Alter und Wert eines Tafelaufsatzes, Carl Thieme (Erbstück)

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Sind die Stempel unter der Glasur ? Wichtig sind auch alle vorhandenen Informationen zu Herkunft und Historie des Stücks.

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Ebi1111
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Alter und Wert eines Tafelaufsatzes, Carl Thieme (Erbstück)

Beitrag von Ebi1111 » Freitag 18. Mai 2012, 19:08

Hallo zusammen!

Die auf den Bildern zu sehende Schale habe ich von meiner Großmutter geerbt. Leider finde ich über google nicht viele Informationen und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Ich würde gerne wissen, wie so eine Schale korrekt bezeichnet wird, wie alt sie sein könnte und wie ihr ungefährer Wert ist (wobei dazu zu sagen ist, dass sie einige Beschädigungn aufweist...).

anke schonmal für Eure Antworten!
Zuletzt geändert von Ebi1111 am Freitag 18. Mai 2012, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.

Zwiebel
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Beitrag von Zwiebel » Freitag 18. Mai 2012, 19:24

Hallo Ebi1111,
ein sehr schöner Tafelaufsatz!! Bitte die Bodenmarken als hochauflösendes Makrofoto hier einstellen......vorher lässt sich nix definitives schreiben. (Bitte ALLE Bodenmarken, auch eventuell geprägte!!!)

Es könnte sich um Carl Thieme, Potschappel handeln............aber bitte die Zusatzfotos! Danke!!

Schalom,
Zwiebel
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rw
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Beitrag von rw » Freitag 18. Mai 2012, 20:43

Hallo Ebii1111
Hallo Zwiebel

Sieht auch zu mir nach der Sächsische Porzellanfabrik Carl Thieme aus 1888-1901. It. Röntgen.

MFG
rw
Zuletzt geändert von rw am Samstag 19. Mai 2012, 04:47, insgesamt 1-mal geändert.
http://cheviottreasures.collectivator.com
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Alter und Wert eines Tafelaufsatzes, Carl Thieme (Erbstück)

Beitrag von Ebi1111 » Freitag 18. Mai 2012, 21:52

Danke schonmal für die schnellen Antworten!

Hier seht Ihr die Bodenmarken. Eingraviert ist "1825 D" und gemalt die gekreutzen blauen Schwerter. Ich hoffe das hilft weiter und freue mich über weitere Infos.

Zwiebel
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Beitrag von Zwiebel » Freitag 18. Mai 2012, 22:12

rw hat geschrieben:Hallo Ebii1111
Hallo Zwiebel

Sieht auch zu mir nach der Sächsische Porzellanfabrik Carl Thieme aus 1888-1901.

MFG
rw


Ist es dann auch de facto!!!

Hi Ebi1111,
das sind keine Schwerter, obwohl man versuchte, diesen Anschein zu vermitteln. Es ist ein Kreuz mit einem T oberhalb und das ist dann eben die o. g. Manufaktur!

Schalom und guts Nächtle,
Zwiebel
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Beitrag von Ebi1111 » Freitag 18. Mai 2012, 23:04

Dankeschön Zwiebel und rw!
Das bringt mich ja schonmal ein Stück weiter. Handelt es sich bei der "1825" mit dem großen "D" drunter um die Jahreszahl? und wofür steht dann das "D"?
Und lässt sich grob etwas zum Wert sagen? Es sind wie gesagt mehrere Beschädigungen vorhanden.

Wünsche eine gute Nacht!
Ebi

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Beitrag von Ebi1111 » Dienstag 22. Mai 2012, 15:22

Keiner ne Idee?

Zwiebel
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Beitrag von Zwiebel » Dienstag 22. Mai 2012, 15:49

Hallo Ebi1111,
die definitive Entstehungszeit ist oben bereits von "rw" gepostet worden und steht in keinem Zusammenhang der "1825" D.

Um das sehr schöne Stück zu bewerten, sollte man es in der Hand halten können, um so umfangreichere Infos zu den Beschädigungen zu erhalten. Die einzige Möglichkeit die Dir bleibt einen Wert zu eruieren ist, nach vergleichbaren Tafelaufsätzen aus der Zeit 1888 - 1901 von Thieme, sowie ähnlich etablierter Manufakturen, zu googeln.....

Beste Grüße aus Oberschwaben,
Zwiebel
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KurtE
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Beitrag von KurtE » Freitag 14. September 2012, 20:43

Die T-Marke ist bis 1901 benutz worden, wenn überhaupt solange. Da gab es nämlich schon 1895 Auseinandersetzungen mit MEISSEN vor dem Kaiserlichen Patentamt und Potschappel hatte genug Alternativen, seine Stücke zu marken. Oder einfach Ungemarktes abzugeben.

Die Nummer ist die Modellnummer. Potschappel folgte und folgt einer einfachen Methode — der fortlaufenden Nummerierung. Das war also das 1825te Modell der Firma.

Das D könnte eventuell möglicherweise vielleicht für die Version "Tafelaufsatz" stehen. Denn es ist gut möglich, daß der Fuß auch noch als Lampenfuß herhalten musste. Aber das ist mehr Vermutung als Wissen. Die Prägebuchstaben, die ab 1984 neben der Modellnummer zu finden sind, sind reine Jahresangaben. Aber ob das hundert Jahre früher auch schon gemacht wurde?

Der Marktwert ist mit dieser T-Marke höher als mit der üblichen "SPDresden". Dann ist natürlich die Frage der Beschädigungen entscheidend. Zahlen kann ich keine nennen, aber der Gang zu einem Sachverständigen könnte sich lohnen. Alternativ verpackst Du das Teil bruchsicher und legst es für Deine Enkel auf den Speicher. Es frisst kein Brot und vielleicht sind die Preise in 50 Jahren höher als heute.

P.S. Kannst du nicht noch ein Foto von der Vorderansicht einstellen? Ich hätte gern gesehen, was der Junge mit Hut im Arm hält.

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