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Kaufhaus Bilder

Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 20:11
von Wolleputz
Hallo zusammen,

Aktuell recherchiere ich alles was man Bilder so findet.

Gestern habe ich ein Bild gesehen, wo mir bei weiterer Recherche aufgefallen ist, dieses gibt es teilweise in anderen Farben aber auch von anderen Malern.

Ist das dann die so genannte kaufhaus kunst.

Ich habe ebenfalls mal gelesen es gäbe typische Namen der Küntler für Bilder dieser Art.

Was sind denn da die typischen?

Und generell vielleicht kann mir einer Tipps geben woran man Kaufhaus Bilder schneller erkennt.


PS.
Ich bekomme ich die Bilder nicht entfernt.

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 20:22
von nux
Hallo,

Deinen Lerneifer in allen Ehren - aber was sind das alles für Gemälde? bzw. Bilder davon? Du darfst hier nur eigene Fotos von Sachen in Deinem Eigentum hochladen - alles Fremde unterliegt Urheberschutz und Copyright ! keine Screenshots - zum Zeigen kannst Du die URL der Seite einfügen, auf der sich was befindet, also verlinken ist erlaubt . Also bitte tu das raus, was Dir nicht gehört, aber fix, sonst macht das eh ein @admin

Und auch: es wird ein/dein Objekt konkret besprochen werden können, welches Du zeigst - das dann aber auch mit allen Angaben (Maße, Herkunft) und Fotos (Details, Rückseite) die oben im rosa Kasten stehen. zu allem in Angeboten anderer darf man sich nicht weiter äußern. Man kann sie als Bsp. mit rein nehmen, aber allgemeine Unterrichtsstunden zu irgendeinem Thema - eher nicht. Möchte Dir da keine Illusionen nehmen - aber Menschen im echten Kunsthandel haben z.T. jahrelange Studiengänge und Ausbildungszeiten hinter sich, sind tw. auch selbst aktiv und besuchen auch nach wie vor gerne Museen. Sich autodidaktisch da ran zu begeben vorwiegend um 'teure Kunst' erkennen zu lernen ist - sorry - schon leicht naiv. Wenig was auch Flohmärkten aufscheint oder bei Haushaltsauflösungen wird das sein. Das bleibt Kleingeldbereich. Es gibt sie immer wieder, die Sensationsfunde - aber doch eher selten. Und man sieht es Dingen nicht unbedingt an. Arbeiten, sich da gezielt fortbilden oder an einem geeigneten Bach Gold waschen wird auf Dauer ertragreicher sein. Und Dein Ansinnen spricht ja dafür, dass Du handeln möchtest, Gewinn erzielen. Denk dran: wer kauft um zu verkaufen, begibt sich in den Bereich gewerblich - das kann man nicht alles unter das Mäntelchen Sammler stecken

Und lies vllt. sicherheitshalber nochmal die Forumsregeln gründlich ...

Gruß
nux

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 20:53
von Wolleputz
Hallo

@nux

Danke für den Hinweis bezüglich der Bilder. Die entsprechenden fremden Abbildungen werde ich entfernen beziehungsweise künftig nur noch verlinken.

Meine Frage war allerdings nicht, wie ich ohne Fachkenntnisse schnell „teure Kunst“ finde. Mich interessierte konkret, warum nahezu identische Motive mit unterschiedlichen Signaturen und Farbgestaltungen auftauchen und ob es dafür typische Bezeichnungen oder Erkennungsmerkmale gibt.

Dass fundierte Kenntnisse Zeit und Erfahrung benötigen, ist mir bewusst. Gerade deshalb stelle ich Fragen und versuche, dazuzulernen. Hinweise zu den Forumsregeln nehme ich gerne an; die persönlichen Einschätzungen zu meiner Motivation und Naivität halte ich dagegen für unnötig.

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 21:15
von Schmidtchen
Dass das gleiche Motiv öfters auftaucht ist schon mal ein gutes Indiz.
Da haben dann mehrere ein beliebtes Motiv von zum Beispiel einer Postkarte abgemalt.
Aber Kaufhauskunst sind zumeist eher beliebte Sujets, die man schnell anfertigen und genauso schnell verkaufen konnte.
Der Bach im Wald.
Die Hütte vorm Berg.
Der röhrende Hirsch.
So beliebte Motive aus den 60ern oder 70ern gehen meist in diese Richtung.
Wobei ältere Stücke mit solchen Motiven durchaus von namhaften Künstlern sein können.

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 21:33
von Wolleputz
Aber genau so ein beliebtes Motiv hätten wir dann ja jetzt hier.

