst: Sonntag 27. Dezember 2015, 10:05
von Gast
Guten Morgen Herr Butschal,
mag sein das es jetzt möglich ist die Klingen so anzubringen damit die Messer für die Spülmaschine tauglich sind. Da ich keine Spülmaschine im Haus hab, brauche ich sowas nicht.
Angeblich sollen ja die Miele Spülmaschinen sehr schonend mit
Silberbesteck umgehen - so zumindest der Küchenfachverkäufer. Ich hätte trotzdem Bedenken dass das Silber seltsam anläuft. Und diese Spuren lassen sich nicht mehr abputzen.

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Verfasst: Sonntag 27. Dezember 2015, 12:10
von Pikki Mee
Moin,
hmm... nun sag ich auch mal was dazu: sowohl mein
Wellner-Besteck, gemischt aus 30er & 50er Jahren, Silber, versilbert und Edelstahl, mit und ohne Edelstahlklinge, als auch sämtliche WMFs und andere (alles zusammengesammelte Einzelteile zum täglichen Gebrauch) wandern seit Jahren (besser: Jahrzehnten, da meine Oma und Mutter das vorher immer schon gemacht haben) einfach so im 50° Öko-Modus mit in die Spülmaschine ... (eine ganz einfache, jetzt alte, eines nicht mehr bestehenden Versandhandels). Mit 'Einfach'-Reiniger Tabs vom Liddl.
Immer alles prima und blank - da löst sich nix.

Und wenn man sie noch warm rausnimmt und nachtrocknet, auch kein Rost. Wenn doch mal ein Pickelchen, dann NevrDull und fertig.
Unbedingte Vorsicht ist allerdings bei allen Reinigern geboten, die 'Soundsoviel- in-Eins' heißen, bzw. würde dringend davon abraten - das Silber läuft gelblich an

Kann man natürlich wieder polieren, aber...
*Pikki*
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Verfasst: Sonntag 27. Dezember 2015, 12:13
von Bestecksucher
Hallo!
Für die Leute mit Spülmaschine:
Meine Mutter nutzt versilbertes Besteck (
WMF Fächermuster) seit über 40 Jahren täglich. Seit sie eine Spülmaschine hat ist es auch immer darin gereinigt worden.
TIPP:
1. Messer mit der Schneide nach oben einstellen
2. Silber darf nicht andere Metalle berühren
3. keine Eier- oder Mayonnaisereste im Spülgut
4. keine zu hohe Temperatur
5. SOMAT 1 verwenden (enthält Silberputzmittel!!!)
6. Direkt nach der Wäsche entnehmen und mit weichen Küchentuch trockentupfen.
7. Silber nicht mit Hagerty putzen. [glow=red]Hagerty und Spülmaschine vertragen sich nicht.[/glow]Der in Hagerty enthaltene Anlaufschutz erzeugt Flecken!!!
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Verfasst: Sonntag 27. Dezember 2015, 12:50
von Emmi
Ob Silber/Versilbertes in die Spülmaschine oder nicht in die Spülmaschine, dazu habe ich eine Mittelmeinung. Die Messer nie. Alle anderen Teile, die kein Heft haben, doch. Dabei halte ich es wie Pikki: Verwendung von Einfach-Tabs sowie Nachtrocknen/-polieren in warmem Zustand. Wassertröpfchen und kleine Kalkspuren verschwinden und das Besteck sieht wirklich fein aus.
Sonntagsgrüße an Euch alle
Emmi
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Verfasst: Montag 28. Dezember 2015, 06:48
von Gast
Moin,
hier ist ja die gesammelte Fachkompetenz für Silberreinigung vorhanden
Mir wurde von einem reinen Besteckhändler Mitte der 1990er Jahre gesagt das Silber in der Spülmaschine unangenehm anlaufen könnte, Zierpatina sich verabschiedet und die Klingen (sofern bereits aus Edelstahl gefertigt) rosten können. Und wenn Hefte an die Klinge angebracht worden sind lösen sich diese - er hat zur Vermeidung von Spülmaschinennutzung geraten.
Selbiges gilt auch für handbemaltes Porzellan, da verblasst die Malerei und Goldränder werden abgereinigt bis zur Unsichtbarkeit.
Töpfe sollen ja auch nicht in die Spülmaschine (Spring Culinox sind nicht spülmaschinengeeignet) - ich besitze gar keine Spülmaschine mehr. Einzig zur Reinigung von Werkzeugen und Autoteilen habe ich ein uraltes Modell in der Werkstatt rumstehen, schon längere Zeit nicht mehr genutzt. Vergasergehäuse werden damit wieder blitzblank und Oelreste am Werkzeug verschwinden

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Verfasst: Donnerstag 15. Dezember 2016, 10:57
von Emmi
Endlich ist es soweit: Der Messersatz mit den drei verschiedenen Klingen hat neue Klingen erhalten!
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Durchgeführt hat das Herr Andreas Brokbals in Hamm. Er ist einverstanden, dass ich ihn hier ausdrücklich benenne:
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Ich bin hochzufrieden! Und wenn ich das Thema nicht schon abgehakt hätte, würde ich es jetzt tun mit einem doppelt dicken Haken. Zwar denke ich mit Wehmut an die alten Klingen. Aber wenn man das Besteck weitergeben will an die nächste Generation, dann muss es auch tauglich sein.
Emmi
PS: Unsere Oma wäre begeistert. Und seht Ihr auf dem dritten Bild vier "Schwalben"? Nicht auf der Serviette?
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Verfasst: Donnerstag 15. Dezember 2016, 11:07
von Gast
Schön, schön anzusehen - DANKE für die Rückmeldung und Empfehlung für einen fähigen Handwerker.
