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Antikes Papier

Verfasst: Dienstag 5. Mai 2026, 10:42
von AnnetteK
Hallo Willi,
hier noch zwei Bücher die vielleicht weiter helfen:

Mit dem langen Titel
"Die Kunst Bücher zu binden für Buchbinder und Freunde dieser Kunst, welche Bücher aller Art selbst binden, solche färben, maromriren, sprengen, vergolden und lackiren wollen, nebst einem Anhange: Zeichnungen, Tabellen, Kupfer, Landkarten u. s. auf Papier oder Leinwand zu ziehen; ferner allerhand runde, ovale und eckige Gegenstände sowohl mit Untersatz und Deckel, als auch mit Schrauben; ingleichen Futterale, vorzüglich über Bücher, geschmackvoll aus Pappe zu verfertigen, zu vergolden und zu lackiren"
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und dem kürzeren Titel
" Die Marmorirkunst
ein Lehr-, Hand- und Musterbuch für Buchbindereien, Buntpapierfabriken und verwandte Geschäfte"
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Antikes Papier

Verfasst: Dienstag 5. Mai 2026, 11:11
von nux
Willi hat geschrieben: Dienstag 5. Mai 2026, 07:59 solch alte Handwerksbücher
vom Egbert von Hoyer [Gäste sehen keine Links] - die sind durchaus im Handel zu finden, gibt auch noch mehr Titel [Gäste sehen keine Links]

aktuell 'Metalle/Holz' sogar in Wien [Gäste sehen keine Links] - auch von 'Papier' eins in AT, in Gablitz [Gäste sehen keine Links]

Antikes Papier

Verfasst: Dienstag 5. Mai 2026, 11:48
von Willi
Danke auch nochmals für die Bücher-Links! Das habe ich noch gefunden (aus August Weichelt):

„Das Papier wurde mit dünner Farbe aus Chromgelb, Chinaclay, Wasser und Kaseinleim vorgrundiert und mit einem Gemisch aus Leinsamenschleim, Kreuzbeer- und Rotholzbrühe vorgestrichen, worauf folgende zwei Mischungen gespritzt wurden: I. In Wasser gelöstes Zinnchlorür wird mit ein wenig schwefelsaurem Antimon gemischt und verursacht hellgelbe Flecke mit rötlichbraunen Rändern. II. Salpetersaure Eisenlösung wird mit reichlicher Menge Wasser verdünnt und mit etwas in Alkohol gelöstem Brillantgrün gemischt. An den Stellen, wo Tupfen der Mischung II auf Tupfen von I fallen, entstehen nur hellgrüne Schatten, wo sie aber neben I auf den Vorstrich fallen, bilden sich unregelmäßige zackige Tupfen von dunkelgrüner Farbe mit schwärzlichen Rändern, welche das Bezeichnende des Gustavmarmors sind.“