Aber schonmak danke für deinen Beitrag hier.

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 21:36
von AnnetteK
Nutz mal die Suchfunktion hier, damit findest du bestimmt eine ganze Menge Beiträge in denen Kaufhauskunst auftauchte.

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 22:16
von nostalgiker
Hallo Wolleputz, willkommen,

auch ich las deine Beiträge, und schließe mich ausdrücklich meinen Vorrednern hier an.
Das Ganze was Du Dir (von Dir selbst) wünschst ist eine gaaanz langfristige Angelegenheit, alleine schon wegen der Mannigfaltigkeit der Stücke, aber auch die ganze Sache mit dem Verstehen (Zusammenhänge, historisches, und ....)viel langfristiger denn ein Ausbildungsberuf(ung) man kann da nur reinwachsen (übrigens egal wie alt ma selbst ist)
Ein klassischer Weg ist der eine/s Sammler/in, da ist ma reingewachsen und irgendwann so wie 'Spezialist'.
Du wirst nun denken : "was will der sagen, Jaa ja das ist doch klar"
Klar ist nur eines : Erfahrungen, Erfahrungen und nochmal das .
Auch schlechte (die vergisst Du nicht) Die Theorie..."das weiß ich - hab ich schon Ahnung von..", zerplatzt mit dem nächsten Artikel, und Du lernst dann erneut DA-ran.
Sich zu spezialisieren ist schon mal gut !!

Ein kleiner Anfang kam als Tipp eben von Annette (oben rechts ist das Suchfeld) und dann lesen lesen ..
Schmidtchen hat ja auch schon angefangen zu (Deinem) Thema was zu sagen.
Und ausdrücklich nux's Worte, da steht eigentlich ja schon alles drinne, aber vlt kannst Du hier noch was aussaugen.

selbstaktive Zeiten wünsche ich

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2026, 23:24
von AnnetteK
Also als Erstes, auch am naheliegensten wenn es um Bilder geht, ist nicht lesen sondern gucken.

Ab in die Museen, Kunsthallen und Ausstellungen.
Nicht auf dem Monitor nach Bildern suchen, sondern raus zu den Gebäuden in denen die hängen.

Guck dir alles an. Nicht nur die alterwürdige Sammlung in der jeweiligen Großstadt, auch die Sommerausstellung der Malerinnen des
Dorfgemeinschafthauses kann interessant sein.

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 00:46
von Chrispie74
Wolleputz hat geschrieben: Mittwoch 15. Juli 2026, 20:53 wie ich ohne Fachkenntnisse schnell „teure Kunst“ finde.
indem Du in eine feine Galerie gehst und auf die Preise guckst...
🤣
Sorry, bitte nicht übelnehmen! Du meinst ja: "Wie findet man erschwingliche Kunst, die man mit viel Gewinn verkaufen kann", vermute ich. Ich muss den anderen recht geben: Wenn es dafür eine Abkürzung gäbe, um solche Bilder und Objekte zu identifizieren, glaub mir, alle würden mit Kunst handeln! Abgesehen davon, dass gute Kunst zu bestimmen schon nicht einfach ist (da hatten wir hier auch schon Diskussionen drüber, Stichwort Picasso), ist selbst für Experten nicht leicht zu wissen, was sich wie verkauft und warum (übrigens in vielen Feldern nicht). Man muss also nicht nur (was von) Kunst verstehen, sondern auch noch den Markt und das Geschäft selbst.

In Deiner Vorstellung hast Du ja geschrieben, dass Du Bücher wälzt usw., aber ob das reichen wird? Wenn ich es richtig verstehe, bist Du schon in das Geschäft eingestiegen. Hast Du denn eine Begeisterung für Kunst? Oder geht es wirklich nur um Knete? Dann finde ich das Kunstgeschäft tatsächlich eine schwierige Wahl...

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 00:58
von Chrispie74
Wolleputz hat geschrieben: Mittwoch 15. Juli 2026, 20:11 Gestern habe ich ein Bild gesehen, wo mir bei weiterer Recherche aufgefallen ist, dieses gibt es teilweise in anderen Farben aber auch von anderen Malern.

Ist das dann die so genannte kaufhaus kunst.
noch zu Deiner Frage: So einfach kann man das nicht beantworten. Stichworte sind hier Originalität und Können. Wenn jemand als erster und mit großem Können, einem neuen Stil, neuer Perspektive usw. ein Motiv gemalt hat, kann das teuer und gute Kunst sein, die 300, die es von ihm abmalen, sind es meist nicht oder nur unter ganz bestimmten Umständen. Das heißt, es kann Motive geben, von denen viele im Umlauf sind, aber nur das besondere, erste Bild geht wirklich als "Kunst" durch. Denn der echte Künstler, so unterstellen wir jedenfalls, mal ja nicht für den Verkauf, sondern aus innerem Antrieb, sich auszudrücken...

