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Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Freitag 5. Juni 2026, 15:28
von manile
Hallo,
ich habe hier noch zwei weitere Vasen, wo ich gerne mehr darüber erfahren würde. Vielleicht kann ja jemand helfen.

- Nr 1 ist 78 mm hoch und ist eine Emalliearbeit
- Vase 1 2.webp (16.29 KiB) 122 mal betrachtet

- Nr 2 ist 87 mm hoch und die Basis scheint aus Silber oder versilbert. Die Auflage schein aus einer Art Metallfolie mit Glas überzogen.
- Vase 3 2.webp (24.71 KiB) 122 mal betrachtet
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Freitag 5. Juni 2026, 15:58
von nux
Hallo,
auch hier: viel,
viel größere Fotos, keine Montagen, das ist hier keine Verkaufsplattform und keine Sparkasse. Alles einzeln und achte mal auf die Maßeinheiten mm oder cm. Und dazu das woher die Teile stammen, seit wann wo bekannt. etc. - alles was Dir da an die Hand gegeben habe
viewtopic.php?p=221048#p221048
Eigentlich sollten die Vasen, da sie unterschiedlich sind, die erste vermutlich chinesisch, auch jede ein eigenes Thema haben, aber für heute lass das mal so...
Gruß
nux
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Sonntag 7. Juni 2026, 10:57
von manile
Ich habe den Boden und die Marke der 2. Vase nach den Angaben noch einmal eingestellt.

- Marke2.webp (188.33 KiB) 82 mal betrachtet

- Boden2.webp (193.6 KiB) 82 mal betrachtet
Orginal 1,8 MB, wird aber hier gewaltig verkleinert.
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Sonntag 7. Juni 2026, 11:40
von nux
manile hat geschrieben: ↑Sonntag 7. Juni 2026, 10:57
wird aber hier gewaltig verkleinert.
Komprimierung ist keine Verkleinerung i.e.S., also der Bildgröße, nur der Dateigröße für den schnelleren Seitenaufbau im Web. Vor allem für Mäusekino- und Karnickel-TV-Maß (Smartphones, Tablets, Notebooks) reicht das zuallermeist für eh nur flüchtige par Sekunden-Blicke. (So wie mp3 o.ä. nicht die ganze Musike ist, aber Leutz so gewöhnt dran wurden oder mittlerweile gar nicht mehr anders kennen, dass es ihnen nicht auffällt.)
Hat man einen auch nur mittelgroßen Monitor am Laptop oder etwas mehr auf dem Schreibtisch, sieht man vergrößert nur noch - Matsch. Aber gerade die Details sind wichtig; machen oft einen entscheidenden Unterschied. Sowohl in der Sache eines Objekts oder auch des Aufwandes für die Mitmacher im Forum, beim Nachsehen von irgendwas, wenn z.B. Beschriftungen oder Signaturen nur andeutungsweise zu entziffern oder auszumachen sind...
Das Ausmaß des 'Schrumpf' ist dabei nicht abhängig von eben der Dateigröße, sondern der Pixeldichte - d.h. der Auflösung des Ausgangsbildes in PPI. Wenn das schon locker gestrickt ist, mehr Luft als Information enthält, wird umso mehr rausgerechnet. Da ganz gut erklärt
[Gäste sehen keine Links] - da lohnt es ggf. sich mal mit möglichen Einstellungen seiner Kamera zu befassen
Meine Wenigkeit ist (vor allem daher und hier ) mit dem webp-Format auch nicht ganz glücklich. Auch wenn theoretisch als verlustfrei bezeichtet, ist es das in der Praxis deshalb nicht bzw. macht eben solche extrem ungleichen Effekte. Also wenn die Fragesteller hier mit niedrig auflösenden Fotos anlanden.
Nach der Bodenmarke werd ich schon schauen, aber von den Vasen selbst bitte auch noch große Bilder dazu einstellen, sonst kann man das zeitlich/qualitativ nicht einordnen.
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Sonntag 7. Juni 2026, 13:23
von manile
Hier die vergrößerte Aufnahme von Vase 2

- Vase.webp (210.74 KiB) 64 mal betrachtet
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Sonntag 7. Juni 2026, 13:31
von manile
Die Öffnung

- Vase.Öffn.webp (236.26 KiB) 60 mal betrachtet
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Sonntag 7. Juni 2026, 13:49
von manile
Ich erkenne gerade,was ich für Beschädigung gehalten habe sind Punzen. Habe mal versucht das bestmögliche herauszuholen.

- Punzen2.webp (147.1 KiB) 58 mal betrachtet
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Sonntag 7. Juni 2026, 13:54
von manile
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Sonntag 7. Juni 2026, 22:28
von nux
ok, fein, aber viel zum Schreiben komm ich heut nicht mehr, weil will auch erst noch was mehr (sicherer) nachsehen. Zu Technik(en) und auch was paar Sachen auf Deutsch dabei übersetzt heißen
Aber zumindest eine Erwähnung & Abb. der Bodenmarke der japanischen hellen (ginbari & wired enamel cloisonné) Vase hab ich auftun können. Zwar ist die Literatur aus wahrscheinlich 2013 oder nur etwas später und evtl. weiß man an anderer Stelle inzwischen mehr. Dort jedenfalls wird der Fächer (das ist kein Beutel, Fotos gehören 180° gedreht) mit dem Schriftzeichen als bekanntermaßen vorkommend und 'um 1900' verwendet aufgeführt - aber unbekannt, wofür er steht. Ob für die Metallbasis der Vasen der Hersteller oder das Gesamtprodukt oder ein Händler/Exporteur oder tja. Werd mich gelegentlich nochmal mit dem Schriftzeichen versuchen zu befassen, aber bisher bekomme ich das nicht brauchbar hin.
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Montag 8. Juni 2026, 09:08
von manile
Hallo nux,
danke für die Bemühungen,hätte nicht gedacht das es so eine harte Nuss ist. Für japanische Schriftzeichen kenne ich einen Experten für alte japanische Münzen, der kann da bestimmt weiter helfen. Er hat auch einen guten Draht nach Japan und könnte auch mit Übersetzungen weiter helfen.
An den Punzen habe ich mich auch versucht. Mit einer 15x Lupe meine ich bei einem Stempel mit einem Pferd im Halbprofil zu erkennen. Werde es mit einem Scanner und höherer Auflösung versuchen.
Und lass dir Zeit es eilt nicht.
Zwei Vasen mit ungekannter Herstellungstechnik
Verfasst: Montag 8. Juni 2026, 17:12
von manile
Die Bedeutung der Marke ist gelöst.

- Marubun.webp (1.92 KiB) 31 mal betrachtet
Im Internet habe ich unter dem Namen einen Porzellanhersteller gefunden
Von meiner Schwester habe ich erfahren das die zwei japanischen Vasen von der Oma sind und somit könnten sie schon vor dem Krieg angeschafft worden sein.
Was ich für Punzen gehalten habe, sind anscheinend nur Beschädigungen.