Es gibt auch unendliche Mengen an Bildern, die beziehen sich nicht auf diese Art von Original, sondern sind von Beginn keine große Kunst: Gefällige Werke ohne große Inspiration, nur für den Verkauf gemalt oder von Hobbymaler Patenonkel Fritz beim Alpenurlaub (um den Onkel hier nochmal unterzubringen...)

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 06:58
von Wolleputz
Vielen Dank zunächst für die bisherigen Antworten und auch für die Hinweise zu den Forumsregeln. Den Hinweis bezüglich der fremden Bilder habe ich verstanden und werde das künftig selbstverständlich beachten.

Ich habe allerdings den Eindruck, dass meine eigentliche Frage etwas anders verstanden wurde, als ich sie gemeint habe.

Mir ist völlig bewusst, dass man Kunst und den Kunstmarkt nicht innerhalb weniger Wochen oder Monate lernt. Das habe ich auch nie angenommen. Im Gegenteil: Genau deshalb lese ich Bücher, recherchiere in Auktionsdatenbanken, schaue mir Bilder in echt, bei sammler und Museen an, vergleiche Bilder und stelle Fragen. Ich suche keine Abkürzung und auch keine Geheimformel, mit der man plötzlich hochwertige Kunst erkennt.

Mein Ziel ist es, Zusammenhänge zu verstehen. Deshalb habe ich gefragt, woran man typische Kaufhauskunst erkennt, ob es wiederkehrende Motive oder Signaturen gibt und worauf erfahrene Sammler oder Händler achten. Mir ist klar, dass solche Hinweise keine jahrelange Erfahrung ersetzen. Sie helfen aber dabei, die eigene Recherche besser einzuordnen.

Vielleicht erklärt ein Vergleich besser, was ich meine: Wenn jemand in einem Pilzforum fragt, woran man einen Steinpilz erkennt, erwartet er doch auch nicht, nach einer Antwort plötzlich Pilzsachverständiger zu sein. Er möchte einen Einstieg bekommen und lernen, worauf er achten sollte. Genau so war meine Frage gemeint.

Was mich ehrlich gesagt etwas irritiert hat, waren die Aussagen zum gewerblichen Handeln. In meinem Vorstellungsthread habe ich bereits geschrieben, dass ich ein angemeldetes Gewerbe betreibe und auch bereits Bilder gewerblich verkauft habe. Deshalb kam bei mir die Formulierung „das kann man nicht alles unter das Mäntelchen Sammler stecken“ so an, als würde mir unterstellt, ich wolle meine Tätigkeit verschleiern oder nicht ordnungsgemäß ausüben. Das entspricht aber überhaupt nicht den Tatsachen.

Ja, ich möchte mit Bildern Geld verdienen. Das ist kein Geheimnis. Aber mein Ziel ist nicht, morgen den nächsten Picasso auf dem Flohmarkt zu finden. Mir geht es darum, Schritt für Schritt dazuzulernen und mein Wissen kontinuierlich zu erweitern. Wenn ich mit der Zeit Bilder finde, mit denen sich ein kleiner Gewinn erzielen lässt, bin ich damit bereits zufrieden. Ich glaube, viele stellen sich Kunsthandel so vor, als müsse man den einen großen Sensationsfund machen. Tatsächlich werden aber jeden Tag über eBay und zahlreiche Auktionshäuser unzählige Bilder in allen Preisklassen verkauft. Nicht jedes interessante oder verkäufliche Bild muss ein Museumsstück oder sechsstelliger Fund sein.

Genau deshalb möchte ich lernen, warum sich bestimmte Bilder verkaufen, andere nicht, woran erfahrene Sammler oder Händler Qualität erkennen und welche Merkmale sie als Erstes prüfen. Ich hoffe daher einfach auf einen offenen Austausch und freue mich über jeden, der sein Wissen teilt. Denn jeder, der heute viel Erfahrung hat, hat irgendwann einmal mit den ersten Fragen angefangen.

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 08:49
von gudrund
Ähm, da könnte ich viel oder nichts schreiben.
Nur mal ganz kurz: bei erfahrenen Sammlern landet man i.d.R. schnell in einer Preiskategorie, die Du gar nicht "bespielen" willst.
Eine Regel, die mir schnell einfällt: die Rückseite und den Rahmen ansehen (und sich ärgern, wenn Rückseiten in Auktionen oder z.B. bei Kunst &Krempel nicht gezeigt werden....).

Ansonsten ist Verkaufen so gar nicht meins, lass' mal was los, was Du liebst....gaaaanz schwer.........was Leute so kaufen? Wenn irgendein Infuencer, eine Serie oder so ein Bild zeigt, geht vielleicht ein Hype los, aber völlig unberechenbar.

Lustigerweise hat mich letztens gerade Lot-tissimo angeschrieben, weil sie mich als wertvollen Teil ihrer Community sehen, und gerne in einem Interview erfahren würden, wie ich Biet-Entscheidungen treffe......sehr schmeichelhaft, da ich ja nur ein ganz kleines Fischchen bin.......

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 08:53
von cornetto
Moin Wolleputz,
ich denke DIE Kaufhauskunst an sich kann man so gar nicht bestimmen - das ist auch regional abhängig. In Küstenregionen gibt es die Seestücke, in den Alpenregionen den Königssee oder das Bergmassiv und dazwischen alles was den damaligen Käufer vllt. an seinen Urlaub erinnert, gern auch Venedig oder Italienmotive usw...
Oft sind die Bilder technisch gar nicht so schlecht gemalt und haben durchaus eine dekorative Berechtigung.
Wenige Punkte haben viele gemeinsam: Die Leinwände und (maschinell hergestellten) Keilrahmen sind oft in "Standardmaßen" (50/70, 60/80, usw) und "ab Werk" vorgeweißt. Die Leinwände sind seitlich getackert und sauber geschnitten. Die Rahmen sind meist schlichte Industrieware, aber passend und gut mit dem Keilrahmen verbunden.
Das ist zumindest das, was ich aus meiner KK-Erfahrung so kenne - schließt natürlich nicht aus, dass vllt. auch ein Picasso mal auf einer 08/15-Kaufhausleinwand herumgekleckst hat... ;)
Gruß Bernd

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 11:14
von gudrund
Also lieber Bernd (@cornetto) , ich führe jetzt hier den "Picasso-Rüffel" ein. Hättest Du jetzt wenigstens Pollock genannt, ABER GERADE Picasso...........warum fällt hier jedem bei moderner Kunst immer negativ der Maestro ein? Gekleckst hat der ja nun mal gar nicht. Man kann den Machismo nicht mögen, den Kubismus oder Konstruktivismus oder was auch immer, aber der Mann bleibt ein Genie. Hat übrigens i.d.R. Baumwoll-Leinwände genutzt, die er selbst mehrschichtig imprägniert hat............

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 12:34
von AnnetteK
gudrund hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 11:14 warum fällt hier jedem
Wenn du einem Menschen sagst "denk an eine Zahl zw. 1 und 10" denken angeblich die meisten Leute an die 9
Vielleicht ist das mit Picasso auch sowas , wenn du sagst "denk an moderne Malerei" wird automatisch sein Name genannt?

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 12:45
von Joanne13
Als Hobbykünstler hasse ich diesen Begriff, weil hinter jedem gemalten Bild irgendein Künstler steht, der sich Mühe gegeben hat. Die Geldschneiderei mit anderer Leut's Arbeit und Herzblut ist frustrierend. So ein Bild muss an die Wand und das Auge desjenigen erfreuen, der es gekauft hat. Das Geld soll an den Künstler. Der zahlt die Farben, die Leinwände und vieles mehr. Malt hunderte von Bildern.

Wer Augen im Kopf hat, wird vom Bild magisch angezogen. Male selbst mal Bilder und erforsche Jahrzehnte lang, welche Farben wirken,zusammenpassen, wie man Schichten malt, um Tiefe zu erzeugen oder was der Goldene Schnitt ist und tausend andere Dinge.
Kleines Beispiel: ich hatte ein Bild, was niemand haben wollte. Ich habe einen Pinsel genommen und genau einen Strich gezogen und zack wurde es verkauft. Es war genau die Entscheidung und dafür braucht es den Mut, sein eigenes Werk vielleicht zu zerstören. Glück gehabt.

Oder man hat einen bekannten Namen, dann ist es egal, ob man sich Mühe gibt. Behaupte ich mal ganz dreist.

Es gibt auch Künstler, die Fotos auf Leinwand drucken, hier und dort einen Pinselstrich drauf malen und alles staunt, macht ah und oh wie toll der malen kann und der verkauft dann für viel Geld. Was soll man dazu sagen? Das kann ich auch.
Will ich aber nicht.

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 13:03
von AnnetteK
Vor langen Jahren wohnten wir mal in einem Haus im ersten Stock, im zweiten wohnte ein Kunstmaler der recht bekannt war.
Im Treppenhaus, bei uns im ersten Stock, hingen lauter Krakelbilder von uns Erst/ Drittklässlern gemalt, wie die so aussehen, angeknülltes Papier,
merkwürdige Kreaturen, fragwürdige Farben, schief an die Wand geklebt.
Irgendwann erzählte der Nachbar, dass ihn Leute gefragt hatten ob das seine Werke wären.
Die kamen gezielt zu ihm, kein Paketdienst oder so, sondern interessierte Kunden.
Hat ihn bisschen verstört.

Kaufhaus Bilder

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 13:26
von Joanne13
Man kann auch durch etwas anderes einen bekannten Namen haben, Musik, Politik oder egal was. Ich kenne jemanden, der hat sich ein Atelier eingerichtet und ganz neu angefangen zu malen. Gruselig, mit Null Ahnung, Farben benutzt, die nur ein grau-braun hervorbringen konnten. Anfängerfehler Grundschule - sorry - , aber Dank etlicher Follower auch hier: oh wie toll.

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 13:34
von gudrund
Bei dem Spruch
Joanne13 hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 12:45 Das kann ich auch.
fällt mir immer das sofort ein:

https://www.amazon.de/Das-kann-ich-auch ... 3832177590

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 15:04
von Joanne13
gudrund hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 13:34 Bei dem Spruch
Joanne13 hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 12:45 Das kann ich auch.
fällt mir immer das sofort ein:

https://www.amazon.de/Das-kann-ich-auch ... 3832177590
Keine Ahnung, was in dem Buch steht, aber getestet hatte ich das bereits, bevor ich etwas über den Künstler erfahren hatte. Es ist wirklich einfach.

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 15:12
von gudrund
Ich habe es auch nicht gelesen (sollte ich vielleicht mal...), ich kannte nur das Bild auf dem Cover und fand das immer lustig....
Als kleines Kind war ich mit meinem Vater in irgendeiner Ausstellung und äußerte danach auch "das kann ich auch...". Keine Erinnerung mehr daran....

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 15:39
von Chrispie74
Hallo nochmal Wolleputz,

ein Aspekt, der hier noch nicht genannt wurde, ist vielleicht auch der eigene Geschmack. Wenn Du Bilder siehst, welche ziehen dich an, welche eher nicht? Z.B. bei den drei Alpenbildern: Welches fandest du am besten gemalt? Was erscheint dir qualitätvoll und warum? Hättest Du Dir eins davon gekauft? Was hättest Du bezahlt?

Ich bleibe dabei: Wenn man den Gewinn im Auge hat, geht es nicht (nur) darum, einzuschätzen, was künstlerisch wertvoll ist, sondern zu wissen, wofür andere Menschen wie viel Geld auszugeben bereit sind. Es ist letztlich Kommunikation: Du musst deine Zielgruppe einschätzen und richtig ansprechen können, also selbst die Kunst auch gut verkaufen können. Schon allein, wie ein Bild präsentiert wird, ändert die Wahrnehmung. Ich sehe das jetzt oft bei jüngeren Leuten, die sich neu einrichten: Omas altes Seestück, frisch inszeniert (Rahmen, Möbel), kann funktionieren, z.B. weil irgendein Social-Media-Influencer gesagt hat, dass echte Ölbilder besser sind als Poster von Ikea oder weil sie selbst halt einfach Spaß an so einem Bild haben.

Es hilft wahrscheinlich nur Erfahrung durch Versuch. Außerdem kannst du ja mal Bilder, die so im Netz angeboten werden, versuchen einzuschätzen und dann gucken, ob du richtig lagst, wenn sie verkauft wurden.

Zu dem "Missverständnis" nach deiner Anfrage: Ich denke, deine Frage nach "teurer Kunst" war halt auch schlicht irreführend, sie klang einfach komplett verwertungsgebunden und als ob du eine Art Rezept zum Auffinden gut und mit großer Marge verkaufbarer Bilder suchst. Und das gibt es eben nicht.

Was das Forum und die Art angeht, wie wir die Dinge hier besprechen: Gerade der pekuniäre Wert ist für viele von uns bei der Besprechung eher zweitrangig. Man kann und will ihn zwar nicht ausblenden, aber er steht hier nicht unbedingt im Vordergrund, sondern eher Historie und Provenienz von Objekten, kulturgeschichtliche Einordnung, spannende Geschichten drumherum usw.

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 16:19
von AnnetteK
Chrispie74 hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 15:39 wissen, wofür andere Menschen wie viel Geld auszugeben bereit sind
Das brachte mich eben auf die Frage, ob es heute überhaupt noch Nachfrage nach neuen handgemalten seriengefertigten Gemälden gibt.
Und ich bin fündig geworden, es gibt immer noch Hersteller.
Hier ein Parisbild, in Vietnam gemalt.
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Zum Birkenwäldchen aus China gibt es ein Video wie die Bilder entstehen.
Über 76 Künstler sind dort beschäftigt. - Hoffentlich besserer Job als in der Näherei.
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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 16:35
von cornetto
gudrund hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 11:14 ich führe jetzt hier den "Picasso-Rüffel" ein
Autsch, dabei habe ich hier nur das
Chrispie74 hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 00:46
Stichwort Picasso
von @Chrispie74 oben aufgenommen...
Aber - ohne sein künstlerisches Genie in Frage zu stellen - mag ich P. tatsächlich nicht sonderlich - ich kann und will die Kunst nicht kpl. von den kunstschaffenden Charakteren trennen, zumindest was die jüngere Zeit in einer mehr oder weniger aufgeklärten Gesellschaft betrifft. Geht mir auch bei Kinski-Filmen so oder bei Baselitz, dessen cholerischen Ausrastern ich schon persönlich beiwohnen durfte/musste...

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 16:46
von Joanne13
Ich glaube, man muss es nicht mal selbst hinhängen wollen, sondern erkennen, dass da jemand gearbeitet hat, der etwas davon versteht. So zumindest würde ich versuchen zu recherchieren und das Auge trainieren, wenn ich Handel betreiben wollen würde. Wir hatten hier ja schon ein paar Bilder, bei denen mir die Kinnlade heruntergefallen ist, weil da ein Meister oder mindestens ein Helfer eines Meisters tätig gewesen sein könnte. Sei es Maria mit Kind und diesem unverkennbaren, zarten Heiligenschein (leider gelöscht) oder auch den Caraveggisten, selbst wenn es nur abgeändert von irgendwem abgemalt war. Hinhängen niemals, aber immer wieder hingucken müssen. Magie / Ausstrahlung / Rührung oder wie auch immer man das nennen mag, muss es haben.

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 16:55
von nostalgiker
....ich mag diese live-Sandmalerei. das fasziniert mich wirklich *wechschmelz

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 18:56
von Chrispie74
AnnetteK hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 16:19 Nachfrage nach neuen handgemalten seriengefertigten Gemälden
Schon krass. In Möbelhäusern gibt es ja auch diese abstrakten Gemälde. Und bei TK Maxx habe ich jetzt Bilder gesehen, bei denen ein Leinwanddruck per Hand "veredelt" wird, sodass ein "echter" Eindruck entsteht...
cornetto hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 16:35Picasso
mea culpa ;-), ich bin wieder mit Picasso um die Ecke gekommen, weil wir zu dem hier schonmal eine Diskussion hatten. Um hier nicht zu weit vom Thema wegzukommen, begebe ich mich gleich mal in die Plauderecke...

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 19:14
von gudrund
Gehört wohl auch in die Plauderecke.......
cornetto hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 16:35 ich kann und will die Kunst nicht kpl. von den kunstschaffenden Charakteren trennen, zumindest was die jüngere Zeit in einer mehr oder weniger aufgeklärten Gesellschaft betrifft.
Das ist eine sehr interessante Sichtweise. Ich lese z.B.nie die Biographien von den Literaten, Komponisten oder Künstlern, die ich besonders liebe. O.k. die haben auch eher früher gelebt als in jüngerer Zeit.............ich denke immer, dass das, was sie geschaffen haben von einem höheren "Wesen" inspiriert war, und will über ihr vielleicht jämmerliches (?) Leben gar nichts wissen.

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 19:15
von Wolleputz
Hallo zusammen,

Danke für zahlreichen Antworten, hier waren auch schon ein paar hilfreiche Tipps für mich dabei.

Ich denke Picasso sehen sowohl Laien als auch die Profis als geflügeltes Wort eben zum Thema Kunst.

Einer hat es hier heute sehr treffend beschrieben, mir geht es darum schnell zu erkennen ob es jemand mit können gemacht hat.

Ich selber muss sagen, finde naive Malerei ganz schön bisher. Hier habe ich auch schon ein paar Bilder aus einem Konvolut behalten.

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 19:49
von Chrispie74
gudrund hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 19:14 lese z.B.nie die Biographien von den Literaten, Komponisten oder Künstlern
Das geht mir ähnlich! Manche Schauspieler, die ich toll fand, hätte ich lieber nicht in Talksendungen reden hören, und bei manchen Autoren war es ganz schlimm: Ich muss berufsbedingt manchmal zu Lesungen bzw. Poetikdozenturen, wo Schriftsteller über ihren Schreibprozess berichten. Ich will das nicht wissen...!!! 🙈 Ich rezipiere das Werk, mache es mir zu eigen, es gehört mir dann quasi (Ihr wisst hoffentlich, was ich meine). Bei älteren Künstlern finde ich es allerdings manchmal ganz interessant, ihr Leben im historischen Kontext zu verstehen...

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Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2026, 22:44
von cornetto
gudrund hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 19:14 Ich lese z.B.nie die Biographien von den Literaten, Komponisten oder Künstlern
Ich auch nicht unbedingt, aber gerade bei den "großen" kommt man an den Biographien ja nicht vorbei - und ja, da ist natürlich auch Picasso dabei... hat er seine "Genialität" selbst entwickelt, oder durchaus kolonialistische Anleihen afrikanischer Künster*innen gern kopiert und angenommen... naja, muss man selbst entscheiden...
Muss man auch selbst entscheiden, ob man sich eine Bronze von Arno Breker in die Bude stellt, oder doch lieber einen Ikarus von Else Fürst.
Und da gabs ja auch noch einen halbbegabten Künstler in den 1930ern, später Diktator und Kriegsverbrecher geworden, aber wenn er ein schickes Bergpanorama gemalt hat, hänge ich mir das an die Wand?
Das ist wie mit der Raubkunst - weiß nicht wo das herkommt - Hauptsache schick - da über'm Kamin - mir doch egal... Sorry, aber das ist mir zu oberflächlich.

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Verfasst: Freitag 17. Juli 2026, 01:05
von Chrispie74
Schwieriges Thema. Bei vielen belasteten "Künstlern" fällt es nicht so schwer, weil die Ästhetik z.B. des NS eben auch sehr scheußlich und uninspiriert ist in ihrer Übertreibung der Proportionen, ihren Sujets usw. Dieses Ideologie-durchtränkte, das schreckliche Pathos.

Schwieriger würde es für mich aber bei einem Künstler wie Nolde, bei dem die Bilder (allein), scheint mir, eine ganz andere Sprache sprechen... Ohne Wissen um seine Biographie wäre ich jedenfalls nicht drauf gekommen, dass hier ein ziemlich Überzeugter gemalt hat. Würde ich mir sein "Segelboot" nicht an die Wand hängen, wenn ich es könnte?

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Verfasst: Freitag 17. Juli 2026, 02:14
von cornetto
Chrispie74 hat geschrieben: Freitag 17. Juli 2026, 01:05 Würde ich mir sein "Segelboot" nicht an die Wand hängen, wenn ich es könnte?
Ja, oder nein? Darf man das, kann man das im Kontext verantworten? Kunst ist in vielen Bereichen immer eine Gradwanderung und man muss sich dann ggf. natürlich auch gegenüber Besuchern rechtfertigen können und müssen.
Bei uns, also mir und meiner Angetrauten (letzteres betont) hängt z.B. auch ein Werk von Hedwig Holtz-Sommer, welches drei unbekleidete junge Mädchen im Garten zeigt
hhs-09802.webp
hhs-09802.webp (643.52 KiB) 95 mal betrachtet
darf man das heute noch? Oder darf ich das hier überhaupt hochladen? Man muss es selbst verantworten können, man muss sein Statement, seine Meinung dazu haben, man muss sich zu der Kunst erklären können, man muss die Kunst, seine Geschichte, die Zeit und ihr Umfeld wissen und erklären können, man muss ggf. ein Werk im Namen des Kunstschaffenden verteidigen können und müssen...

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Verfasst: Freitag 17. Juli 2026, 17:14
von Joanne13
Ich finde es lästig, einem Interessenten irgendeine Geschichte zu dem einen oder anderen Bild erzählen zu müssen. Es gibt genügend, die genau das erwarten. Meine "Bio" geht niemanden etwas an. Bestenfalls erzählt man etwasüber stattgefundene Ausstellungen oder wie man zur Malerei gekommen ist.. Entweder das Bild gefällt oder aber nicht. Ich mag auch diese langatmigen Erzählungen nicht, wenn jemand bei Youtube oder an anderer Stelle erstmal seine Lebensgeschichte erzählt, bevor er auf den Punkt kommt. Ich spule vor, um mir das Gequassel nicht anhören zu müssen :D

Natürlich finde ich interessant, wie ein Bild entstanden ist, also benutzte Farben, Techniken etc. und ich sehe mir natürlich auch gerne kunstgeschichtliche Dokus an, aber ich muss nichts wissen über das gequälte Seelenleben der Künstler.

Was - wie der TE gerne mag - naive Kunst betrifft, habe ich mich damit kaum beschäftigt und weiß auch nicht, ob sowas über kurz oder lang nochmal interessant sein könnte. Vielleicht zur Beruhigung von reizüberfluteten Gemütern, aber ich glaube, es gibt dazu nicht so viel zu berichten. Henri Rousseau hatte wohl nicht kunst studiert und ob man dafür ein Studium braucht :?:
Kein Licht, kein Schatten, keine Perspektive, aber wie gesagt, davon habe ich keine Ahnung.
Vielleicht weiß jemand anderes etwas mehr zu diesem Thema.

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Verfasst: Freitag 17. Juli 2026, 19:44
von cornetto
Joanne13 hat geschrieben: Freitag 17. Juli 2026, 17:14 Ich finde es lästig, einem Interessenten irgendeine Geschichte zu dem einen oder anderen Bild erzählen zu müssen.
Ok, das ist durchaus legitim aus der Sicht der Künstlerin. Ich kenne solche und und solche, die einen reden kaum, nach dem Motto "friss oder stirb", bei anderen muss man nur kurz vor einem Werk innehalten und man kennt anderthalb Stunden später seine komplette Lebensgeschichte inklusive den Knie-OP-Termin seines Schwippschwagers...
Jedem das Seine - völlig ok.
Aus meiner Sicht als Kunstsammler hänge ich so viel wie irgend geht, Petersburger Hängung, bis 5 Meter hoch unter die Decke - muss sein, ich muss das jeden Tag sehen.
Natürlich sind auch kontroverse Werke dabei (viel DDR-Kunst u.a. Mattheuer, Kesting, Kinder, Ticha, usw).
Und ich liebe es mit Freunden und Besuchern hier bei einem Kaffee oder einem Glas Wein auf der Treppe zu sitzen und stundenlang über das eine oder andere Werk zu sinnieren.
Das war doch eigentlich auch früher immer der Sinn von Kunstwerken im Haus oder in der Wohnung, von der leicht bekleideten Diana-Bronze im Herrenzimmer, von aufwendigen Meissenfiguren in der Tischdeko - einen Gesprächs- und Diskussionsstoff für die Runde zu liefern.
Dazu sollte man natürlich auch ein wenig zu den Künstlern und Werken mitteilen können...

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Verfasst: Freitag 17. Juli 2026, 20:08
von gudrund
@cornetto , das ist ja interessant, Du bist ja ein "echter" Sammler, sozusagen systematisch. Wie mein Vater mit seinen Münzen..... Vielleicht bin ich dann ja gar kein "Sammler" in diesem Sinne, denn systematisch gehe ich überhaupt nicht vor....wenn man anhäuft, was man liebt, ist man wohl kein Sammler???
Mein Mann hasste die Petersburger Hängung, aber jetzt muss auch mehr an die Wände.....in 5 m (Altbau????) könnte ich allerdings nichts mehr sehen...oder ist Dein Treppenhaus 5m hoch?

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Verfasst: Freitag 17. Juli 2026, 20:19
von Joanne13
Wenn ich anfange, kann ich Dir auch ein Ohr abkauen. Fragt sich nur, ob Du das hören willst.
8-) Oder, ich müsste mir mal eine Story ausdenken ;)

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Verfasst: Freitag 17. Juli 2026, 20:31
von cornetto
gudrund hat geschrieben: Freitag 17. Juli 2026, 20:08 ist Dein Treppenhaus 5m hoch?
Altbau 1904, Dachgeschoss Maisonette offen mit freier Treppe im Raum - daher leider auch viele Schrägen - ich tüftele schon an einer Bilderrahmenhalterung für Dachschrägen, nein, Spaß, übertreiben darf man es dann auch nicht - aber es sind ja auch nicht nur Bilder... ;) wir häufen auch an, was wir lieben.

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Verfasst: Freitag 17. Juli 2026, 20:40
von gudrund
Ach, so etwas hatte ich mit meinem ersten Mann auch mal in Berlin, da fing allerdings ab 2 m Höhe die Glaskuppel an, ging auf 7 m hoch, konnte man gar nichts hängen, da hatte ich aber auch noch nichts zum Hängen........ Und ja, die Barockspiegel wollen auch ein Plätzchen...........möglichst in Augenhöhe....

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Verfasst: Freitag 17. Juli 2026, 22:35
von Joanne13
Oh Mann, ich brauche mehr Platz :)